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ᐅ Terrasse betonieren - Anschluss / thermische Trennung Gebäude


Erstellt am: 12.03.23 19:01

J
Jackil26
12.03.23 19:01
Hallo zusammen,

wir überlegen aktuell ob wir im Zuge des Hausbaus noch eine eigene Bodenplatte für die Terrasse gießen.

Wie erfolgt hier konkret die Trennung / Abdichtung im Verhältnis zum Gebäude?

Die Bodenplatte vom Gebäude schließt mit der Perimeterdämmung ab und wird mit Dichtungsschlämme abgedichtet.

Wird die Platte der Terrasse nun unmittelbar an die Bodenplatte des Gebäudes gegossen und die Perimeterdämmung einfach dicker ausgeführt?
Oder verbleibt zwischen den beiden Platten tatsächlich "Luft"?

Gespräch mit dem Rohbauer dazu kommt noch, möchte mich nur vorab zum Thema informieren.

Von der Höhe würde ich planen, in etwa 10 cm unter Oberkante Fertigfußboden zu bleiben, um noch genug Möglichkeiten beim Terrassenbelag zu haben.

Platte wird natürlich mit Gefälle ausgeführt, Unterbau wird frostfrei.

Vielen Dank.
A
Allthewayup
12.03.23 19:46
Wie dick ist die jetzige Perimeterdämmung am Haus? Ich sehe das absolut unkritisch solange sich die beiden Bodenplatten nicht berühren. Ich würde einen Trennstreifen zwischen der Bodenplatte der Terrasse und der Perimeterdämmung des Hauses legen, aber auch das nur für den inneren Monk. Umfangreiche Maßnahmen sehe ich hier nicht für erforderlich. Die Bodenplatte unserer Garage hat man sogar ohne Trennstreifen ohne weitere Abdichtung, etc. direkt bis an die Bodenplatte/Ziegel des Hauses gegossen. Im Nachgang dachte ich mir, ein Trennstreifen wäre wegen Körperschallentkopplung schon toll gewesen. Es wird sich zeigen ob wir nun jedes mal wenn das Garagentor auf und zu geht das im Haus mitbekommen.

Aber nochmal, ich würde da einen Trennstreifen legen, die Bodenplatte der Terrasse hat dann nichts mit dem Haus zu tun, weder physikalisch noch thermisch.

*Edit:
Die Bodenplatte der Terrasse selbst musst du nicht abdichten, einfach entsprechenden Beton verwenden und auf einen frostsicheren Unterbau achten.
J
Jackil26
12.03.23 20:15
Die Perimeterdämmung müsste 10cm dick sein.
Mit Trennstreifen meinst du z.B. nochmal eine Perimeterdämmung?

Auch das Thema der Entwässerungsrinnen vor den bodentiefen Fenstern spielt hier m. E. eine Rolle:

- Entwässerung der Rinnen über Flächendrainage: Hier müsste die Betonplatte zwangsläufig an das Haus herangeführt werden?
- Entwässerung der Rinnen über Anschluss an Regenleitung: Hier müsste zwischen der Betonplatte und dem Haus zwangsläufig eine Lücke bleiben, da ich andernfalls die Rinnen nicht an die Leitung anschließen könnte.

Wie sind denn hier die Erfahrungen? Die Rinnen mit Flächendrainage sind ja teilweise auch wirklich extrem teuer. Welche Variante wird hier üblicher Weise genutzt?
Die zweite Alternativ hätte auch den Vorteil, dass man zu mindestens an diesen Stellen nochmal an die Regenleitung heran kommt.
A
Allthewayup
12.03.23 22:20
Jackil26 schrieb:

Die Perimeterdämmung müsste 10cm dick sein.
Mit Trennstreifen meinst du z.B. nochmal eine Perimeterdämmung?

Auch das Thema der Entwässerungsrinnen vor den bodentiefen Fenstern spielt hier m. E. eine Rolle:

- Entwässerung der Rinnen über Flächendrainage: Hier müsste die Betonplatte zwangsläufig an das Haus herangeführt werden?
- Entwässerung der Rinnen über Anschluss an Regenleitung: Hier müsste zwischen der Betonplatte und dem Haus zwangsläufig eine Lücke bleiben, da ich andernfalls die Rinnen nicht an die Leitung anschließen könnte.

Wie sind denn hier die Erfahrungen? Die Rinnen mit Flächendrainage sind ja teilweise auch wirklich extrem teuer. Welche Variante wird hier üblicher Weise genutzt?
Die zweite Alternativ hätte auch den Vorteil, dass man zu mindestens an diesen Stellen nochmal an die Regenleitung heran kommt.
Ein Trennstreifen ist im Prinzip das gleiche was der Estrichleger an der Wand entlang verlegt. Das macht er primär um keinen Trittschall auf die Wand zu übertragen.

Wir haben ebenfalls eine Fassadenentwässerung gewählt mit einem Anschluss an den Sickerschacht. Wie ich gerade in einem anderen Thread erzählt habe aus Schutzgründen und ein bisschen auch um normalen Niederschlag vom Keller möglichst fern zu halten da wir der WU-Konstruktion (in unserem speziellen Fall) berechtigterweise nur bedingt Vertrauen.

Ja es gibt Rinnen die entwässern einfach nur in die umliegenden Bereiche und sind quasi der Ersatz für den Kiesstreifen an der Fassade und es gibt Rinnen (Aco, Anrin, usw.) die werden an ein KG Rohr angeschlossen und entwässern in den Kanal, den Sickerschacht, die Zisterne oder Rigolen, usw.

Wir haben die Leitungen zum entwässern alle beim Keller bauen mit in die Erde verlegt. Das wäre für dich auch denkbar. Die KG 2000 Rohre halten mindestens genauso lange wie deine Bodenplatte der Terrasse da würde ich mir keine Gedanken machen. Verlege sie so, dass am Ende nur noch die Rinne eingebracht werden muss. Diese werden übrigens auch in Beton verlegt und nicht nur in Sand eingebuddelt. Solltest du eine Lücke lassen dann rechne einfach zum Rinnenkörper nochmal 1-1,5cm dazu für den Trennstreifen dann bist du auf der sicheren Seite. Die Rinnen können - je nach Modell sogar Stirnseitig angeschlossen werden damit wäre das nachträgliche anschließen wirklich easy.
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