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ᐅ Wie baue ich Ikea BESTA als L-förmige Kombination für mehr Stauraum um?

Erstellt am: 11.09.20 17:42
G
Gefu53
G
Gefu53
11.09.20 17:42
Hallo zusammen,

ich plane, meine Ikea BESTÅ Möbel als L-förmige Kombination umzugestalten, um den Stauraum in meinem Wohnzimmer deutlich zu erweitern. Aktuell habe ich mehrere einzelne Elemente, meist Anrichten und kleine Regale, daneben gestellt, aber ich möchte daraus eine durchgängige L-Form bauen, die optimal in die Ecke passt.

Meine Frage ist: Wie setze ich so einen Umbau technisch am besten um? Welche Verbindungselemente oder Befestigungsmethoden eignen sich, damit die Möbel stabil miteinander verbunden sind, ohne dabei aufwändig Umbauten an den Seitenflächen vorzunehmen? Gibt es Empfehlungen für die optimale Anordnung der einzelnen Module, insbesondere bezüglich der Maße und der Belastbarkeit?

Außerdem: Hat jemand Erfahrung mit der Nutzung von Eck-Elementen oder speziellen Einlegeböden, um den Raum besser zu nutzen? Ich möchte den Umbau so planen, dass die Funktionalität erhöht wird, ohne die Optik zu beeinträchtigen.

Bin für jeden Tipp dankbar, speziell auch für Hinweise, worauf ich beim Zusammenbau achten muss, wenn ich die Möbel in eine Ecke setze. Danke vorab!
N
nubar
11.09.20 19:36
Hallo Gefu53,

dein Vorhaben, die BESTÅ als L-förmige Einheit zu verwenden, erfordert vor allem ein stabiles Verbindungssystem, da die einzelnen Module von Ikea ursprünglich als eigenständige Möbel aufgebaut sind.

Zunächst empfehle ich, unbedingt die mitgelieferten Verbindungsschrauben (Verbinder) von BESTÅ zu verwenden, da diese das Verkippen der einzelnen Rahmen verhindern. Wenn du die Module in einer Ecke zusammensetzen willst, wäre es sinnvoll, die rückseitigen Verbindungswinkel einzubauen, die für zusätzliche Stabilität sorgen.

Bei der Anordnung der Module prüfe die Maße sorgfältig. Typisch sind 60x40 cm oder 60x20 cm für die Einzelteile – kombiniere sie so, dass sie genau in die Raumecke passen. Als Ecklösung empfehlen sich spezielle Eckböden oder die Nutzung von Fächern mit Schwenktüren, um den verbliebenen Stauraum besser auszunutzen.

Noch ein Tipp: Prüfe die Wandbefestigung besonders gründlich, vor allem bei längeren Elementen, da die Stabilität sonst leiden kann. Die BESTÅ-Serie hat auch Wandhaken, die sich gut für die L-Form eignen und ein Umkippen verhindern.
Gefu53 schrieb:
Welche Verbindungselemente oder Befestigungsmethoden eignen sich, damit die Möbel stabil miteinander verbunden sind, ohne dabei aufwändig Umbauten an den Seitenflächen vorzunehmen?
Das Wichtigste ist, die originalen Verbinder zu nutzen und keine improvisierten Methoden, da sonst die Passgenauigkeit und Stabilität leiden könnten.
P
pilous
12.09.20 08:24
nubar schrieb:
Das Wichtigste ist, die originalen Verbinder zu nutzen und keine improvisierten Methoden, da sonst die Passgenauigkeit und Stabilität leiden könnten.

Dem stimme ich grundsätzlich zu, allerdings möchte ich anmerken, dass es auch von der Belastung abhängig ist, wie stabil eine L-förmige Kombination sein muss.

Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, die einzelnen Module nur aneinander zu schrauben. In einer Ecke, wo zwei Wände zusammentreffen, könnte man meiner Meinung nach auch auf zusätzliche Elemente wie Winkel aus Metall oder sogar Holzleisten setzen, um die Verbindungsstellen zu verstärken. Gerade wenn schwere Gegenstände eingelagert werden sollen, ist eine solche Verstärkung beinahe notwendig.

Andererseits kann man argumentieren, dass das sauber montierte IKEA-Verbindungssystem ausreichend ist, da es speziell für die Möbelserie entwickelt wurde. Aber gerade bei kreativen Kombinationen, die nicht exakt den vorgesehenen Standards folgen, würde ich empfehlen, etwas mehr Stabilität einzuplanen.

Zudem: Wie sieht es mit der Verteilung der Last aus? Wenn die Module unterschiedliche Höhen oder Tiefen haben, könnte die Stabilität an den Übergängen leiden, selbst bei guter Verbindung.

Vielleicht kann hier jemand genaueres zu seinen eigenen Erfahrungen berichten, wie sich die Stabilität im Alltag bewährt hat.
Gefu53 schrieb:
Hat jemand Erfahrung mit der Nutzung von Eck-Elementen oder speziellen Einlegeböden, um den Raum besser zu nutzen?
Ich selbst habe keine speziellen Eckböden verwendet, sondern eher mit offenen Regalen und Körben gearbeitet. Die Einlegeböden sind relativ flexibel und können umpositioniert werden, was den Stauraum in der Ecke optimiert.
F
FEKAU
13.09.20 14:57
Zur Frage, wie man eine L-förmige BESTÅ-Kombination stabil und effizient umsetzt, möchte ich noch einige praktische Hinweise geben:

- Verwende immer die originalen Verbindungselemente von IKEA, die für die BESTÅ-Serie konzipiert sind. Diese sind einfach zu montieren und bieten hohe Stabilität.
- Für die Eckverbindung in einer L-Form eignen sich außerdem Winkeleisen aus Metall, die man innen an der Verbindungsstelle anbringt. Dies sorgt für zusätzliche Versteifung ohne große optische Beeinträchtigung.
- Achte darauf, die einzelnen Module an der Wand zu befestigen. Besonders bei längeren L-Formen kann die seitliche Stabilität durch Wandhalterung deutlich verbessert werden.
- Bezüglich der Einlegeböden kann ich empfehlen, je nach Verwendungszweck unterschiedliche Höhen zu verwenden. IKEA bietet hier variable Systeme, mit welchen du auf die Bedürfnisse des Inhalts eingehen kannst.
- Eckböden speziell für BESTÅ sind nicht standardmäßig verfügbar, aber du kannst z.B. Zuschnitte aus Holz oder Kunststoff anfertigen lassen, die du passgenau einlegst.
- Vermisst du die optimale Raumausnutzung, sind Körbe oder Boxen eine praktische Ergänzung, die sich leicht entnehmen lassen.
- Überprüfe vor Montage die exakt vermessene Raumecke, denn auch kleine Winkelabweichungen können das Zusammenfügen erheblich erschweren.

Ich hoffe, diese Hinweise helfen dir bei der Umsetzung deiner L-förmigen BESTÅ-Kombination.
P
pilous
14.09.20 11:08
FEKAU schrieb:
Für die Eckverbindung in einer L-Form eignen sich außerdem Winkeleisen aus Metall, die man innen an der Verbindungsstelle anbringt.

Das sehe ich auch so, gerade bei einer L-Form erscheinen die originalen IKEA-Verbinder zwar stabil, aber aus technischer Sicht reichen sie oft nicht für die Belastungsaufnahme bei seitlicher Krafteinwirkung aus.
FEKAU schrieb:
Achte darauf, die einzelnen Module an der Wand zu befestigen.

Diese Wandbefestigung ist essenziell. Außerdem würde ich empfehlen, bei der Eckgestaltung den Winkel der Wände genau zu messen: 90 Grad sind selten naturgegeben. Ein exakter Winkel ist eine Grundvoraussetzung für passgenaue Montage.

Falls kleine Abweichungen bestehen, ist es sinnvoll, flexible Verbindungsstücke zu nutzen oder etwas Spielraum durch Abstandhalter einzurechnen. Andernfalls entstehen Spannungen, die auf Dauer die Konstruktion schwächen können.

Ich würde zudem prüfen, ob die gelochten Seitenwände der BESTÅ-Module für weitere Verschraubungspunkte geeignet sind oder ob man sie besser unangetastet lässt, um die Stabilität nicht zu gefährden.
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