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ᐅ Bau eines 144 qm Bungalows in Fichtenwalde (nähe Potsdam)


Erstellt am: 16.05.21 18:56

MG-Paint10.11.21 22:00
Das Wasser das vom Dach kommt soll vom Haus weggeführt und auf dem Grundstück versickern.
Im Normalfall wird das Fallrohr von der Rinne bis zur Geländeoberkante geführt und dann in ein Abwasserrohr(KG Rohr)in die Erde eingegraben. Danach kommt ein 90° Knick und das Rohr wird vom Haus weg ins Gelände mit Gefälle geführt. Nach 3-4 oder 5-6m je nach Grundstücksgröße geht das KG Rohr in ein Drainagerohr über. Die sind meist Gelb oder Orange und gelocht. Um das Drainagerohr kommt eine Kiesschicht aus 16/32 Kies und darum kommt ein Drainageflies. Das Ganze wird mit dem Vlies eingewickelt und mit Erde zugeschüttet. Das Fließen verhindert in dem Falle das die Kiesschicht versandet. Es soll somit das Wasser was ankommt gleichmäßiger in der Erde verteilt werden.
Das funktioniert aber nur bis zu einer gewissen Wassermenge. Wenn da von oben Wassermassen kommen, staut sich das Wasser irgendwann auf und drückt dir die Fallrohren rauf. Oder es drückt an der Verbindungsstelle zwischen KG Rohr und Fallrohr hoch, je nach Abdichtung. Wenn dann noch die Kiefernnadeln dazu kommen verstopfen die das Drainagerohr und die Funktion ist dahin.
Tom197811.11.21 05:50
MG-Paint schrieb:

Das Wasser das vom Dach kommt soll vom Haus weggeführt und auf dem Grundstück versickern.
Im Normalfall wird das Fallrohr von der Rinne bis zur Geländeoberkante geführt und dann in ein Abwasserrohr(KG Rohr)in die Erde eingegraben. Danach kommt ein 90° Knick und das Rohr wird vom Haus weg ins Gelände mit Gefälle geführt. Nach 3-4 oder 5-6m je nach Grundstücksgröße geht das KG Rohr in ein Drainagerohr über. Die sind meist Gelb oder Orange und gelocht. Um das Drainagerohr kommt eine Kiesschicht aus 16/32 Kies und darum kommt ein Drainageflies. Das Ganze wird mit dem Vlies eingewickelt und mit Erde zugeschüttet. Das Fließen verhindert in dem Falle das die Kiesschicht versandet. Es soll somit das Wasser was ankommt gleichmäßiger in der Erde verteilt werden.
Das funktioniert aber nur bis zu einer gewissen Wassermenge. Wenn da von oben Wassermassen kommen, staut sich das Wasser irgendwann auf und drückt dir die Fallrohren rauf. Oder es drückt an der Verbindungsstelle zwischen KG Rohr und Fallrohr hoch, je nach Abdichtung. Wenn dann noch die Kiefernnadeln dazu kommen verstopfen die das Drainagerohr und die Funktion ist dahin.

Vielen Dank für die Erklärung. Kiefern sind keine in der unmittelbaren Nähe. Was macht man dann bei größeren Wassermengen? Gibt es da eine Erweiterung bzw. Verbindung von zwei Systemen die gegen grosse Wassermengen absichern?

Und dann noch eine Frage. Was kostet sowas ungefähr?
motorradsilke11.11.21 07:49
Wir haben die Versickerung ganz einfach gelöst. Grüne Wassertonne genommen, ganz viele Löcher rein gebohrt, Loch in die Erde gegraben, Vlies rein (um versanden zu verhindern), groben Kies (16/32) rein, dann die Tonne rein, den gleichen Kies auch in die Tonne (halb voll), Deckel auf die Tonne, Vlies auch drüber (um versanden von oben zu verhindern). Das ganze an die Regenrinne angeschlossen und so einbuddeln, dass noch 20 bis 30 cm Erde drüber sind, und ein paar Meter vom Haus weg. Wenn es mal wirklich ganz viel regnet, drückt das Wasser aus der Tonne raus nach oben und läuft dann eben in den Garten ab, aus der Regenrinne ist mir noch nichts rausgekommen (und wir hatten das schon so beim alten Haus). Das passiert aber nur bei wirklichem Starkregen und da ist der Garten eh nass.
So etwas könntest du an die Zisterne anbinden als Überlauf, wenn das von der Zisterne her technisch möglich ist. Oder du machst einfach einen Überlauf an die Zisterne und lässt das überschüssige Wasser in den Garten bzw. deinen Wald ablaufen.
Tom197811.11.21 07:52
motorradsilke schrieb:

Wir haben die Versickerung ganz einfach gelöst. Grüne Wassertonne genommen, ganz viele Löcher rein gebohrt, Loch in die Erde gegraben, Vlies rein (um versanden zu verhindern), groben Kies (16/32) rein, dann die Tonne rein, den gleichen Kies auch in die Tonne (halb voll), Deckel auf die Tonne, Vlies auch drüber (um versanden von oben zu verhindern). Das ganze an die Regenrinne angeschlossen und so einbuddeln, dass noch 20 bis 30 cm Erde drüber sind, und ein paar Meter vom Haus weg. Wenn es mal wirklich ganz viel regnet, drückt das Wasser aus der Tonne raus nach oben und läuft dann eben in den Garten ab, aus der Regenrinne ist mir noch nichts rausgekommen (und wir hatten das schon so beim alten Haus). Das passiert aber nur bei wirklichem Starkregen und da ist der Garten eh nass.
So etwas könntest du an die Zisterne anbinden als Überlauf, wenn das von der Zisterne her technisch möglich ist. Oder du machst einfach einen Überlauf an die Zisterne und lässt das überschüssige Wasser in den Garten bzw. deinen Wald ablaufen.

Überlauf sollte es definitiv geben bei der Zisterne. Ich spreche es noch mit dem GF des BU ab. Mal schauen was für Ideen er hat. Sonst werde ich die Ideen des GF noch mit der externen Baubegleiterin absprechen, damit ich als Laie doppelt abgesichert bin 😎
motorradsilke11.11.21 07:56
Na, wenn die Zisterne einen Überlauf hat, ist doch alles gut. Vermutlich wurde daher die Zisterne auch da hinten geplant, damit das Wasser da einfach weglaufen kann.
Tom197811.11.21 09:09
motorradsilke schrieb:

Na, wenn die Zisterne einen Überlauf hat, ist doch alles gut. Vermutlich wurde daher die Zisterne auch da hinten geplant, damit das Wasser da einfach weglaufen kann.

Aber auch weil vor das Haus eine große Terrasse kommt. Und wenn man die Zisterne freibuddeln muss, wollen wir nicht unbedingt die Terrasse aufreissen :-)
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