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ᐅ Entwässerung Bad, Anzahl der Fallrohre, Vorwände etc. ...


Erstellt am: 17.08.15 22:48

S
Sebastian79
20.08.15 06:06
Guten Morgen,

Stummellücke = nur ein vielleicht 60 cm hoher Spalt, nicht raumhoch oder Etagen-übergreifend.

Echter Stein war scherzhaft der Kalksandstein gemeint - damit hat man statisch gesehen die wenigstens Probleme. Wir haben den überall verbauen lassen - selbst im OG.
B
Bauexperte
20.08.15 09:52
Hallo Sebastian,
Lexmaul79 schrieb:

Was soll an Fallrohren in der Außenwand schlecht sein? Noch dazu statisch? Das ist eine Lücke von 15 (?) cm - welche natürlich in der Statik mit einfließen muss.
Die größte Beanspruchung einer Außenwand ist die Lastabtragung. Auch markieren AW den Schutz zwischen Außen und Innen, Thema Temperaturunterschiede. Wenn Du also die Wand - in Deinem Fall eine - relativ gesehen - dünne Kalksandstein Wand unterbrichst, muß der Rohbauer dieser Unterbrechung in aller Regel mit einem Stahlbetonkern zu Laibe rücken. Damit verändert sich ebenfalls die Berechnung zum Wärmeschutznachweis. Du baust 2-schalig, in der Dämmung würde "ich" die Entwässerung auch nicht gerne verbaut wissen.

Was ich zusätzlich als wesentlich ansehe, ist, was passiert, wenn Du an das so "versteckte" Rohr heran mußt? Richtig, Du reißt alles wieder auf.
Lexmaul79 schrieb:

Man kann ja nicht alles immer nach innen entwässern/-lüften...
Jeder kluge Architekt wird Dir diese Option empfehlen; so schlimm sind Verkastungen nun auch nicht, als daß sie sich nicht gestalterisch einbringen lassen.

Grüße, Bauexperte
S
Sebastian79
20.08.15 10:06
Bauexperte schrieb:
Die größte Beanspruchung einer Außenwand ist die Lastabtragung. Auch markieren AW den Schutz zwischen Außen und Innen, Thema Temperaturunterschiede. Wenn Du also die Wand - in Deinem Fall eine - relativ gesehen - dünne Kalksandstein Wand unterbrichst, muß der Rohbauer dieser Unterbrechung in aller Regel mit einem Stahlbetonkern zu Laibe rücken.

Was meinst Du mit Stahlbetonkern? Kann mir grad überhaupt nicht vorstellen, wo Du da sowas siehst? Eine Kalksandstein-Mauer ist schon ab 11,5 cm tragend und ich kann das Argument von Dir nicht nachvollziehen - ein Fenster ist auch eine Schwächung einer Mauer, ebenso eine Tür. Hier geht es um eine 15 cm-Lücke (keine angeschlitze Wand) - da muss nicht die Last aufwendig abgetragen werden.

Auch bezgl. Temparturunterschiede - dafür dämmst Du ja das Rohr und den Zwischenraum noch mal. Vergiss nicht, dass Kalksandstein-Stein da nicht der Dämm-Stein ist . Bei Porenbeton mag das sich/evtl. anders sein...

Ich hatte das Thema nämlich damals zufällig auch beim Statiker und Architekten angesprochen
Bauexperte schrieb:
Damit verändert sich ebenfalls die Berechnung zum Wärmeschutznachweis.

Nein, weil der Wärmeschutznachweis schließlich damit berechnet wurde - solche Schlitze macht ja normal keiner mitten in der Bauphase.
Bauexperte schrieb:
Du baust 2-schalig, in der Dämmung würde "ich" die Entwässerung auch nicht gerne verbaut wissen.

Ist ja auch nicht in der Dämmung, sondern vor der Dämmung . Ich persönlich sehe da kein Problem...
Bauexperte schrieb:
Was ich zusätzlich als wesentlich ansehe, ist, was passiert, wenn Du an das so "versteckte" Rohr heran mußt? Richtig, Du reißt alles wieder auf.

Was heißt "alles"? Ich würde dann den mit Streckmetall, Dämmung & Putz verdeckten Schlitz aufstemmen und wäre dann da. Die Verkastung muss ebenso aufgerissen werden. Dreck ist bei meiner Variante etwas mehr, aber der Aufwand nicht wesentlich anders...
Bauexperte schrieb:
Jeder kluge Architekt wird Dir diese Option empfehlen; so schlimm sind Verkastungen nun auch nicht, als daß sie sich nicht gestalterisch einbringen lassen.

Ich halte meinen Architekten und auch Rohbauer für recht klug und erfahren (umgekehrt brauchst Du diese also nicht abwerten) - eine Abkastung oder Führung außerhalb der Außenwände wäre nicht möglich gewesen - oder sollen die Sachen mitten im Raum herunter/hoch kommen?

Mag manchen egal sein, uns aber nicht.

Es ist halt nicht Dein Geschmack, aber rein technisch kann ich bei Dir jetzt nicht wirklich was dagegen raus lesen...
B
Bauexperte
20.08.15 10:22
Lexmaul79 schrieb:

Was meinst Du mit Stahlbetonkern?
Ich gehe davon aus, daß - sofern die Wand unterbrochen wird - diese Schwächung der AW kompensiert werden muß.
Lexmaul79 schrieb:

- ein Fenster ist auch eine Schwächung einer Mauer, ebenso eine Tür.
Dann hast Du also keine Stürze im Haus ?
Lexmaul79 schrieb:

Nein, weil der Wärmeschutznachweis schließlich damit berechnet wurde - solche Schlitze macht ja normal keiner mitten in der Bauphase.
natürlich wurde das vor Baubeginn gerechnet und "berücksichtigt".
Lexmaul79 schrieb:

Ich halte meinen Architekten und auch Rohbauer für recht klug und erfahren (umgekehrt brauchst Du diese also nicht abwerten) - eine Abkastung oder Führung außerhalb der Außenwände wäre nicht möglich gewesen - oder sollen die Sachen mitten im Raum herunter/hoch kommen?
Es ist interessant - Du bist selten zimperlich im Umgang mit Deiner Meinung, wenn es anders herum kommt, unterstellst Du "Abwertung" ?

Zu Deiner Information: es gibt auch unter Architekten Menschen, welche stets den Weg des geringsten Widerstandes gehen. OB dies im Sinne ihrer Klientel sinnvoll ist, mag ein anderer entscheiden.
Lexmaul79 schrieb:

Es ist halt nicht Dein Geschmack, aber rein technisch kann ich bei Dir jetzt nicht wirklich was dagegen raus lesen...
Es hat wenig bis gar nichts mit "Geschmack" zu tun, ich sehe zuvorderst die begleitenden Umstände. Unsere Architekten würden einer Entwässerung in der AW nur dann zustimmen, wenn keine andere Möglichkeit besteht, das Wasser anderweitig abzuführen.

Es geht hier auch nicht darum, Dir Deine Ausführung madig zu machen, sondern lediglich darum, die Begleitumstände zu erwähnen.

Grüße, Bauexperte
S
Sebastian79
20.08.15 10:29
Du gehst davon aus, aber es gibt keine Kompensation...

Ich hab das schon verstanden, wie Du das gemeint hast - und so habe ich geantwortet . Und so unterstellst ja weiter...für Dich zur Info: Es war nicht Bestandteil unseres Auftrages, dass wir keine Abkastungen haben wollen. Aber es gefällt uns halt so, wie er es ausgeführt hat.

Mir wäre es auch egal, ob Du das madig machst oder eben nicht - Du bist keine Fachfrau für Statik & Wärmeschutz, hast aber natürlich eine Meinung, wie ich auch. Und wenn mir zwei "Experten" das erklären, wie ich mir es schon gedacht hatte, denke ich erst mal, dass die nicht so ganz falsch liegen.

Es ging hier ja nur darum, wie das so gemacht wird - und mehr habe ich nicht geschildert.
J
Jochen104
20.08.15 10:59
Also bei uns gab es weder Probleme mit der Statik noch Probleme mit dem Wärmeverlust
Beton wurde in unseren Wänden auch nicht verbaut.
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