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ᐅ Isoliertes Satteldach am Bungalow Hinterlüften oder nicht


Erstellt am: 08.12.25 20:57

NoName7708.12.25 20:57
Hallo Forum!

habe eine Frage zum Dachaufbau eines Vollverschalten Satteldachs an einem kleinen Wochenendhaus-Bungalow. Die Dachneigung ist mit 7° ziemlich Flach, eingedeckt werden soll es der Haltbarkeit halber mit Bitumenbahnen und darüber EPDM Dachfolie. Da diese aber absolut Diffusionsdicht ist habe ich Sorgen um Kondenswasserbildung wegen den Temperaturunterschieden im Sommer und Winter, nicht das ich später Schimmelbildung in der Dämmung habe oder mir das Gebälk anfängt zu faulen. Das Häuschen wird im Winter über eine Zentralheizung beheizt und im Hochsommer wenn es richtig Heiß wird per Klimaanlage gekühlt so das es das ganze Jahr über uneingeschränkt Nutzbar ist. Das Haus steht im Sommer unter direkter Sonneneinstrahlung ohne Schatten durch Bäume.

Wäre schön wenn die Dachdecker ihre Meinung bzw. Erfahrungswerte dazu abgeben könnten ob der angedachte Konstruktionsaufbau so in Ordnung bzw. Haltbar ist.
Aufbau der einzelnen Dachschichten wäre wie folgt:
  • EPDM Dachfolie (auf der Bitumenbahn Vollverklebt)
  • Bitumenbahn (auf den OSB-Platten mit Kaltkleber Vollverklebt oder Verschweißt)
  • OSB/3 Platten mit Nut-Feder Verbindung
  • Unterspannbahn (Diffusionsoffen)
  • Dachsparren
  • je 3 Pfetten pro Dachseite (Fuß-, Mittel-, Firstpfette)
  • Zwischensparrendämmung
  • Dampfbremsfolie
  • Rigipsplatten
  • Deckenputz
  • Farbanstrich
Ist das so in Ordnung oder sollte ich unter die OSB-Platten (also über der Unterspannbahn) noch eine Lattung auf die Sparren setzen damit zwischen Unterspannbahn und OSB-Platten noch ein Spalt zur Hinterlüftung bleibt?
An der Traufe käme dann ein feinmaschiges Traufgitter gegen Tiere / Ungeziefer davor, oben an der Dachspitze ein durchgängiges Hinterlüftetes Firstblech damit die Luft zirkulieren kann.

Habe jetzt schon gelesen eine Hinterlüftung bei Diffusionsdichten Dacheindeckungen wäre zur Schimmelvermeidung und Kondensatableitung essentiell, wieder andere meinen eine Hinterlüftung wäre in so einem Fall unnötig und sogar Kontraproduktiv. Ja was denn nun??

Hoffe die Dachspezialisten hier können mir weiter helfen.

Danke schonmal!
Nauer08.12.25 22:11
Hi,

willkommen im Forum! Bei 7° Dachneigung und diffusionsdichter EPDM-Folie brauchst du definitiv einen Hinterlüftungsspalt unter den OSB-Platten. Vollflächig verklebte Bitumenbahn + EPDM ohne Luftbewegung -> Kondensatgarantie, gerade bei Klimatisierung im Sommer und warmen, feuchten Innenluft im Winter. Eine einfache Lattung auf den Sparren reicht, Traufe + First richtig lüften, dann zieht die Luft durch. Ohne das läuft dir das Wasser irgendwann in die Dämmung und die Sparren feucht...

Viel Erfolg!
nordanney10.12.25 16:08
NoName77 schrieb:

Hoffe die Dachspezialisten hier können mir weiter helfen.
Bin kein Dachdecker! Aber Dein Dachaufbau OHNE Hinterlüftung wird als selbst kompostierendes (Flach)Dach bezeichnet. Also siehe ==> würde wahrscheinlich mit 5cm Lattung arbeiten.
NoName7713.12.25 20:45
Danke für eure Antworten!
Gibt es für diese Dachneigung (z.B. von/bis XX° Schräge) eine Mindestvorgabe wie groß der Lüftungsspalt sein sollte oder sind die 5cm einfach aus dem Bauch heraus?

Vom Aufbau der Hinterlüftung dachte ich wie Nauer schon sagt an eine Lattung über den Sparren. Unter der Lattung wäre die Unterspannbahn und auf die Lattung kommen direkt die OSB-Platten, wäre doch in Ordnung so oder?
Am Lufteinlass an der Traufe kommt ein feinmaschiges Traufgitter davor und oben am First ein durchgängiges, belüftetes Firstblech (auch mit Gitter gegen Kleintiere/Insekten).
epdmosbplattenlattunghinterlüftungunterspannbahnsparrendachneigungbitumenbahntraufe