ᐅ Kann man IKEA Brimnes Tore umbauen oder nachrüsten?
Erstellt am: 24.12.18 14:03
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larsfeHallo zusammen, ich plane gerade ein kleines DIY-Projekt und zwar möchte ich wissen, ob man die Türen der IKEA Brimnes Kommode umbauen oder nachrüsten kann. Konkret interessiert mich, ob es möglich ist, z.B. Soft-Close-Schaniere nachzurüsten oder die Türen komplett gegen andere Varianten auszutauschen, ohne dabei die Stabilität oder Funktionalität zu verlieren. Hat jemand von euch hierzu Erfahrungen oder Tipps? Mich reizt vor allem, wie aufwendig der Umbau ist und ob man dabei spezielle Werkzeuge oder Ersatzteile benötigt. Danke schon mal für eure Hilfe!
Super Frage, larsfe! Ich hatte selbst mal vor, bei meiner Brimnes Kommode die Türen auf Soft-Close umzurüsten und es hat tatsächlich gut geklappt! 🙂 Wichtig ist, dass du die richtigen Scharniere kaufst, passgenau für IKEA-Modelle. Das Anbringen ist zwar ein bisschen fummelig, aber es lohnt sich total, weil der Unterschied echt spürbar ist. Ich habe dafür nur einen Akkuschrauber und einen Schraubenzieher verwendet. Lass dich von den kleinen Widerständen nicht abschrecken, es macht Spaß, sein Möbelstück aufzuwerten!
NUGRANT schrieb:
Super Frage, larsfe! Ich hatte selbst mal vor, bei meiner Brimnes Kommode die Türen auf Soft-Close umzurüsten und es hat tatsächlich gut geklappt! 🙂Genau, ich würde dir raten, vor dem Kauf erst die genauen Maße der bestehenden Scharniere zu nehmen. Die Brimnes Serie nutzt meist Standard-55-mm-Korpusscharniere, die man durch Soft-Close Varianten ersetzen kann.
Kurze Anleitung:
- Türen abnehmen
- Alte Scharniere abschrauben
- Neue Soft-Close Scharniere anbringen, auf Passgenauigkeit achten
Typische Fehler sind oft das falsche Ausmessen und dadurch schief sitzende Türen. Falls du die Türen komplett tauschen möchtest, musst du auch die Bohrungen der Scharniere berücksichtigen, denn die sind bei IKEA meist vorgebohrt und haben standardisierte Abstände.
Werkzeug brauchst du einen Akkuschrauber, evtl. auch Bohrer, falls Nacharbeiten nötig sind. Insgesamt ist der Umbau gut machbar, wenn du sorgfältig vorgehst.
Ich weiß ja nicht, ob das alles so sinnvoll ist mit dem Umbau. IKEA-Möbel sind doch eigentlich nicht fürs ewige Aufrüsten gemacht, sondern eher günstig und austauschbar. Da investiert man Stunden in Soft-Close Scharniere und am Ende bezahlt man mehr, als man für ein anderes Modell ausgeben würde.
Vielleicht sollte man einfach akzeptieren, dass die Brimnes Türen so sind, wie sie sind, statt unnötigen Aufwand zu betreiben. Oder wie seht ihr das? Bringt der Umbau wirklich einen Mehrwert oder ist das nur Spielerei?
Vielleicht sollte man einfach akzeptieren, dass die Brimnes Türen so sind, wie sie sind, statt unnötigen Aufwand zu betreiben. Oder wie seht ihr das? Bringt der Umbau wirklich einen Mehrwert oder ist das nur Spielerei?
LIELCHEN schrieb:
Vielleicht sollte man einfach akzeptieren, dass die Brimnes Türen so sind, wie sie sind, statt unnötigen Aufwand zu betreiben.Ich kann den Punkt verstehen, aber gerade DIY-Projekte haben für viele von uns auch einen emotionalen Wert. Der mechanische Aufwand mag manchmal größer wirken, aber wenn am Ende das Möbelstück besser funktioniert und man stolz auf das Ergebnis ist, ist es oft mehr als nur eine Spielerei.
Außerdem sprechen Soft-Close Scharniere und andere Nachrüstoptionen ja die Qualität und Langlebigkeit an, das sind legitime Gründe.
Ich habe selber mal versucht, die Türen leichter gängig zu machen, und auch wenn man das nicht von IKEA erwarten darf, lohnt sich der kleine Aufwand. Wichtig ist nur, realistisch zu bleiben, was man erreichen will.
Ich finde, so ein Umbau macht doch auch einfach Laune! 😊 Es muss ja nicht immer perfekt sein, Hauptsache man hat was davon.
Nur so als Tipp: Wenn du Türen komplett tauschen möchtest, schau mal, ob du nicht vielleicht bei IKEA oder auch Drittanbietern passende Ersatzteile oder Fronten findest. Die sind manchmal gar nicht so teuer. Oft muss man dann nur die Scharniere anpassen oder die Bohrlöcher etwas nacharbeiten.
Mein Software-Engineering-Hirn schwingt da mit: klein anfangen, testen, nachjustieren, und dann erst groß umbauen. So erspart man sich die typischen Frustmomente.
Nur so als Tipp: Wenn du Türen komplett tauschen möchtest, schau mal, ob du nicht vielleicht bei IKEA oder auch Drittanbietern passende Ersatzteile oder Fronten findest. Die sind manchmal gar nicht so teuer. Oft muss man dann nur die Scharniere anpassen oder die Bohrlöcher etwas nacharbeiten.
Mein Software-Engineering-Hirn schwingt da mit: klein anfangen, testen, nachjustieren, und dann erst groß umbauen. So erspart man sich die typischen Frustmomente.
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