ᐅ Trockenbau Vorratsraum / Hobbyraum, Tipps
Erstellt am: 17.12.24 09:24
Prager9117.12.24 12:16
Arauki11 schrieb:
Da es ja offenbar eher unklar ist, wie es künftig sein wird bzw. sich auch wieder ändern kann könnte ich mir auch eine Lösung aus Regalen vorstellen, die man jederheit wieder verschieben/verändern kann. Diese kann man ja auch einseitig schließen oder je nach Bedarf nutzen. Eine für später evtl. mal gedachte Zarge ohne Tür würde mir nicht gefallen, weil es eben aussieht wie eimne Türzarge ohne Tür. Es gibt ja auch diese günstigen Falttüren aber naja...
Ich hatte mal eine ähnliche Situation und habe dort, nei eher geringerer Raumhöhe am Boden einen Balken verschraubt und an der Decke ebenso. Dazwischen dann nach Bedarf etwas verstärkt und dann beidsweitig mig Holz verkleidet. Für nen Kellerraum, könnte ich mir auch OSB vorstellten und eine dickere Platte kannst quasi direkt hinstellen und verschrauben, ohne viel Unterbau.
Wenn es um Schall geht müsstest Du aber eben doch auch eine Tür nehmen, wenn nicht dann brauchst Du mMn auch keinerlei Dämmung dazwischen.
Zu überlegen wäre auch, an Boden/Decke einen Balken mit eingefräster Nut und dann einfach Bretter reinzuschieben. Ich finde tatsächlich auch die Idee mit einem kräftigen Vorhang bzw. etwas Bespanntem nicht schlecht oder etwas Bewegliches, gerade weil es ja offenbar noch Unklarheiten zur Nutzung gibt.Also an sich ist die Trennung klar:
Vorratsraum und Hobbyraum - somit wollen wir auch eine FIXE Trennung einbauen. Wie genau der Hobbyraum in 10 Jahren aussieht sei mal dahin gestellt - allerdings möchten wir das "schöne" vom "hässlichen" trennen. Natürlich soll es auch was für die Zukunft und auf Dauer sein, deshalb möchte ich es schon vernünftig machen.
Wenn ich mir das per Trockenbau mit Gipskartonplatten einseitig beplankt und Mineralwolle zum Dämmen vorstelle komme ich irgendwo All in All mit Spachtelmasse etc. bei 400€ raus.
Ich denke, dass dies auch durchaus schwierig realisierbar ist mit Holzarbeiten ebenfalls auf diesen Preis zu kommen ,deshalb vermute ich fast, dass der Trockenbau in dieser Variante die sinnvollste Art ist dies darzustellen.
Außerdem haben wir dann auch die Möglichkeit mehr Stellfläche für Vorratsregale an der Wand bspw. zu schaffen.
Harakiri17.12.24 12:24
Prager91 schrieb:
Danke für die Infos! 25kg Lasten kann ich auf eine einfache Gipsfaserplatte befestigen, oder? Also kleinere Regale sind ja dann durchaus machbar - würde mir etwas Arbeit sparen. Geplant ist hier sowieso nichts.25 kg ist die Faustregel pro Trockenbaudübel/Hohlraumdübel bei normalen Gipskartonplatten, einlagig. Mit Gipsfaserplatten kannst du theoretisch viel höhere Lasten pro Befestigungspunkt ansetzen, sogar einfache Schrauben halten darin 30 kg Lasten – allerdings kommst du da schnell an die statischen Grenzen der Gesamtwandkonstruktion. Das liegt sowohl bei Gipskarton als auch bei Gipsfaserplatten meist bei 40 kg / lfm Wand (in den üblichen Plattendicken als einlagige Standardkonstruktion, ohne Sonderbehandlung der Fugen usw.).
Sprich: kleine Regale ohne große Ausladung & viel Nutzgewicht gehen sicherlich. Alles andere muss schon etwas vorgeplant werden – entweder durch Doppelbeplankung, Holzkonsolen/Traversen oder ggf. sogar eine vollflächige OSB-Platte dahinter. Kannst überlegen, ob in der Zukunft durch die Umnutzung überhaupt ein Thema sein könnte – da wäre es am günstigsten, während des Baus entsprechend vorzusorgen.
Prager9117.12.24 12:26
Harakiri schrieb:
25 kg ist die Faustregel pro Trockenbaudübel/Hohlraumdübel bei normalen GK-Platten, einlagig. Mit Gipsfaserplatten kannst du theoretisch viel höhere Lasten pro Befestigungspunkt ansetzen, sogar einfache Schrauben halten darin 30 kg Lasten – allerdings kommst du da schnell an die statischen Grenzen der Gesamtwandkonstruktion. Das liegt sowohl bei Gipskarton als auch bei Gipsfaserplatten meist bei 40 kg / lfm Wand (in den üblichen Plattendicken als einlagige Standardkonstruktion, ohne Sonderbehandlung der Fugen usw.).
Sprich: kleine Regale ohne große Ausladung & viel Nutzgewicht gehen sicherlich. Alles andere muss schon etwas vorgeplant werden – entweder durch Doppelbeplankung, Holzkonsolen/Traversen oder ggf. sogar eine vollflächige OSB-Platte dahinter. Kannst überlegen, ob in der Zukunft durch die Umnutzung überhaupt ein Thema sein könnte – da wäre es am günstigsten, während des Baus entsprechend vorzusorgen.Danke für deine Info!
Es gibt zick Anleitungen im Internet dafür und an sich traue ich mir solch eine Trockenbauwand auch zu. Einzig vor der Türaussparung mit anschließend Türmontage habe ich etwas Respekt - gibt es hierfür eventuell ein paar Tipps oder auch spezielle Videos die du empfehlen könntest?
Prager9117.12.24 12:32
Befestigung der Wand auf schwimmend verlegtem Laminat ist kein Problem oder? Darunter haben wir keine Fußbodenheizung.
Harakiri17.12.24 12:35
Also ich fand das Thema Türaussparung gar nicht so kompliziert – etwas doof ist, die UA-Profile fachgerecht zu schneiden (da ist natürlich nichts mit kleinen Blechscheren wie bei der normalen). Rein theoretisch darfst du sie nicht flexen, vermutlich hält sich aber niemand an die Regel (oder du hast eine Kaltsäge oder elektrische Blechschere herumliegen).
Ich fand die Videos vom Knauf und Rigips relativ korrekt erklärt. Wenn du noch pragmatischer/praktischer magst.
P.S.: Ach ja, Drehstiftdübel sind Teufelszeug, ich habe sie nie so richtig anwenden können (jedenfalls nicht in dünne 50er Profile). Ich habs aufgegeben, und andere Dübellösungen angewendet.
Ich fand die Videos vom Knauf und Rigips relativ korrekt erklärt. Wenn du noch pragmatischer/praktischer magst.
P.S.: Ach ja, Drehstiftdübel sind Teufelszeug, ich habe sie nie so richtig anwenden können (jedenfalls nicht in dünne 50er Profile). Ich habs aufgegeben, und andere Dübellösungen angewendet.
Harakiri17.12.24 12:43
Prager91 schrieb:
Befestigung der Wand auf schwimmend verlegtem Laminat ist kein Problem oder? Darunter haben wir keine Fußbodenheizung.
Für die Wand wahrscheinlich nicht (sofern die Bodendübel ausreichend lang sind), aber für das Laminat definitiv – will ja „schwimmen“ können, und du würdest es damit fixieren. Ärger ist vorprogrammiert. Musst du schon den Bodenbelag aussparen und auch die Schallschutzentkopplung bei den Profilen nicht vergessen.
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