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ᐅ Haus für 400k gesamtvolumen überhaupt noch möglich?


Erstellt am: 06.11.20 16:03

saralina8708.11.20 08:44
KingJulien schrieb:

Hört sich doch jetzt nicht so teuer an, all inkl.

Keller war wirklich das letzte, auf das wir verzichtet hätten. Nur wenn sonst gar kein Haus geht.
Für den Preis des Kellers hätten wir auch keine 100qm mehr an Fläche bekommen. Wenn ich jetzt noch die Kosten des zwangsläufig größeren Hauses rechne das man dann braucht, ist das, grob aus der Hüfte, ein Nullsummenspiel.
"Braucht" ist halt so relativ.
Viele glauben einen Keller zu brauchen, weil man es so gewohnt ist, und am Ende wird er nur zugemüllt.
KingJulien08.11.20 08:54
saralina87 schrieb:

Wir geben für unsere Minihütte noch viel mehr aus - und freuen uns tierisch darüber 🙂
Das ist das wichtigste am Haus 🙂
saralina87 schrieb:

"Braucht" ist halt so relativ.
Viele glauben einen Keller zu brauchen, weil man es so gewohnt ist, und am Ende wird er nur zugemüllt.
Wir haben versucht die Grundfläche so gering wie möglich zu halten. Von daher haben wir oberirdisch keinen überschüssigen Platz und hätten größer bauen müssen.
D.h. Mehr Kosten fürs Haus und noch weniger Garten.

Ein Arbeitskollege wurde überredet ohne Keller zu bauen. Jetzt trauert er ihm hinterher. Die Doppelgarage ist jetzt Ersatzkeller und beide Autos draußen.

Aber jeder wie er mag und kann. Wie gesagt, zur Not hätten wir auch verzichtet. Aber sehr ungern.
bauenmk202008.11.20 09:14
Hey ihr vergleicht mal wieder eure Gegebenheiten mit denen des TE. Er hat ein relativ kleines Grundstück und ist für seine "Wünsche" auf einen Keller angewiesen.
Wir haben auch den Keller weggelassen um im EG größer bauen zu können. Damit das ganze "luftiger" wirkt, weil ich wollte nicht kleiner als 160qm bauen. Mit Keller hätte ich dann min. 20qm kleiner bauen müssen. Unser Grundstück ist aber auch beinahe doppelt so groß. Keller ist eine Grundsatzentscheidung.

Jetzt beim Bau und Eigenleistungen: Ein Zimmer dient bei uns als "Abstellkammer" für Material und Werkzeug, Getränkekisten, Reserve-Fliesen etc. Da unsere Garage erst später kommt und wir keinen Keller haben sind wir froh, dass wir noch so ein Zimmer (Büro/Gästezimmer) "übrig" haben.
Da habe ich mir schon oft einen Keller gewünscht oder halt dass die Garage gleich mit gemacht worden wäre.

Auch ein Nachteil eines kleineren Grundstücks mit Keller ist, dass beim Erdaushub nicht viel zwischengelagert werden kann. Dann wird alles abgefahren nur um später wieder Material anzuschaffen. Bei einer Bodenplatte muss normalerweiße nicht so viel abgefahren werden. Kommt aber auch sehr stark auf den Boden an.

Schätze die Kosten eines Kellers einmal realistisch ein: Kosten Rohbaukeller, Kosten Erdaushub/Deponie ...
BackSteinGotik08.11.20 09:21
Bookstar schrieb:

Wahnsinn für so eine Mini Hütte ohne Keller und Garage soviel Geld auszugeben. Da wäre bei mir der Punkt erreicht zu sagen, ich lasse es und Miete lieber was richtiges.

Kann mich da KingJulian nur zu 100% anschließen. Irgendwann macht es keinen Spaß mehr, wenn man auf soviel verzichten muss.

So wird das aber nichts mit deinen 1.000.000€ für eine 130m²-Hütte in der Provinz. Einfach substituieren, pah!
Und wer soll dann die Blase treiben, wenn Homo oeconomicus einfach nicht mehr das tun, was er tun müsste?
haydee08.11.20 09:24
Will man eine Werkstatt im Keller? Alles rauf und runter schleppen?
Sperrige Teile über eine Treppe?
Am Ende ist es teurer Lagerraum für Werkzeug und Gewerkelt wird im Garten oder Carport.

ich trockne die meiste Wäsche auf einem Wäscheständer im OG. Luxus bei 120 qm. Da würde ich im EG waschen und möglichst viel draußen trocknen.

120 qm ist schon sportlich. 400 k auch. Da muss man priorisieren. Weniger Wünsche oder mehr Budget

welche Bodenklasse habt ihr?
Entsorgung ist ebenfalls ein Thema kann günstig bis unbezahlbar sein. Schadstoffklasse, Deponiegebühren, Fahrzeiten
Wie ist es mit dem Grundwasser?
moHouse08.11.20 09:49
Hausbauer2021 schrieb:


wir haben die Möglichkeit ein Grundstück relativ günstig (360qm für 75t) in der nähe von Düsseldorf zu erwerben. Dies ist in der Region sehr günstig denn der Bodenrichtwert ist mit 270€ angegeben jedoch liegt der tatsächliche Wert noch weitaus höher.

Wir kommen aus Ratingen und haben dieses Jahr hier in der Gegend ein Baugrundstück gesucht (und jetzt in Mönchengladbach was gefunden). Wenn ihr es so aus der kalten heraus angeboten bekommen habt, wisst ihr nicht wie verrückt der Markt ist.
Es gibt eigentlich KEINE Baugrundstücke auf dem Markt. Sollte doch was kommen, werden die 50%-80% über Bodenrichtwert verkauft.
Meist stehen dann noch Altlasten drauf, die man erst abreißen muss.

Wobei ich mich schon frage, wo es noch nen 270 Euro BRW hier gibt...
Magst du sagen, wo das Grundstück grob liegt?

So oder so gehe ich Mal davon. Aus, dass das Grundstück für weit über 100k auf dem freien Markt verkauft werden könnte. (Kommt natürlich auf Hanglage etc. an. Richtig Bergisches Land nicht selten..)
Also habt ihr zum Zeitpunkt des Kaufs schon ordentlich "Gewinn" gemacht.
Die Preise hier werden nicht so schnell runter gehen. Düsseldorf ist bisher so gut wie null betroffen von der Corona-Krise. Den Leute geht es prächtig. Die Preise für Häuser sind Deutschlandweit während der Krise um über 6% gestiegen. Hier in der Gegend mit Sicherheit noch mehr.
Ich habe keine Glaskugel, aber ich gehe davon aus, dass alle Speckgürtel um beliebte Städte noch mächtig an Wert zulegen werden mit der steigenden Homeoffice-Quote.

Was den Hauspreis angeht: Lest euch die Threads zu den Kellerdiskussionen durch. Da bekommt ihr zumindest neue Gedankenanstöße. Wir hätten auch gern nen Keller gehabt. Paar qm mehr Wohnraum überirdisch und ne Gartenhütte sind aber wesentlich billiger als ein Keller. Das ist m.M.n. keine Nullsummenrechnung.

Wir bauen jetzt 148qm für ca. 285.000 Euro (plus 65k Baunebenkosten + Grundstückskosten+Außenanlagen).
Also das geht. Man muss aber sehr diszipliniert mit der Ausstattung sein. Das tut manchmal schon weh. Aber das ist normal. Auch die Generationen nach uns haben nicht das Traumhaus von Tag 1 an dastehen gehabt. Das wurde nach und nach verbessert und aufgewertet.
Hier im Forum bekommt man aber ein Zerrbild der Hausbau-Gesellschaft. Hier wird nur überdurchschnittlich viel von Anfang an investiert.
Also: Ausstattung einfach kalkulieren. Für aufwändige Dinge nur die Vorbereitung während der Bauphase machen lassen (bspw. Photovoltaik). Dann geht es. Etwas komfortabler wären vielleicht 20k mehr.

Abschließend: überlegt euch gut, ob ihr das Angebot ausschlagen wollt. Wenn ihr das nicht annehmt, werdet ihr m.M.n. dann nie ein Haus bauen. In 2-3 Jahren dann auf eigene Faust ein Grundstück suchen wird euch in die Verzweiflung jagen..
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