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ᐅ Gibt es eine Anleitung, wie man Ikea BRIMNES Regalböden stabilisiert?

Erstellt am: 28.01.23 08:43
D
Deoquint
D
Deoquint
28.01.23 08:43
Guten Morgen zusammen, ich stehe vor dem Problem, meine Ikea BRIMNES Regalböden zu stabilisieren, da sie bei mittlerer Belastung sichtbar durchbiegen. Ich frage mich, ob es eine ausführliche Anleitung oder erprobte Methoden gibt, mit denen man die ohnehin nicht besonders dicken Regalböden zuverlässig stabilisieren kann, ohne die Optik zu beeinträchtigen oder den Rahmen zu verändern. Besonders interessiert mich, ob sich zusätzliche Verstärkungen anbringen lassen, die sich unsichtbar integrieren lassen – zum Beispiel durch eingeklebte Metallprofile, zusätzliche Stützleisten oder Verstärkungsplatten von unten. Hat jemand schon Erfahrungen mit diesen Methoden oder kennt vielleicht sogar Ikea-Zubehör dafür? Wie sehen eure Empfehlungen oder Bauanleitungen aus, die eine lange Haltbarkeit sicherstellen? Danke im Voraus für eure Hilfe!
B
bupar
28.01.23 09:12
Zum Thema Stabilisierung der BRIMNES Regalböden kann ich Folgendes sagen: Die Regalböden bestehen meist aus Spanplatte mit einem Furnierüberzug, was ihre Tragfähigkeit begrenzt. Eine pragmatische und bewährte Methode ist, eine dünne Metall- oder Aluminiumprofilleiste unter die Regalböden zu kleben oder zu schrauben – womit sie effektiv versteift werden. Am besten verwendet man einen Montagekleber, der für Holz und Metall geeignet ist. Alternativ helfen Holzleisten, die unter den Boden geklebt werden, um die Belastbarkeit zu erhöhen – die Leisten sollten mindestens 1,5 bis 2 cm dick sein. Wichtig: Die Leisten müssen passgenau zugeschnitten werden, um die Optik wenig zu beeinträchtigen. Zusätzliche Bohrungen oder Schrauben im Oberbodenrahmen sind nicht nötig, da dies die Stabilität des gesamten Regals unnötig gefährden kann. Wenn optische Aspekte eine große Rolle spielen, würde ich die Befestigung von unten empfehlen, da diese dann später kaum sichtbar sind.
T
theo63
28.01.23 10:07
bupar schrieb:
Zum Thema Stabilisierung der BRIMNES Regalböden kann ich Folgendes sagen: Die Regalböden bestehen meist aus Spanplatte mit einem Furnierüberzug, was ihre Tragfähigkeit begrenzt.

Das lässt sich so pauschal aber nicht ohne Weiteres stehen lassen. Die Belastbarkeit hängt sehr stark davon ab, wie breit und tief die Regalböden sind und ob sie zusätzlich von der Seitenkonstruktion gestützt werden.

Von daher würde ich gerne genauer wissen: Für welche Belastung willst du die Regalböden stabilisieren? Handelt es sich um normale Bücher, schwere Geräte oder vielleicht sogar ungleichmäßig verteilte Lasten? Denn nur darauf aufbauend lassen sich die richtigen Verstärkungsmethoden auswählen.

Generell ist jede nachträgliche Verstärkung ein Kompromiss, weil sie meist optisch spürbar ist oder mit Aufwand verbunden ist. Ich frage mich daher, ob es nicht sinnvoller wäre, anstelle einer komplizierten Bastellösung nach passenden Ersatzregalböden aus Massivholz oder dickerem Material zu suchen.
G
Gafiel
28.01.23 10:55
Ich möchte hier einen detaillierten Ansatz vorstellen, der in einigen Heimwerkerkreisen als sehr effektiv gilt, gerade bei Ikea-Möbeln mit dünneren Platten wie den BRIMNES Regalböden:

- Zunächst ist es wichtig, die maximale Spannweite des Regals zu messen, also die Breite zwischen den Auflageflächen.
- Ein bewährter Trick ist das Einlegen von verdeckten Metallprofilen (U- oder L-förmig aus Aluminium) entlang der Unterseite des Regalbodens. Diese Profile müssen exakt an die Breite angepasst sein.
- Die Profile werden mit starkem Montagekleber oder dünnen Schrauben (je nach Sichtbarkeit) fixiert. Schrauben sollten vorzugsweise von unten gesetzt werden, um die Oberfläche zu schonen.
- Alternativ können schmale Holzleisten (mindestens 2 cm hoch, 1-1,5 cm breit) aus Buche oder Fichte auf die Unterseite geklebt werden, die mit dem Boden verklebt und zusätzlich von innen verschraubt werden können.
- Eine weitere Möglichkeit ist, die Auflagepunkte durch zusätzliche Stützpfeiler oder vertikale Zwischenstützen zu reduzieren – zum Beispiel durch das Einsetzen eines Mittelstegs, falls das Regal breit ist.

Natürlich hängt die Wahl der Methode auch davon ab, welche optischen Kompromisse man eingehen möchte. Würde mich interessieren, für welchen Zweck genau du die Regale verwendest, um dir individuelle Empfehlungen geben zu können.
D
Deoquint
28.01.23 11:48
theo63 schrieb:
Ich frage mich daher, ob es nicht sinnvoller wäre, anstelle einer komplizierten Bastellösung nach passenden Ersatzregalböden aus Massivholz oder dickerem Material zu suchen.

Danke, das trifft einen wichtigen Punkt. Ich möchte das Regal für Bücher und gelegentlich schwerere Sammelalben nutzen, die das Gewicht einiger Bücher deutlich überschreiten. Ersatz-Holzböden wären eigentlich die beste Lösung, allerdings finde ich kaum genau passende Platten mit optimaler Kantenbearbeitung und Breitenausdehnung sowie passender Dicke.

Ich möchte vermeiden, die Optik durch sichtbare Metallwinkel oder zu dicke Holzleisten zu zerstören. Unsichtbare Stabilisierungslösungen wären also erste Wahl.
Gafiel schrieb:
Eine weitere Möglichkeit ist, die Auflagepunkte durch zusätzliche Stützpfeiler oder vertikale Zwischenstützen zu reduzieren

Das habe ich auch schon überlegt, die Regale sind jedoch recht schmal (ca. 61 cm breit). Wäre eine Mittelstütze bei derartiger Breite nicht eher überdimensioniert oder kann das auch Handarbeit aus dünnem Material problemlos funktionieren?
F
floga
28.01.23 13:26
Ich kenne das Problem sehr gut, weil ich selbst BRIMNES-Regale mit ähnlicher Nutzung habe. Es ist wirklich frustrierend, wenn die Böden nach einiger Zeit durchbiegen, da ich keine Lust hatte, sie komplett auszutauschen.

Was bei mir gut geholfen hat, war eine Kombination aus mehreren Dingen:
- Dünne, feste Leisten, die ich unter die Regalböden geklebt habe, die fast unsichtbar sind, weil sie genau passend zugesägt und an den Rand gesetzt wurden.
- Den Regalen habe ich mittig eine Verstärkung aus Multiplex eingezogen – das hat wirklich den Unterschied gemacht.

Allerdings hatte ich innerlich Respekt davor, diese Maßnahmen durchzuführen, weil ich das Möbelstück nicht beschädigen wollte.

Ich kann nachvollziehen, dass die Angst vor optischen Beeinträchtigungen und zusätzlichem Aufwand ein großer Faktor ist. Aber am Ende zählt, dass die Regale halten, ohne zu verrutschen oder Geräusche zu machen.

Die Kombination aus Leisten plus Mittelstütze scheint mir ein guter Kompromiss zu sein.
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