ᐅ Dämmung Bodenplatte "Ja!" oder "Nein!"
Erstellt am: 17.10.2011 10:34
T.H. 19.10.2011 19:28
Fazit: Mit einer gut gedämmten Bodenplatte ist man immer auf der sicheren Seite. Auch wenn es viele Anbieter ausreden wollen, sollte man sich nicht beirren lassen, später kann man in diesem Bereich keine Nachbesserungen umsetzen.
Eine gute Dämmung der Bodenplatte bietet zwei Vorteile:
- Einerseits Absenkung des Energieverbrauchs durch verhinderte Wärmeverluste
- Andererseits Komfortgewinn durch eine angenehme gleichmäßige Fußbodentemperatur, speziell im Randbereich zu den Außenbauteilen sind Kälteströme eliminiert.
Gruß
T. H.
Eine gute Dämmung der Bodenplatte bietet zwei Vorteile:
- Einerseits Absenkung des Energieverbrauchs durch verhinderte Wärmeverluste
- Andererseits Komfortgewinn durch eine angenehme gleichmäßige Fußbodentemperatur, speziell im Randbereich zu den Außenbauteilen sind Kälteströme eliminiert.
Gruß
T. H.
Tatze 20.10.2011 19:50
Hallo,
unser Architekt hat uns auf unsere Frage, wie denn der Untergrund samt Bodenplatte aufgebaut sein wird, folgendes gesagt:
1. ca. 30-40 cm Kiesschicht
2. 8,0 cm Perimeterdämmung
3. Sperrfolie
4. 20-25 cm Bodenplatte mit wu-Beton (abhängig v. Bodenverhältnissen)
Kann mir jemand sagen, ob dies ein "gängiger" und "sinnvoller" Aufbau ist
(mal davon ausgehend, dass das Bodengutachten ergibt, dass ein tragfähiger Boden ohne oberflächennahe Wasserschichten vorliegt)?
Verstehe ich es richtig, dass die Perimeterdämmung unter der Bodenplatte dann schon als zusätzlich Dämmung gelten würde, weil man die "Mindestdämmung" der Bodenplatte eigentlich zwischen Bodenplatte und Estrich verlegt? Welche Arten von Dämmstoff kommen denn zwischen Bodenplatte und Estrich zum Einsatz?
Danke schon mal!
Gruß
Tatze
unser Architekt hat uns auf unsere Frage, wie denn der Untergrund samt Bodenplatte aufgebaut sein wird, folgendes gesagt:
1. ca. 30-40 cm Kiesschicht
2. 8,0 cm Perimeterdämmung
3. Sperrfolie
4. 20-25 cm Bodenplatte mit wu-Beton (abhängig v. Bodenverhältnissen)
Kann mir jemand sagen, ob dies ein "gängiger" und "sinnvoller" Aufbau ist
(mal davon ausgehend, dass das Bodengutachten ergibt, dass ein tragfähiger Boden ohne oberflächennahe Wasserschichten vorliegt)?
Verstehe ich es richtig, dass die Perimeterdämmung unter der Bodenplatte dann schon als zusätzlich Dämmung gelten würde, weil man die "Mindestdämmung" der Bodenplatte eigentlich zwischen Bodenplatte und Estrich verlegt? Welche Arten von Dämmstoff kommen denn zwischen Bodenplatte und Estrich zum Einsatz?
Danke schon mal!
Gruß
Tatze
€uro 21.10.2011 06:57
Hallo,
Grundsätzlich sind die Mindestanforderungen für das Referenzgebäude (0,35 W/m²K) einzuhalten.
Ob eine weitere "zusätzliche" Dämmung wirtschaftlich sinnvoll ist, lässt sich errechnen. => energetische Optimierung. Oft ist die Bodenplatte nur zu einem geringen Anteil an den Gesamtverlusten beteiligt. Dann sollte man eher an anderer Stelle Verbesserungen vornehmen
Pauschale Aussagen sind da wenig zielführend!
v.g.
krausf3 schrieb:Kein halbwegs vernünftiger Planer käme auf die Idee, ausschließlich über die Dämmung der Bodenplatte von KfW EH70 auf 55 zu kommen! Da Bedarf es i.d.R. anderer Maßnahmen.
...Der Architekt sagte, dass man mit einer zusätzlichen Dämmung der Bodenplatte auf KFW 55 kommen kann. Aber der Preis für diese zusätzliche Dämmung steht in keinem Verhältnis zum Ertrag aus dem Tilgungszuschuss.
Grundsätzlich sind die Mindestanforderungen für das Referenzgebäude (0,35 W/m²K) einzuhalten.
Ob eine weitere "zusätzliche" Dämmung wirtschaftlich sinnvoll ist, lässt sich errechnen. => energetische Optimierung. Oft ist die Bodenplatte nur zu einem geringen Anteil an den Gesamtverlusten beteiligt. Dann sollte man eher an anderer Stelle Verbesserungen vornehmen
Pauschale Aussagen sind da wenig zielführend!
v.g.
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