ᐅ Vorrücken von Haus + Garage: Blickachsen zum Nachbarn vermeiden und Terrasse sonniger machen
Erstellt am: 29.01.26 13:17
Hallo zusammen,
wir sind in der Hausplanung und überlegen gerade, ob wir Haus und Garage weiter nach hinten Richtung Garten setzen sollen (das rote Haus, so wie es aktuell auf dem Lageplan im Anhang eingezeichnet ist). Hauptgrund ist vor allem die Situation zum Nachbarn.
Worum es konkret geht:
• Aktuell hätten wir (je nach Positionierung) einen stärkeren Blick auf die Nachbargarage/ Nachbarbebauung
- teils auch aus Fenstern heraus (auf der Westseite befindet sich im EG/Wohnzimmer eine 2,98x2,24 große Fixverglasung)
• Wir hoffen, dass ein Vorrücken von Haus + Garage weiter weg von der Straße
1. den Blick auf die Nachbargarage deutlich reduziert bzw. eliminiert,
2. den Abstand/ die Wirkung zum Nachbarhaus verbessert,
3. und ggf. mehr Sonne auf die Terrasse bringt (weniger Verschattung durch Nachbargebäude).
Ausrichtung / Umfeld:
• Norden ist oben, Westen links
• Im Westen steht ein Nachbarhaus/ Gebäude, das je nach Stellung Sonne wegnehmen könnte (v. a. später am Tag).
Frage an euch:
Wie stark wirkt sich eurer Erfahrung nach die Position von Haus und Garage auf
• Sichtachsen (Blick auf Nachbargarage/ Gebäude aus Terrasse und Fenstern),
• gefühlte Distanz/Privatsphäre zum Nachbarn,
• und die Besonnung der Terrasse aus?
Welche Daumenregeln oder Planungsansätze nutzt ihr, um das realistisch einzuschätzen (Schattenwurf, Höhen/ Abstände, Blicklinien)?
Zusatz: Gartenplanung im nächsten Schritt
Wenn wir Haus/Garage weiter nach vorne ziehen, verlieren wir ca. 2-3 m Gartentiefe.
Geplant sind später:
• zweite Terrasse (oben rechts im Garten angedacht),
• Sichtschutz,
• Gartenhütte.
Dazu gern auch kurze Einschätzungen, ob das auf ca. 179 m' nutzbarer Fläche (mit dem weiter ins Grundstück geschobenen Haus bleiben etwa 9,44 m Tiefe x 18,98 m Breite vor der Terrasse (-> es sind zwar 15,64m von Hauskante zu Grundstücksgrenze, jedoch kommt dazwischen noch eine 4 Meter breite Terrasse und die Mauer Terrassentreppe mit 2,20m aufgrund unseres etwas abfallenden Grundstücks) sinnvoll umsetzbar ist.
Alternativ mit Garage direkt an der Straße hätte man etwa + 3 Meter mehr Gartentiefe und damit ca. 236 m2 (12,44x18,98) an reiner Gartenfläche vor der Terrasse.
Würdet ihr also das Haus mit Garage etwas mehr ins Grundstück reinschieben zugunsten von Lichteinfall und Optik (keine Garage direkt vor dem WZ Fenster) und ggf Stellplatz für noch 1-2 PKWs vor der Garage - dafür zulasten der Gartenfläche und deutliche Mehrkosten für die zusätzliche Aufschüttung?

Danke euch!
wir sind in der Hausplanung und überlegen gerade, ob wir Haus und Garage weiter nach hinten Richtung Garten setzen sollen (das rote Haus, so wie es aktuell auf dem Lageplan im Anhang eingezeichnet ist). Hauptgrund ist vor allem die Situation zum Nachbarn.
Worum es konkret geht:
• Aktuell hätten wir (je nach Positionierung) einen stärkeren Blick auf die Nachbargarage/ Nachbarbebauung
- teils auch aus Fenstern heraus (auf der Westseite befindet sich im EG/Wohnzimmer eine 2,98x2,24 große Fixverglasung)
• Wir hoffen, dass ein Vorrücken von Haus + Garage weiter weg von der Straße
1. den Blick auf die Nachbargarage deutlich reduziert bzw. eliminiert,
2. den Abstand/ die Wirkung zum Nachbarhaus verbessert,
3. und ggf. mehr Sonne auf die Terrasse bringt (weniger Verschattung durch Nachbargebäude).
Ausrichtung / Umfeld:
• Norden ist oben, Westen links
• Im Westen steht ein Nachbarhaus/ Gebäude, das je nach Stellung Sonne wegnehmen könnte (v. a. später am Tag).
Frage an euch:
Wie stark wirkt sich eurer Erfahrung nach die Position von Haus und Garage auf
• Sichtachsen (Blick auf Nachbargarage/ Gebäude aus Terrasse und Fenstern),
• gefühlte Distanz/Privatsphäre zum Nachbarn,
• und die Besonnung der Terrasse aus?
Welche Daumenregeln oder Planungsansätze nutzt ihr, um das realistisch einzuschätzen (Schattenwurf, Höhen/ Abstände, Blicklinien)?
Zusatz: Gartenplanung im nächsten Schritt
Wenn wir Haus/Garage weiter nach vorne ziehen, verlieren wir ca. 2-3 m Gartentiefe.
Geplant sind später:
• zweite Terrasse (oben rechts im Garten angedacht),
• Sichtschutz,
• Gartenhütte.
Dazu gern auch kurze Einschätzungen, ob das auf ca. 179 m' nutzbarer Fläche (mit dem weiter ins Grundstück geschobenen Haus bleiben etwa 9,44 m Tiefe x 18,98 m Breite vor der Terrasse (-> es sind zwar 15,64m von Hauskante zu Grundstücksgrenze, jedoch kommt dazwischen noch eine 4 Meter breite Terrasse und die Mauer Terrassentreppe mit 2,20m aufgrund unseres etwas abfallenden Grundstücks) sinnvoll umsetzbar ist.
Alternativ mit Garage direkt an der Straße hätte man etwa + 3 Meter mehr Gartentiefe und damit ca. 236 m2 (12,44x18,98) an reiner Gartenfläche vor der Terrasse.
Würdet ihr also das Haus mit Garage etwas mehr ins Grundstück reinschieben zugunsten von Lichteinfall und Optik (keine Garage direkt vor dem WZ Fenster) und ggf Stellplatz für noch 1-2 PKWs vor der Garage - dafür zulasten der Gartenfläche und deutliche Mehrkosten für die zusätzliche Aufschüttung?
Danke euch!
Seni99 schrieb:
1. den Blick auf die Nachbarsgarage deutlich reduziert bzw. eliminiert,Den Blick auf nahe Nachbargebäude, egal ob schön oder hässlich, wie auch gegensätzliche Blicke, dass der Nachbar nicht ins Wohnzimmer schauen kann, entgeht man eigentlich in erster Linie mit der Planung, dass man eben dort nicht den intimsten Ruheraum plant mit ner riesigen Fensterfront.
Wenn es aber nun mal so ist, wie es ist und das vergessen wurde, dann ist da ja immer noch die Hecke oder ein Strauch bzw. Busch/Baumgruppe, die man als Sichtschutz für das eigene Grundstück setzt.
Seni99 schrieb:
2. den Abstand/ die Wirkung zum Nachbarhaus verbessert,Abstand und Wirkung wird dann sehr nebensächlich.
Seni99 schrieb:
3. und ggf. mehr Sonne auf die Terrasse bringt (weniger Verschattung durch Nachbargebäude).Also, so wie ich die Zeichnung lese und Du es hier beschreibst, ist bei Euch eine Nordterrasse geplant. Ihr bekommt, wenn die Sonne hoch im Süden steht, noch Sonne auf die Terrasse, dann zum Nachmittag wird Euch Eure Garage bzw. das Haus selbst „im Weg“ stehen. Ich denke nicht, dass Ihr einen Mehrwert durchs versetzen bekommt, hättet aber auch keinen Nachteil.
Die Frage ist, ob Ihr nicht etwas falsch bei dieser Grundstücksausrichtung geplant habt? Ich persönlich hätte mir die SW-Ecke völlig frei für einen Aufenthaltsraum wie Essen oder Küche freigehalten.
Es ist zwar egal, wie es andere haben, aber alle meine Nachbarn ggü unserer Straße haben Eure Ausrichtung und haben das Haus ganz nach hinten gesetzt und ihre Terrasse vorn, schön mit Hecke als Sichtschutz.
Nordterrassen haben zwar auch ihre gute Daseinsberechtigung, aber steht ja eher etwas konträr Euren jetzigen Gedanken.
H
hanghaus202330.01.26 11:51Was sgat den der Bebauungsplan wie weit kannst denn noch nach Norden? Moegt Ihr Abend- oder Morgensonne?
H
hanghaus202330.01.26 11:58Ähnliche Themen