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ᐅ Holz für Dachstuhl selber schlagen - Feuchtigkeit - Zeitplan


Erstellt am: 15.12.21 15:38

Thomas.W15.12.21 15:38
Hallo liebes Forum,

wir sind gerade dabei unseren Hausbau zu planen.
Geplant ist ein Massivhaus mit einem Satteldach. Das ganze wird an Einzelgewerke vergeben.
Prinzipiell sind unsere Planungen schon recht weit.
Wir haben bereits die meisten Firmen in Auftrag gegeben und warten eigentlich nur noch auf die Fertigstellung des Neubaugebietes.
Ursprünglich wollten wir Ende 2022 anfangen aber aufgrund der des verzögerten Starts bei der Erschließung
haben wir uns dazu entschieden, erst im Frühjahr 2023 zu starten.
Die Baufirma hat uns als erste Baustelle eingeplant, sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen.

Jetzt zu meinem eigentlichen Thema.
Bezüglich demThema Dachstuhl hätte ich da einige Fragen. Ich habe bereits versucht meine Unwissenheit durch „Google“ zu beseitigen, allerdings werde ich nicht so richtig schlau.Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Aufgrund der stark gestiegenen Holzpreise möchten wir unser Holz selbst schlagen. Wir haben einen eigenen Wald und unsere Zimmerer mit eigenem Sägewerk liegen nur 2 Km davon entfernt.
Ich habe mich mit Ihnen bereits über das Thema ausgetauscht und sie meinten, dass es reicht, wenn ich das Holz im Winter 2022 schlage und es dann zu ihm fahre. Die Stämme würden dann erstmal unter freiem Himmel lagern, bis er das Holz verarbeitet.
Wenn wir Mal angenommen Anfang März mit dem Aushub beginnen, dann sollten wir ja irgendwann im Mai aufrichten können.
Die Frage, die sich mir jetzt stellt ist, ob das Holz dafür überhaupt trocken genug ist?
Oder trocknet das Holz bis dahin genug ab?

Die Firma gibt es wirklich schon sehr lange und habe Bzgl. der Qualität noch nichts schlechtes gehört.
Ist diese Vorgehensweise normal beim Bauen?

Würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet.
Vielen Dank im Voraus
hampshire15.12.21 16:32
Was für ein Holz hast Du in Deinem Wald?
Da Du Transport und Sägewerk offenbar selbst organisieren kannst, kannst Du auch preiswert direkt von Waldbauern kaufen und Deinen Wald weiterhin sinnvoll und werterhaltend bewirtschaften. Auf dem Roholzmarkt hat die Preis-Rallye noch nicht gestartet. Immerhin haben sich die Preise für Käferholz erholt.
Benutzer20015.12.21 16:35
Thomas.W schrieb:

wenn ich das Holz im Winter 2022 schlage und es dann zu ihm fahre. Die Stämme würden dann erstmal unter freiem Himmel lagern, bis er das Holz verarbeitet.
Dann will er also noch feuchtes Holz sägen. Das ist gut. Entweder feuchtes Holz oder ganz trockenes Holz. Halbfeucht wird sich nämlich verziehen.
Einen ganzen Stamm zu trocknen, dauert übrigens 1-2 Jahre, wenn er natürlich trocknet.
Thomas.W schrieb:

Wenn wir Mal angenommen Anfang März mit dem Aushub beginnen, dann sollten wir ja irgendwann im Mai aufrichten können.
Die Frage, die sich mir jetzt stellt ist, ob das Holz dafür überhaupt trocken genug ist?
Oder trocknet das Holz bis dahin genug ab?
Er kann natürlich auch feuchtes Holz für den Dachstuhl verarbeiten (Kaltdach?), dass dann erst im Laufe der Zeit trocknet (und schwindet). Wäre für mich ein No Go.
Beim Warmdach sowieso.

Trocken im Sinne von "trocken für den Bau" wird es auch, aber nur in der Trockenkammern. Draußen lagernd würde ich es wohl erst 2023 verwenden (man sagt so ein Jahr + X) verwenden - und dann hat es noch nicht einmal die niedrige Feuchtigkeit von kammergetrocknetem Holz.
Thomas.W15.12.21 17:24
hampshire schrieb:

Was für ein Holz hast Du in Deinem Wald?
Da Du Transport und Sägewerk offenbar selbst organisieren kannst, kannst Du auch preiswert direkt von Waldbauern kaufen und Deinen Wald weiterhin sinnvoll und werterhaltend bewirtschaften. Auf dem Roholzmarkt hat die Preis-Rallye noch nicht gestartet. Immerhin haben sich die Preise für Käferholz erholt.
Wir wollen Fichtenholz raus machen. Theoretisch könnten wir auch Kiefer schlagen aber der Fichtenwald liegt geographisch gesehen einfach günstiger und es würde uns leichter fallen.
Thomas.W15.12.21 17:33
Benutzer200 schrieb:

Dann will er also noch feuchtes Holz sägen. Das ist gut. Entweder feuchtes Holz oder ganz trockenes Holz. Halbfeucht wird sich nämlich verziehen.
Einen ganzen Stamm zu trocknen, dauert übrigens 1-2 Jahre, wenn er natürlich trocknet.

Er kann natürlich auch feuchtes Holz für den Dachstuhl verarbeiten (Kaltdach?), dass dann erst im Laufe der Zeit trocknet (und schwindet). Wäre für mich ein No Go.
Beim Warmdach sowieso.

Trocken im Sinne von "trocken für den Bau" wird es auch, aber nur in der Trockenkammern. Draußen lagernd würde ich es wohl erst 2023 verwenden (man sagt so ein Jahr + X) verwenden - und dann hat es noch nicht einmal die niedrige Feuchtigkeit von kammergetrocknetem Holz.


Ja so habe ich ihn verstanden. Nass sägen und dann zügig verbauen. Wir wollen unsere Decke zwischen 1. Stock und Spitzboden dämmen und die seitlichen Spann, soweit hoch, der bewohnte Raum eben ist.
Wieso wäre das für dich ein No Go? Ich denke die Firma hat die meisten ihrer gebauten Dachstühle so ausgeführt.
Myrna_Loy15.12.21 18:19
Thomas.W schrieb:

Ja so habe ich ihn verstanden. Nass sägen und dann zügig verbauen. Wir wollen unsere Decke zwischen 1. Stock und Spitzboden dämmen und die seitlichen Spann, soweit hoch, der bewohnte Raum eben ist.
Wieso wäre das für dich ein No Go? Ich denke die Firma hat die meisten ihrer gebauten Dachstühle so ausgeführt.
Weil das brutal reißen, schwinden und sich werfen kann.
Unser Holz hat als Stamm drei Jahre gelagert, wurde dann gesägt und in der Trocknungskammer nachgetrocknet. Was auch nicht billig war.
Die Zimmereien benutzen nicht aus Schierschandudel gelagertes Holz oder Leimholzbinder.
holzdachstuhlsägewerk