Guten Abend zusammen,
wir haben vor Kurzem ein vollerschlossenes Grundstück in unser Kleinstadt (im Norden von NRW) erworben und sind seit einiger Zeit dabei, das passende Haus für uns zu planen. Der aktuelle Grundriss stammt von einem GU und die Herausforderung besteht darin, dass unser Haus so kompakt wie möglich sein soll (damit die Kosten nicht durch die Decke gehen), aber trotzdem noch ausreichend Platz für eine fünfköpfige Familie + meine Eltern bieten soll.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 472m2
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,4
Anzahl Stellplatz: 4
Geschossigkeit: 2 (zwingend)
Dachform: offen
Maximale Höhen/Begrenzungen: max. 10m GH/ max. 7m TH
weitere Vorgaben: keine (max. 2 Wohneinheiten)
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Stadtvilla mit Staffelgeschoss
Keller, Geschosse: nein/ 3
Anzahl der Personen, Alter: 5, (42,37,16,13,6) + 2 Rentner
Raumbedarf im EG, OG
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: 5 x
offene oder geschlossene Architektur: offene
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: offen Küche, Kochinsel - nein
Anzahl Essplätze: 5
Kamin: nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: ja/ja
Garage, Carport: Carport
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Unser Wunsch war es, dass wir auf ein relative kleines Grundstück (472m2) ein kompaktes 2 Familienhaus bauen, damit wir noch einen "ausreichend" großen Garten haben. Wir haben anfangs mit dem Gedanken gespielt, die Einliegerwohnung für meine Eltern und unseren Wohn/Essbereich im Erdgeschoss zu planen. Dabei haben wir leider schnell festgestellt, dass das Haus mit zwei Vollgeschossen und nicht ausgebauten DG, einfach zu breit werden würden (ca. 14.5m). Hierdurch hätten wir kaum noch Garten. Das DG möchten wir nicht ausbauen, da wir keine Dachschrägen mögen. Uns ist es bewusst, dass wir hier einen Kompromiss eingehen müssen und 3 geschossig bauen müssen, damit die Grundfläche des Hausen nicht zu groß wird. Da meine Eltern schon über 70 sind, kann sich die Einliegerwohnung eigentlich nur im EG befinden d.h. unsere Wohnung muss sich im 1. und 2. Geschoss befinden. Da die TH max. 7m sein darf und wir keine Dachschrägen haben möchten, kam für das DG nur ein Staffelgeschoss in Frage. Ein Staffelgeschoss finden wir auch ganz gut, da man damit zugleich auch eine Dachterrasse hätte.
Nachteil hier ist allerdings, dass wir keinen direkten Zugang zum Garten aus unserer Wohnung hätten. Dieser Nachteil lässt sich einigermaßen verschmerzen, da wir nun insgesamt 3 Optionen haben um uns im Freien aufzuhalten (Garten übers Treppenhaus, Balkon u. Dachterrasse). Natürlich wäre ein direkter Zugang besser, aber den gönnen wir meinen Eltern 🙂. Wenn die Irgendwann nicht mehr da sein sollten, würden wir nach unten ziehen und die Wohnung im OG vermieten bzw. eines der Kinder überlassen. Grundsätzlich haben wir kein Problem mit Fremden in einem Haus zu wohnen. Zurzeit wohnen wir in einem 3 Parteienhaus; wir im EG, meine Eltern im OG und bekannte im DG. Unser geplantes Haus könnte auch theoretisch irgendwann auch als ein 3 Parteienhaus genutzt werden.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung
-Planer eines Bauunternehmens: GU
Was gefällt besonders? Warum? Das Haus ist relativ kompakt, ausreichend Gartenfläche vorhanden, Dachterrasse
Was gefällt nicht? Warum? Vielleicht zu klein, zu kompakt?
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 540K€ (Kfw 40+ Haus)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 570K€
favorisierte Heiztechnik: Erdwärme (nur diese Heiztechnik wir im Baugebiet angeboten)
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Balkon
-könnt Ihr nicht verzichten: 2 Wohneinheit
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Standardentwurf vom Planer? Der Entwurf ist so geworden, da wir ein kompaktes Haus im 2 Wohneinheiten bauen möchten.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Soweit alle
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Das Staffelgeschoss, freie Fläche für den Garten, schlecht ist vielleicht die Raumaufteilung insgesamt
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Ist das Haus großgenug für uns und meine Eltern? Haben wir etwas vergessen? Wohn/Essbereich für uns vielleicht zu klein? Kein Gäste-WC (ein Problem?), genug Staufläche? Jedes Feedback zu dem Haus ist gerngesehen und sehr willkommen 🙂. Wir sind sehr gespannt, was die Experten hier im Forum zu unserem Bauvorhaben sagen.
Vielen Dank und schöne Grüße
Claudia





wir haben vor Kurzem ein vollerschlossenes Grundstück in unser Kleinstadt (im Norden von NRW) erworben und sind seit einiger Zeit dabei, das passende Haus für uns zu planen. Der aktuelle Grundriss stammt von einem GU und die Herausforderung besteht darin, dass unser Haus so kompakt wie möglich sein soll (damit die Kosten nicht durch die Decke gehen), aber trotzdem noch ausreichend Platz für eine fünfköpfige Familie + meine Eltern bieten soll.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 472m2
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,4
Anzahl Stellplatz: 4
Geschossigkeit: 2 (zwingend)
Dachform: offen
Maximale Höhen/Begrenzungen: max. 10m GH/ max. 7m TH
weitere Vorgaben: keine (max. 2 Wohneinheiten)
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Stadtvilla mit Staffelgeschoss
Keller, Geschosse: nein/ 3
Anzahl der Personen, Alter: 5, (42,37,16,13,6) + 2 Rentner
Raumbedarf im EG, OG
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: 5 x
offene oder geschlossene Architektur: offene
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: offen Küche, Kochinsel - nein
Anzahl Essplätze: 5
Kamin: nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: ja/ja
Garage, Carport: Carport
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Unser Wunsch war es, dass wir auf ein relative kleines Grundstück (472m2) ein kompaktes 2 Familienhaus bauen, damit wir noch einen "ausreichend" großen Garten haben. Wir haben anfangs mit dem Gedanken gespielt, die Einliegerwohnung für meine Eltern und unseren Wohn/Essbereich im Erdgeschoss zu planen. Dabei haben wir leider schnell festgestellt, dass das Haus mit zwei Vollgeschossen und nicht ausgebauten DG, einfach zu breit werden würden (ca. 14.5m). Hierdurch hätten wir kaum noch Garten. Das DG möchten wir nicht ausbauen, da wir keine Dachschrägen mögen. Uns ist es bewusst, dass wir hier einen Kompromiss eingehen müssen und 3 geschossig bauen müssen, damit die Grundfläche des Hausen nicht zu groß wird. Da meine Eltern schon über 70 sind, kann sich die Einliegerwohnung eigentlich nur im EG befinden d.h. unsere Wohnung muss sich im 1. und 2. Geschoss befinden. Da die TH max. 7m sein darf und wir keine Dachschrägen haben möchten, kam für das DG nur ein Staffelgeschoss in Frage. Ein Staffelgeschoss finden wir auch ganz gut, da man damit zugleich auch eine Dachterrasse hätte.
Nachteil hier ist allerdings, dass wir keinen direkten Zugang zum Garten aus unserer Wohnung hätten. Dieser Nachteil lässt sich einigermaßen verschmerzen, da wir nun insgesamt 3 Optionen haben um uns im Freien aufzuhalten (Garten übers Treppenhaus, Balkon u. Dachterrasse). Natürlich wäre ein direkter Zugang besser, aber den gönnen wir meinen Eltern 🙂. Wenn die Irgendwann nicht mehr da sein sollten, würden wir nach unten ziehen und die Wohnung im OG vermieten bzw. eines der Kinder überlassen. Grundsätzlich haben wir kein Problem mit Fremden in einem Haus zu wohnen. Zurzeit wohnen wir in einem 3 Parteienhaus; wir im EG, meine Eltern im OG und bekannte im DG. Unser geplantes Haus könnte auch theoretisch irgendwann auch als ein 3 Parteienhaus genutzt werden.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung
-Planer eines Bauunternehmens: GU
Was gefällt besonders? Warum? Das Haus ist relativ kompakt, ausreichend Gartenfläche vorhanden, Dachterrasse
Was gefällt nicht? Warum? Vielleicht zu klein, zu kompakt?
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 540K€ (Kfw 40+ Haus)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 570K€
favorisierte Heiztechnik: Erdwärme (nur diese Heiztechnik wir im Baugebiet angeboten)
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Balkon
-könnt Ihr nicht verzichten: 2 Wohneinheit
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Standardentwurf vom Planer? Der Entwurf ist so geworden, da wir ein kompaktes Haus im 2 Wohneinheiten bauen möchten.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Soweit alle
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Das Staffelgeschoss, freie Fläche für den Garten, schlecht ist vielleicht die Raumaufteilung insgesamt
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Ist das Haus großgenug für uns und meine Eltern? Haben wir etwas vergessen? Wohn/Essbereich für uns vielleicht zu klein? Kein Gäste-WC (ein Problem?), genug Staufläche? Jedes Feedback zu dem Haus ist gerngesehen und sehr willkommen 🙂. Wir sind sehr gespannt, was die Experten hier im Forum zu unserem Bauvorhaben sagen.
Vielen Dank und schöne Grüße
Claudia
C
Claudia-W10.01.22 21:36ypg schrieb:
Hab beim Lesen so gedacht: naja, auch wenn die Erwachsenen keine Schrägen mögen, so kann man ja den Kindern schöne Zimmer unterm Dach spendieren. Habe dann aber auch gedacht, dass die Dachterrasse schon etwas Sinn macht, wenn man im OG wohnt und den Garten an die Senioren abgibt. Wir werden nicht ganz den Garten verzichten; der Garten wird geteilt - die Eltern bekommen das kleine Stück im Süden und wir das etwas größere Stück im Süden und Westen.
ypg schrieb:
Aber ich sehe die Dachterrasse nur bei den Kindern. Ich weiß nicht, ob man die so nutzt. Auch die Galerie… das ist eine Wohlfühlarea für die Kinder, aber Sperrzone für Erwachsene 😉..dafür haben wir noch einen Balkon im OG:-)
Um es mal sortiert_ einzuordnen, (vom Grundriss mal abgesehen): Ihr verzichtet auf eine größere Grundfläche, damit noch Garten bleibt, aber habt so auch nichts vom Garten, bzw muss das Reststück Garten nun von den Senioren gepflegt werden.
Macht das Sinn? Im Prinzip wird es ein 2-Familien-Haus und bleibt ein 2-Familien-Haus. bisschen Gartenanteil zu einigen Stellplätzen und gut.
Dann wird davon ausgegangen, dass die 30-jährigen die gleichen Wohnbedürfnisse haben wie die Senioren ü70.
Die Wohnung der Semioren ist zwar nett, aber ich finde den 8er esstisch dann doch etwas deplatziert und zu groß. Schlafzimmer ist etwas zu beengt. Ein kleiner Esstisch macht an der Küche Sinn. Gäste können im Hotel kostengünstiger und mit mehr Privatsphäre untergebracht werden. Für „später“ könnte man die Schlafzimmer-Trennwand entfernen…
ypg schrieb:
Aber: ich werfe mal einen anderen Vorschlag in den Raum:
Grundfläche doch vergrößern, für die junge Familie eine Wohnküche, WC und Hauswirtschaftsraum ins EG, dann OG auf der Fläche anpassen mit kleinem WZ und Kinderzimmer. Wahrscheinlich wird das Schlafzimmer dort auch Platz finden können.
Nur mal als Beispiel in Skizze (ohne verbindliche Maße oder so, nur mal als Größenordnung)Sehr interessanter Gedanke - mit sowas haben auch geliebäugelt. Aber leider wurde das Haus dadurch für uns breit. Es was sogar günstiger.
Claudia-W schrieb:
..dazu kommen noch ca. 65K€ Förderung dazu, hatte ich vergessen dazu zu addieren.Und wo kommen die her, wenn ich fragen darf? Davon abgesehen würde ich behaupten, dass auch inkl. dieser stillen Reserve bei den Wünschen/Anforderungen (Kfw 40), Erdwärme, ... das Budget knapp wird, losgelöst von der Tatsache, dass 30 K Puffer (Nebenkosten?) ebenfalls zu wenig erscheinen.C
Claudia-W10.01.22 21:42K1300S schrieb:
Und was passiert dann mit der Kinderetage, wenn Ihr in die (kleine) EG-Wohnung zieht? Ich hatte irgendwas von vermieten gelesen, aber das dürfte leichter gesagt als getan sein, oder?Ja genau, das wollten wir später vermieten. Entweder an einem der 3 Kinder oder an jemanden anderen. Das Treppenhaus so ausgelegt, dass vom Hauseingang direkt über das Treppenhaus ins Staffelgeschoss gelangen kann. Anschlüsse für Küche etc., damit die Wohnung später separat genutzt werden kann, wollten wir jetzt an verbauen lassen. Ob es einfach oder schwierig wird die Wohnung zu vermieten, können wir jetzt noch genau sagen. Aber solche "Penthouse Wohnungen" mit Terrassen nach Süden, ist doch eigentlich immer sehr begehrt:-)
C
Claudia-W10.01.22 21:45K1300S schrieb:
Und wo kommen die her, wenn ich fragen darf? Davon abgesehen würde ich behaupten, dass auch inkl. dieser stillen Reserve bei den Wünschen/Anforderungen (KfW 40), Erdwärme, ... das Budget knapp wird, losgelöst von der Tatsache, dass 30 K Puffer (Nebenkosten?) ebenfalls zu wenig erscheinen.Die ca. 65€K (75.000€ - minus ca. Kosten für den Energieberater) ist der Zuschuss, den wir nach der Fertigstellung des Hauses als Zuschuss bekommen werden.
Das könnte
Claudia-W schrieb:Das könnte dann ja nur das Nesthäkchen sein, da vorher die Wohnung nicht frei ist, also ... in 20 Jahren? Keine Ahnung, wie da Eure Zeitplanung aussieht, aber da gibt es ja doch die ein oder andere Abhängigkeit.
Entweder an einem der 3 Kinder
Ähnliche Themen