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ᐅ Was darf ein Reihenmittelhaus heute pro Quadratmeter kosten?


Erstellt am: 28.06.23 15:17

KJaneway28.06.23 15:17
Hallo,

dies ist mein erster Post hier im Forum. Seid bitte nachsichtig, falls ich was wichtiges vergesse.

Wir (4köpfige Familie) sind in folgender Situation:
Wir wohnen aktuell zur Miete in einem 2016 neu gebauten Reihenmittelhaus. Nun fragte uns unsere Vermieterin ob wir das Haus kaufen möchten.

Prinzipiell haben wir interesse, auch wenn das Haus einige Kompromisse mit sich bringt: Vor allem: Kein Keller, sehr kleiner Garten und kein Tageslichtbad.
Dafür ist es energetisch auf der Höhe seiner Zeit mit Fußbodenheizung, Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer sehr guten Schall- und Wärmeisolation.
Vor allem wollen wir nicht mit einem neuen Vermieter über die Zukünftige Nutzung verhandeln müssen. Die restliche Ausstattung würde ich als bodenstädige Mittelklasse bezeichnen.
Nun versuche ich einen angemessenen Preis für das Haus zu ermitteln.

Für Neubauten werden hier im Forum ja oft 3000-3500€/qm im Neubau veranschlagt. Reihenhäuser sind vermute ich etwas günstiger. Aber wieviel?
Ich würde gerne ein faires Angebot machen, scheitere aber am Vergleich zum Einfamilienhaus. Wenn es zu teuer ist, heben wir uns unser Eigenapital nämlich besser für unser eigenes Bauprojekt auf.

Ich hoffe ihr könnt mir einige Tipps geben.

Viele Grüße
KJaneway
HeimatBauer28.06.23 15:23
Lage? Lage!

Hier ist erst ein 80er/90er Jahre Reihenmittelhaus für 1,2M verkauft worden.

Also ohne weitere Infos wirds echt schwierig auch nur irgendwas zu sagen.
Costruttrice28.06.23 15:28
Das kann man pauschal nicht sagen. Ein REH in München ist vom Preis her nicht vergleichbar mit einem REH irgendwo auf dem Dorf im tiefsten Saarland. Wie schon geschrieben wurde, Lage ist wichtig.
Wie groß ist das Grundstück? Was kosten vergleichbare Häuser in eurem Umfeld?
KarstenausNRW28.06.23 15:51
KJaneway schrieb:

Für Neubauten werden hier im Forum ja oft 3000-3500€/qm im Neubau veranschlagt. Reihenhäuser sind vermute ich etwas günstiger. Aber wieviel?
Ich würde gerne ein faires Angebot machen, scheitere aber am Vergleich zum Einfamilienhaus.
Du wohnst bereits in einem EinFamilienHaus. Insofern sind die Baukosten im Prinzip identisch. Auch die Lage unterscheidet die Baupreise nicht wahnsinnig - egal ob Metropole oder plattes Land. Der Unterschied, der ein Reihenhaus günstiger als ein freistehendes Haus macht, ist i.W. die Grundstücksgröße.

Was zahlst Du denn gerade an Miete? Wenn Du diese Kaltmiete in eine Finanzierungsrate umrechnest (nur die Zinsen), dann weißt Du zumindest, was Du Dir leisten könntest. Die Tilgung ist dann eine Sparleistung; sofern Du bereits jetzt sparst, substituierst Du dann die eine durch die andere Zahlung.

Ansonsten ist der ImmoScout auch ein guter Anhaltspunkt. Immerhin hat Dein Haus auch schon sieben Jahre hinter sich.
11ant28.06.23 16:00
Ein Haus mit Baujahr 2016 ist ziemlich kaufenswert: auf dem Stand der damaligen Energieeinsparverordnung, also noch lange verschont von energetischem Modernisierungsdruck, und selbst in nur ausreichender Qualität noch nicht abgewohnt. Das taugt noch als leistbares Finanzierungsobjekt, und wird im doppelten jetzigen Alter noch gut wiedervermarktbar sein. Schaut Euch bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften um, da werden mehrere am Markt sein. Schaut in etwa 30 km Umkreis - die Referenzen-Seiten der "üblichen Verdächtigen" (Brale, Traumhaus, Weisenburger, Wengerter, Werner und Konsorten) werden Euch bestimmt weiterhelfen.
KJaneway28.06.23 16:21
Huhu, danke schonmal für die Antworten. Seh ich ein, dass ohne weitere Daten hier alles schwierig ist.

Hier mal paar Daten:
Lage: Pforzheim Stadtrand
Wohnfläche: ca 150qm
Grundstück: ca 100qm Bodenrichtwert: ca. 500€/qm laut Boris
Immoscout sagt: Durchschnittspreis: 2700€/qm für Wohnraum hier in der Region.

Zur Miete: Derzeit ca 1500€ kalt. Wenn ich das in eine Rate umrechne komme ich bei 4% Zinsen und 3% Tilgung und 20 Jahre Zinsbindung auf einen ungefähren Kreditbetrag von ca 250-300TEUR.


Costruttrice schrieb:

Das kann man pauschal nicht sagen. Ein REH in München ist vom Preis her nicht vergleichbar mit einem REH irgendwo auf dem Dorf im tiefsten Saarland. Wie schon geschrieben wurde, Lage ist wichtig.
Wie groß ist das Grundstück? Was kosten vergleichbare Häuser in eurem Umfeld?
Vergleichbare Häuser sind schwer aufzutun: Entweder das sind wesentlich ältere Häuser, oder aber es sind freistehende EFHs mit viel größerem Grundstück. Zum Vergleich: Ein ähnlich großes freistehendes Einfamilienhaus (mit Keller) aus dem gleichen Jahr mit einem 400qm Grundstück wird hier in der Nähe zwangsversteigert: Das Wertgutachten landet bei ca 650TEUR

Wenn ich da nun 100k für den Keller und 300qm*500€/qm=150TEUR für die Differenz in der Grundstücksgröße abziehe lande ich bei 400TEUR


KarstenausNRW schrieb:

Du wohnst bereits in einem EinFamilienHaus. Insofern sind die Baukosten im Prinzip identisch. Auch die Lage unterscheidet die Baupreise nicht wahnsinnig - egal ob Metropole oder plattes Land. Der Unterschied, der ein Reihenhaus günstiger als ein freistehendes Haus macht, ist i.W. die Grundstücksgröße.

Was zahlst Du denn gerade an Miete? Wenn Du diese Kaltmiete in eine Finanzierungsrate umrechnest (nur die Zinsen), dann weißt Du zumindest, was Du Dir leisten könntest. Die Tilgung ist dann eine Sparleistung; sofern Du bereits jetzt sparst, substituierst Du dann die eine durch die andere Zahlung.

Ansonsten ist der ImmoScout auch ein guter Anhaltspunkt. Immerhin hat Dein Haus auch schon sieben Jahre hinter sich.
Mein Fehler: Ich meinte natürlich ein einstehendes Einfamilienhaus. Dachte da gibt es auch Baupreisunterschiede weil man 2 Wände ja einfach nur Hochziehen muss. Ohne Putz, Ohne Fenster ohne alles. Aber da denke ich wohl etwas naiv.

11ant schrieb:

Ein Haus mit Baujahr 2016 ist ziemlich kaufenswert: auf dem Stand der damaligen Energieeinsparverordnung, also noch lange verschont von energetischem Modernisierungsdruck, und selbst in nur ausreichender Qualität noch nicht abgewohnt. Das taugt noch als leistbares Finanzierungsobjekt, und wird im doppelten jetzigen Alter noch gut wiedervermarktbar sein. Schaut Euch bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften um, da werden mehrere am Markt sein. Schaut in etwa 30 km Umkreis - die Referenzen-Seiten der "üblichen Verdächtigen" (Brale, Traumhaus, Weisenburger, Wengerter, Werner und Konsorten) werden Euch bestimmt weiterhelfen.

So sehe ich das auch: Wiedervermarktbarkeit ist gegeben. Entweder als Verkaufsobjekt oder zum Vermieten geeignet. Damit hat man dann schonmal einen guten Grundstock für das eigene Bauprojekt.

Hoffe das hilft nun etwas weiter 😉
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