ᐅ Grundriss-Optimierung Reihenhaus 160qm, ca. 145 NWF
Erstellt am: 09.03.22 23:20
Pacmansh11.03.22 16:11
Wir hatten unverhofft noch ein Telefonat mit dem Architekten und haben seine aktuellen Entwürfe besprochen, sowie die Ideen, die in Ihrer Planung eingebracht hat "angedeutet". Was er immer wieder gesagt hat ist, dass er die Haustechnik und Verbraucher näher zusammen bekommen möchte. Also für den Fall, dass der Hausanschluss oben links liegt, dann auch das Bad im OG in die Ecke und die Küche auf die linke Hausseite.
Die Leitungsführung vom Hausanschluss zur Küche "durch" die Treppe findet er nicht so glücklich. Möglichkeit wäre entweder durch den Fußboden unter der Fußbodenheizung (möchte er ungern), unter der Decke (im Treppenbereich nicht möglich) oder auf dem Fußboden (wäre im Treppenbereich ja noch akzeptabel denke ich).
Wir sind nun so verblieben, dass wir ihm Montag noch mit Vorschlägen/Ideen versorgen und wir dann mit der Planung weitermachen. Das Gespräch heute war auf Grund eures Inputs schon ein deutlicher Schritt nach vorne.
Die Leitungsführung vom Hausanschluss zur Küche "durch" die Treppe findet er nicht so glücklich. Möglichkeit wäre entweder durch den Fußboden unter der Fußbodenheizung (möchte er ungern), unter der Decke (im Treppenbereich nicht möglich) oder auf dem Fußboden (wäre im Treppenbereich ja noch akzeptabel denke ich).
Wir sind nun so verblieben, dass wir ihm Montag noch mit Vorschlägen/Ideen versorgen und wir dann mit der Planung weitermachen. Das Gespräch heute war auf Grund eures Inputs schon ein deutlicher Schritt nach vorne.
K a t j a11.03.22 17:51
Ja, das hatte ich ja schon angedeutet, dass Gast und HAR evtl. die Plätze tauschen müssen. Obwohl der Architekt bissl übertreibt, wenn Du mich fragst.
Pacmansh11.03.22 19:26
K a t j a schrieb:
Ja, das hatte ich ja schon angedeutet, dass Gast und HAR evtl. die Plätze tauschen müssen. Obwohl der Architekt bissl übertreibt, wenn Du mich fragst.Er ist nach meiner Einschätzung bei den Themen Haustechnik und Statik sehr vorsichtig. Ich denke, das ist zum Einen einfach seine Art und zum Anderen sind das Themen, die jemand anderes im Detail plant/berechnet. Ich kann mir gut vorstellen, dass er einfach nichts abliefern will, bei dem der anschließende Planer dann den Kopf schüttelt und ihm zurückgibt.
Daher sind solche Einschätzungen im Sinne von "er übertreibt etwas" sehr hilfreich für mich.
11ant11.03.22 22:35
Pacmansh schrieb:
und zum Anderen sind das Themen, die jemand anderes im Detail plant/berechnet. Ich kann mir gut vorstellen, dass er einfach nichts abliefern will, bei dem der anschließende Planer dann den Kopf schüttelt und ihm zurückgibt.
Daher sind solche Einschätzungen im Sinne von "er übertreibt etwas" sehr hilfreich für mich.Dann sei Du uns auch ein bißchen hilfreich und erläutere einmal die Arbeitsteilung zwischen den verschiedenen Planern (?)Pacmansh12.03.22 00:03
Gerne doch, frag mich aber bitte nicht warum das so ist.
Es gibt den Besitzer des Grundstücks (ein Architekt (A) und ein Unternehmer (U)). Die haben das Bauprojekt zusammen mit einer weiteren Ingenieurbüro (B) geplant. Der Architekt hat selbst auch ein Architekturbüro (C). Mein Kontakt vor Kauf war hauptsächlich mit dem Veräußerer (U) sowie bei Rückfragen auch mit einem Mitarbeiter von (C). Das Konstrukt verstehe ich so, dass (B) und (C) für die Projektplanung, Kalkulation, bzw. im Prinzip alles bis zum Verkauf und anschließendem Baustart verantwortlich sind. Für die Ausführungsplanung und alle folgenden Schritte ist allerdings ein weiteres Architekturbüro (D) beauftrag und wir stehen gerade an dem Punkt, dass (C) den aktuellen Stand in möglichst gut abgestimmter Form an (D) übergeben möchte.
Ich verstehe nicht so ganz, warum das Konstrukt so gewählt wurde und die Kommunikationswege sind dadurch kompliziert. Das hat auch dazu geführt, dass ich ein gewisses Misstrauen an den Tag gelegt habe (siehe mein Threat zu KfW55 bei dem Objekt) und auch Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis zu anderen Bauträgern war bei weitem nicht besonders positiv. Wenn man aber mal von den etwas indirekten Kommunikationswegen absieht, waren die Resultate bisher ausnahmslos sehr gut.
Es gibt den Besitzer des Grundstücks (ein Architekt (A) und ein Unternehmer (U)). Die haben das Bauprojekt zusammen mit einer weiteren Ingenieurbüro (B) geplant. Der Architekt hat selbst auch ein Architekturbüro (C). Mein Kontakt vor Kauf war hauptsächlich mit dem Veräußerer (U) sowie bei Rückfragen auch mit einem Mitarbeiter von (C). Das Konstrukt verstehe ich so, dass (B) und (C) für die Projektplanung, Kalkulation, bzw. im Prinzip alles bis zum Verkauf und anschließendem Baustart verantwortlich sind. Für die Ausführungsplanung und alle folgenden Schritte ist allerdings ein weiteres Architekturbüro (D) beauftrag und wir stehen gerade an dem Punkt, dass (C) den aktuellen Stand in möglichst gut abgestimmter Form an (D) übergeben möchte.
Ich verstehe nicht so ganz, warum das Konstrukt so gewählt wurde und die Kommunikationswege sind dadurch kompliziert. Das hat auch dazu geführt, dass ich ein gewisses Misstrauen an den Tag gelegt habe (siehe mein Threat zu KfW55 bei dem Objekt) und auch Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis zu anderen Bauträgern war bei weitem nicht besonders positiv. Wenn man aber mal von den etwas indirekten Kommunikationswegen absieht, waren die Resultate bisher ausnahmslos sehr gut.
11ant12.03.22 14:25
Pacmansh schrieb:
Ich verstehe nicht so ganz, warum das Konstrukt so gewählt wurde und die Kommunikationswege sind dadurch kompliziert.Dein Reihenhaus soll offenbar nicht aus der Reihe der anderen Wohneinheiten tanzen, wie auch im Thread https://www.hausbau-forum.de/threads/grundrisshilfe-216qm-efh-mit-einliegerwohnung-doppelgarage.42787/ - und dort: https://www.hausbau-forum.de/threads/wengerter-baugebiet-am-muehlbach-in-mimberg-burgthann-mit-2022-2024.42355/ kannst Du staunen, wie verwirrend komplex man ein Grundstücksentwicklungskonstrukt basteln kann; da bist Du "noch gut bedient" 🙂Ähnliche Themen