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ᐅ Terrassenbau an Haus (mit Foto) - Abdichtung, Schneiden?


Erstellt am: 10.06.21 11:10

F
Fragenasker
10.06.21 11:10
Hallo,
wir möchten eine Terrasse (5m breit entlang der Mauer, 3m lang) an unser Haus bauen. Geplant ist, die Terrasse mit Randsteinen und in mehreren Schichten zu errichten (20cm Betonrecyclingmaterial als Frostschutz, 5cm Kiesschicht und darauf entweder Terrassenplatten oder noch besser Pflastersteine). Hierzu hätte ich zwei Fragen in der Hoffnung, dass mir jemand weiterhelfen kann:

1. Wie gestalte ich den Übergang (Spalt) zwischen Haus und Terrasse? Zunächst würde ich eine Noppenfolie an die Hausunterseite befestigen, an die dann das Betonrecyclingmaterial/Schotter anschließt. Wegen dem Gefälle gehe ich davon aus, dass zum Schluss ein kleiner Spalt zwischen dem Terrassenbelag und der Hausmauer sein wird, wenn auch nur wenige Zentimeter. Dort könnte ich dann die Noppenfolie abschneiden, sodass man sie nicht mehr sieht. Wie vermeide ich aber, dass sich Feuchtigkeit im Zwischenspalt sammelt? Das Haus hat nur einen Dachüberstand von 30cm.

2. Gemäß meiner Flächenberechnungen könnte die 15 qm Terrasse durch Verwendung von 50cm Randsteinen, Eckrandsteinen mit 25cm je Seite sowie Pflastersteinen in 20x10cm (Blockverband oder mit Kreuzfugen angeordnet) so errichtet werden, dass kein einziger Stein geschnitten werden muss. Das würde jedoch bedeuten, dass ich Stein an Stein setze, weil die Pflastersteine auf den Millimeter genau in die 5x3m Randsteinbegrenzung passen. Nun soll, laut meiner Recherche, jedoch immer zum Schluss noch in die Fugen der Pflastersteine/Terrassenplatten Fugenkies eingefüllt werden. Soll ich also einfach anstatt 5x3m noch auf jeder Seite +5cm für die Fugen einberechnen und demnach die Terrasse 3,05x5,05m bauen oder ist bei den Pflastersteinen bei der Größenangabe 20x10 bereits die Fuge mit einberechnet?

Außenansicht eines Hauses mit Fenster, sandigem Boden und Schlauch; schwarzes Rechteck verdeckt


Detail einer beschädigten Außenwand: abblätternder Putz, sichtbare Ziegel- und Betonschichten.


Vertikal platziertes gelbes Maßband an einer rauen Betonmauer auf einer Baustelle.
I
i_b_n_a_n
10.06.21 12:53
Zu Punkt 1. -> z.B. Aco Drain Rinne verbauen, gerade bei nur 30cm Dachüberstand sinnvoll. Die dann natürlich an eine Drainage anschliessen
F
Fragenasker
10.06.21 16:06
Hi, danke. Also Hauswand>Noppenfolie>Regenrinne>Terrassensteine oder noch etwas dazwischen?
D
danixf
10.06.21 16:33
Fragenasker schrieb:

20cm Betonrecyclingmaterial als Frostschutz, 5cm Kiesschicht und darauf entweder Terrassenplatten oder noch besser Pflastersteine)
Das hört sich schon mal gut an. Grundsätzlich kann man auch ruhig noch ein paar mehr CM an Recycling nehmen, wenn es die Umgebung zulässt. Nimm auf jeden Fall Split und keinen Sand. Kostet paar € mehr, aber die Ameisen tragen dir das nicht vom Grundstück.
Fragenasker schrieb:

1. Wie gestalte ich den Übergang (Spalt) zwischen Haus und Terrasse? Zunächst würde ich eine Noppenfolie an die Hausunterseite befestigen, an die dann das Betonrecyclingmaterial/Schotter anschließt.
Ich persönlich hätte hier keine Folie genommen. Welchen Nutzen soll das haben? Die Wand geht nicht kaputt durchs Recycling.
Fragenasker schrieb:

Wegen dem Gefälle gehe ich davon aus, dass zum Schluss ein kleiner Spalt zwischen dem Terrassenbelag und der Hausmauer sein wird, wenn auch nur wenige Zentimeter. Dort könnte ich dann die Noppenfolie abschneiden, sodass man sie nicht mehr sieht. Wie vermeide ich aber, dass sich Feuchtigkeit im Zwischenspalt sammelt? Das Haus hat nur einen Dachüberstand von 30cm.
Ohne Noppenfolie wird das Wasser m.M. einfach versickern. Wegen dem Dachüberstand könnte man eine Rinne nutzen. Haben wir ebenfalls nicht gemacht. Trotz div. Starkregenschauer ist nichts passiert. Auch bei meinen Eltern ist alles seit 20 Jahren trocken ohne Rinne. Ich sehe da keinen Nutzen drin. Von der Optik mal ganz zu schweigen.
Fragenasker schrieb:

2. Gemäß meiner Flächenberechnungen könnte die 15 qm Terrasse durch Verwendung von 50cm Randsteinen, Eckrandsteinen mit 25cm je Seite sowie Pflastersteinen in 20x10cm (Blockverband oder mit Kreuzfugen angeordnet) so errichtet werden, dass kein einziger Stein geschnitten werden muss. Das würde jedoch bedeuten, dass ich Stein an Stein setze, weil die Pflastersteine auf den Millimeter genau in die 5x3m Randsteinbegrenzung passen. Nun soll, laut meiner Recherche, jedoch immer zum Schluss noch in die Fugen der Pflastersteine/Terrassenplatten Fugenkies eingefüllt werden. Soll ich also einfach anstatt 5x3m noch auf jeder Seite +5cm für die Fugen einberechnen und demnach die Terrasse 3,05x5,05m bauen oder ist bei den Pflastersteinen bei der Größenangabe 20x10 bereits die Fuge mit einberechnet?
Deine Flächenberechnung kannst du abhaken. Die Steine sind nicht auf 0,1cm genau. Der eine hat hier ne kleine Kante und der andere auf der anderen Seite.
Willst du unbedingt Borde setzen? Du könntest auch 9/11er Granitsteine nehmen und diese erst im Anschluss setzen. Dann sparst du dir die Schnitte auf jeden Fall.
F
Fragenasker
10.06.21 21:20
danixf: danke für die umfangreiche Antwort!

Noppenfolie hätte ich nur gewählt, weil es gefühlt überall, ähnlich wie eine Entwässerungsrinne, verbaut wird. Bei der Entwässerungsrinne habe ich mich ebenfalls, jedoch als Laie, gefragt, ob es wirklich notwendig ist. Ich hätte angenommen, dass das Gefälle, ausreichend ist für das Regenwasser, welches dann hinter der Terrasse versickern könnte.

Das heißt, aus deiner Sicht könnte man grundsätzlich auch direkt an die Hauswand die Terrasse anbauen, ohne jegliche Zwischenschicht? Würdest du den entstehen Spalt irgendwie verschließen? Ich gehe bislang davon aus, dass dieser ggf. auch erst mit den Jahren entstehen könnte, da Terrasse+Hauswand nicht fest verbunden sind.

Die kleinen Granitsteine sagen mir persönlich als Terrassenbelag optisch nicht so ganz zu. Wäre das die einzige Alternative? Ansonsten muss man für Terrassenplatten oder 20/10er Pflaster immer die Randsteine setzen und müsste demnach immer mit hoher Wahrscheinlichkeit schneiden?
D
danixf
10.06.21 21:35
Fragenasker schrieb:

danixf: danke für die umfangreiche Antwort!

Noppenfolie hätte ich nur gewählt, weil es gefühlt überall, ähnlich wie eine Entwässerungsrinne, verbaut wird. Bei der Entwässerungsrinne habe ich mich ebenfalls, jedoch als Laie, gefragt, ob es wirklich notwendig ist. Ich hätte angenommen, dass das Gefälle, ausreichend ist für das Regenwasser, welches dann hinter der Terrasse versickern könnte.

Das heißt, aus deiner Sicht könnte man grundsätzlich auch direkt an die Hauswand die Terrasse anbauen, ohne jegliche Zwischenschicht? Würdest du den entstehen Spalt irgendwie verschließen? Ich gehe bislang davon aus, dass dieser ggf. auch erst mit den Jahren entstehen könnte, da Terrasse+Hauswand nicht fest verbunden sind.

Die kleinen Granitsteine sagen mir persönlich als Terrassenbelag optisch nicht so ganz zu. Wäre das die einzige Alternative? Ansonsten muss man für Terrassenplatten oder 20/10er Pflaster immer die Randsteine setzen und müsste demnach immer mit hoher Wahrscheinlichkeit schneiden?

Ich zitier mal alles weilam Handy einzelne Zitate anstrengend sind. Ja genau. Klar kann man eine Rinne setzen. Ich persönlich hab’s nicht gemacht und es ist auch nichts passiert wie erwähnt. Bei sämtlichen Freunden auch nicht. Es gibt aber durchaus Erzählungen wo es wohl schief lief.

Ja kannst du direkt ransetzen. Welchen Spalt genau? Du setzt die Steine doch direkt an die wand? Der Minispalt wird einfach mit eingesandet. Sieht man später nicht bzw. guckt sich weg. Auch später einfach nochmal einsanden wenn sich da was verschiebt.

Ich meine die nicht als Belag sondern als Rand. Du setzt deine Steine/Platten und im Anschluss die Granitsteine in ein Beton. Das wäre halt die einfachste Möglichkeit ohne Schnitte auszukommen. Ansonsten könntest du noch auf einer Seite anfangen mit Randsteinen und die anderen fehlenden Seiten kurz vor Fertigstellung der Terrassenfläche setzen. Dann musst du nur 5-15cm kalkulieren und nicht mehrere Meter.


hab nochmal ein Foto angehängt wegen dem Rand.

Gepflasterte Terrasse aus grauen Platten neben weißem Haus, Baum, Kiesbeet und Rasen.
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