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ᐅ Regenwasser-Zisterne: Sinnvoll? Nötig? Kosten?


Erstellt am: 30.04.15 18:23

Jochen10402.05.15 15:48
google mal nach Zisterne online kaufen. Da findest du jede Menge Online-Shops die dir Zisternen mit allem möglichen Zubehör (Pumpen, Filter, Deckel, Rohre usw.) anbieten. Da kannst du dir ein Bild davon machen, was ungefähr auf dich zu kommt. Dazu kommen dann noch Kosten für den Erdaushub und die anschließende Verfüllung sowie für die Verrohrung.
lalala2104.05.15 14:47
Hallo,
wir haben eine 6qm Betonzisterne. Die Zisterne selbst hat uns mit setzen 900€ gekostet. Bei uns werden damit die Gartenwasserhähne gespeist. Haben dazu eine Frischwassereinspeisung über den Gartenwasserzähler. Dazu kommen noch das Hauswasserwerk, Rohre, Bagger, etc. Ich Tippe mal auf ca. 500€
Wir haben das aber nur gemacht, da die Gemeinde noch zusätzlich pro qm 160€ zu zahlt. Somit hat es uns nicht viel gekostet und wir sparen uns den Betrag für die Dachentwässerung (muss man bei uns zahlen und wird immer schleichend mehr)
Wir haben das Teil im Garten versenkt mit Deckel, der mit ca. 10cm Erde bedeckt wird und dann das Gras darüber wächst. Sieht man nichts mehr. Wäre auch befahrbar.
f-pNo04.05.15 16:01
Bieber0815 schrieb:
Hi,

in einem Werkvertrag wird uns angeboten:

Was meint ihr?
- Stehen Zisterne und Schmutzwasseranschluss in einem unmittelbaren Zusammenhang?
- Benötigen wir die Zisterne? Wofür? Was, wenn wir sie nicht haben?
- Welcher Kostenanteil entfällt wohl darauf (ist nicht separat ausgewiesen, klar, werde ich auch den Anbieter fragen)?

ypg schrieb:
Bei uns war die Zisterne vorgeschrieben. Andere Gemeinden nehmen sonst auch einen monatlichen Obolus. Irgendwo muss das Wasser von deinen Dächern ja hin!

Meines Wissens gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Zisterne und der Schmutzwasserleitung. Einzig der Überlauf der Zisterne könnte noch mit der Schmutzwasserleitung verbunden sein (durch den Höhenunterschied zwischen Überlauf und SW-Leitung sollte eine Kontaminierung des Zisternenwassers durch möglichen Rückstau des Schmutzwassers unterbunden sein). (Laienwissen )

Wichtigster Punkt für Dich ( hat es schon geschrieben): Du musst herausfinden, was Deine Gemeinde (Bundesland) vorgibt. Bei uns war eine Möglichkeit der Versickerung mittels Installation einer Rigole, Mulde, Teich oder Zisterne (hab evtl. noch was vergessen) vorgegeben. Da Teich und Mulde auf dem Grundstück w. kleinen Kindern (Ertrinken) für uns nicht in Frage kamen (außerdem lassen dann ggf. die Mücken schön grüßen) und die Installation einer Rigole ebenfalls einige Taler gekostet hätte, haben wir uns für eine 10 m³ Zisterne (Beton) zur Gartenbewässerung entschieden. Den genauen Preis kann ich Dir nicht nennen (wurde in den Komplettbauvertrag als Bestandteil der Erstellung aufgenommen), aber uns wurde vom GU gesagt, dass der Preisunterschied zwischen 5 und 10 m³ "nur" bei einigen hundert Euro liegt.

Mein Vater bewässert seit Jahren seinen Garten via Zisterne. Er hat (glaube ich) 7,5 m³ welche gerade im Sommer auch mal öfters komplett entleert werden. Das gesamte Grundstück liegt dort bei ca. 650 m² (inkl. Haus). Somit denke ich, wird es sich über einen längeren Zeitraum schon rechnen, die Bewässerung via Zisterne anstatt per Trinkwasser zu erledigen (vor allem, da sich ja auch die Abwassergebühr nach der Trinkwasserentnahme richtet).

Im Übrigen: Eine Zisterne mit Überlauffunktion in die Kanalisation wird bei uns nicht zur Absenkung der "Niederschlagseinleitungsgebühr" anerkannt (Auskunft Amt). Hierfür müsste das gesamte Wasser auf dem Grundstück versickern. Ob dies aber beim Anfallen von großen Wassermengen und einer sowieso schon vollen Zisterne klappt, hängt meines Erachtens stark von den jeweiligen Bodenverhältnissen ab.
Bieber081504.05.15 20:46
f-pNo schrieb:
Eine Zisterne mit Überlauffunktion in die Kanalisation wird bei uns nicht zur Absenkung der "Niederschlagseinleitungsgebühr" anerkannt (Auskunft Amt).
Logisch, eine Zisterne hat ja zunächst keine Versickerungsfunktion (dann wäre es ein Versickerungsschacht, keine Zisterne).

Die Hinweise hier helfen mir jedenfalls weiter, ich kann nun die richtigen Fragen stellen! Wenn ich mehr weiß, gibt's ein Update
f-pNo04.05.15 22:43
Bieber0815 schrieb:
Logisch, eine Zisterne hat ja zunächst keine Versickerungsfunktion (dann wäre es ein Versickerungsschacht, keine Zisterne).

Die Hinweise hier helfen mir jedenfalls weiter, ich kann nun die richtigen Fragen stellen! Wenn ich mehr weiß, gibt's ein Update

Soweit ich weiß, kann man die Zisterne auch in ein größeres Schotterbett einlassen und den Überlauf damit zur Versickerung bringen. Dann wäre theoretisch keine Einleitung in den Abwasserkanal notwendig. Somit hätte man eine Zisterne mit Versickerungsfunktion und könnte die Niederschlagseinleitungsgebühr ggf. einsparen.
Ich halte dies allerdings für problematisch, da eben bei einer sowieso schon vollen Zisterne und starken Niederschlag der Boden ggf. nicht so aufnahmefähig ist, wie notwendig. Dies könnte dann auch zum Aufschwemmen der Zisterne führen (obwohl aus Beton und mit z.B. 10 m³ gefüllt).
Bieber081504.05.15 23:05
f-pNo schrieb:
Ich halte dies allerdings für problematisch, da eben bei einer sowieso schon vollen Zisterne und starken Niederschlag der Boden ggf. nicht so aufnahmefähig ist, wie notwendig.
Das erfordert vorausschauendes Wassermanagement (und eine geeignete Füllstandmessung), dann klappt das schon. Wie auch immer, man wird ein ausreichendes Versickerungskonzept nachweisen müssen, ob mit oder ohne Zisterne. Versickern auf dem Grundstück ist das eine, Zisterne das andere (auch wenn man beides gemeinsam darstellen kann).
zisternegrundstückversickerungsfunktionüberlaufrohregartenschmutzwasserleitunginstallationrigolemulde