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ᐅ Grundleitungsplan - Abwasserabführung und Höhenplanung


Erstellt am: 24.09.20 19:39

matte28.09.20 15:47
Soll da iwo noch ein zusätzlicher Revisionsschacht kommen?
Wär meines Erachtens zumindest dort Sinnvoll, wo deine Leitung (Egal ob Hellblau oder Dunkelrot, was für mich eher braun ist) mit der Leitung deines Nachbarn zusammen kommt.

Falls nicht, muss man die Koordinierung beim am weitest entfernten Anschluss beginnen. Das wäre in jedem Fall die GL-Planung deines Nachbarn.

Zusammenfassend heißt das, dass es noch wichtiger ist, das mit ordentlicher Höhenvermaßung vorzusehen. Bist du zu hoch mit deiner Leitung, bekommt dein Nachbar Probleme. Bist du zu Niedrig, könnte das Problem am Ende beim Anschluss an die Straße folgen.

Wenn also sämtliche Leitungen bauseits - also von euch selbst - kommen, würde ich mal darüber nachdenken, einen Planer dafür ins Boot zu holen.
Dazu müssen aber die Aufbauten der beiden Häuser bzgl. Bodenplatte und Höhenniveau vorliegen, damit man weiß, auf welcher Höhe man überhaupt starten kann.
Dazu braucht man den Geländeverlauf, weil die Leitung ja im frostgeschützten Bereich liegen muss.
Das Oberkante Fertigfußboden bei beiden Häußern gleich ist, macht die Sache zumindest einfacher.

Baut dein Nachbar mit dem gleichen Bauunternehmen?
11ant28.09.20 16:10
matte1987 schrieb:

Soll da iwo noch ein zusätzlicher Revisionsschacht kommen?
Wär meines Erachtens zumindest dort Sinnvoll, wo deine Leitung [...] mit der Leitung deines Nachbarn zusammen kommt.
Falls nicht, muss man die Koordinierung beim am weitest entfernten Anschluss beginnen. Das wäre in jedem Fall die GL-Planung deines Nachbarn.
Einen Revisonsschacht sähe ich dann dort sinnvoll, wo hier der hellblaue Stich auf dunkelblau stößt. Der Nachbar hat das GFL-Recht ja nur im betreffenden Streifen - also unter der Terrasse des TE her zum jetzigen Schacht hin könnte er ohnehin nicht verlangen. Irgendwann muß man ja auch mal zu Potte kommen, d.h. warten bis der Nachbar (hoffentlich kein Cousin von ) sich über Details seines Hauses klar wird, wollte ich nun nicht. Ist dessen Haus im Plan den Umrissen nach denn noch ein Platzhalter, oder steht es zumindest soweit "fest" ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Tolentino28.09.20 17:42
Nida35a schrieb:

Unbedingt DN125/150 für die gemeinsame Leitung, keine 90Grad Bögen, 3x30 oder 2x45.
Revisionsöffnungen aus T-Stück mit 45Grad, 45Grad Winkel, 1m Rohr nach oben, Verschlusskappe.
Unsere Einfahrt ist 10t belastbar als Dauerfestigkeit für Bulli/PKW
Ok, wir hatten einen Rat gehört, dass es evtl. besser wäre sogar zwei getrennte Abwasserleitungen zu legen. Damit nicht gleich beide Häuser betroffen sind wenn eine Leitung dicht ist. Oder macht es Sinn einfach noch höher zu gehen auf DN200?
Zumal das GFL ja den Nachbarn berechtigt, seine Leitungen durchzulegen, aber nicht unbedingt meine Leitung zu nutzen. Wir verstehen uns gut, aber Rechtsnachfolger sehen das ganze vielleicht anders.
Also Schnapsidee oder sinolle Redundanz? Ich weiß, dass die Berliner Wasserbetriebe Abwasser und Trinkwasser, nebeneinander verlegt, min. 1m Abstand zwischen den beiden haben wollen. Wie ist es aber bei zwei Abwasserleitungen? Gibt's da sinnvolle Mindestabstände? zu berücksichtigen?
Wir wollten die Zuffahrt eigentlich gerne nur mit Rasengittern belegen. Ist wohl nicht so sinnvoll mit den Leitungen drunter? Oder kann man mit genügend Schotter unter der Erdschicht auch was abfangen?
matte1987 schrieb:

Soll da iwo noch ein zusätzlicher Revisionsschacht kommen?
Wär meines Erachtens zumindest dort Sinnvoll, wo deine Leitung (Egal ob Hellblau oder Dunkelrot, was für mich eher braun ist) mit der Leitung deines Nachbarn zusammen kommt.
Alles was sinnvoll ist, würden wir auch machen. Also ja im Falle eines Anschlusses mit gemeinsamer Leitung auf jeden Fall und evtl. vor/nach jedem Richtungswechel?
matte1987 schrieb:

Wenn also sämtliche Leitungen bauseits - also von euch selbst - kommen, würde ich mal darüber nachdenken, einen Planer dafür ins Boot zu holen.
Dazu müssen aber die Aufbauten der beiden Häuser bzgl. Bodenplatte und Höhenniveau vorliegen, damit man weiß, auf welcher Höhe man überhaupt starten kann.
Dazu braucht man den Geländeverlauf, weil die Leitung ja im frostgeschützten Bereich liegen muss.
Ja, hab schon bei einem TGA-Büro mal angefragt. Weiß nicht, wie die so mit Verlegung im Gelände umgehen. Evtl. da lieber nen Tiefbauer fragen?
Reichen die Höhenangaben im Lageplan für einen Geländeverlauf? Ziemlich viel abgerissen. Sollten wir evtl. danach nochmal vermessen lassen? Oder kann das ein Tiefbauer mit rein relativen Messungen auch?
matte1987 schrieb:

Baut dein Nachbar mit dem gleichen Bauunternehmen?
Ja.
11ant schrieb:

Irgendwann muß man ja auch mal zu Potte kommen, d.h. warten bis der Nachbar (hoffentlich kein Cousin von @Shiny86) sich über Details seines Hauses klar wird, wollte ich nun nicht. Ist dessen Haus im Plan den Umrissen nach denn noch ein Platzhalter, oder steht es zumindest soweit "fest" ?

Der Nachbar scharrt schon mit den Hufen. Hier sind es die Berliner Ämter, die nicht zu Potte kommen.
Der hat seinen Bauantrag schon vor mir abgegeben und meinen habe ich schon seit fast zwei Monaten genehmigt.

Mein Nachbar, mit dem ich eigentlich ganz gut kann, ist leider einer von der Sorte ich mach alles selbst. Ich bin mittlerweile bei den Leitungen der Meinung, dass wir da einen erfahrenen Tiefbauer machen lassen sollten. Oder meint ihr, dass man das in EL schafft?
matte28.09.20 18:06
Mehr hilft viel ist hier nicht geboten. Wenn du die Dimensionen einfach nach Gusto erhöhst, wird bei nicht passendem Gefälle der Füllgrad unterschritten und das Gegenteil des Wunsches erfüllt, es kommt zu Problemen.
Lasst doch die Planung einfach von eurem gemeinsamen Bauunternehmer erstellen, nach deren Angaben ihr die Leitungen baut. Dann kommt zumindest die Planung alles aus einer Hand.
Alternativ ein TGA Planungsbüro beauftragen.
11ant28.09.20 18:11
Rasengittersteine im GFL-Bereich finde ich gut. Hat einer von Euch ein Zwölftonner Wohnmobil oder was macht Dich bzgl. der Überfahrlast besorgt ?
Tolentino schrieb:

Ich weiß, dass die Berliner Wasserbetriebe Abwasser und Trinkwasser, nebeneinander verlegt, min. 1m Abstand zwischen den beiden haben wollen. Wie ist es aber bei zwei Abwasserleitungen?
Damit muß einer (deiner) Stränge ja in jedem Fall etwa so wie gezeichnet liegen, damit er überhaupt einen oder beiden für sich noch daneben legen kann. Zwischen derselben Sorte gehe ich von keinem bestimmten Mindestabstand aus. Eine Nennweitenerhöhung sehe ich insofern skeptisch, da der Druck der abfließenden Menge auf Ablagerungen ja bei mehr Querschnitt auch geringer wird, die Ablagerungen weniger mitnimmt und damit eine Verstopfung eher nicht geringer wahrscheinlich wird. Mehr Revisions- und Spülöffnungen sehe ich im Zweifel als sinnvoller an als mehr Querschnitt.
Tolentino schrieb:

Der hat seinen Bauantrag schon vor mir abgegeben
Dann möge er ihn doch auch bei Dir abgeben, so wüßten wir mehr
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Tolentino28.09.20 18:49
Na, den Grundriss habe ich (so kam ich auch auf die grüne Linie), aber eben keine Grundleitungspläne von ihm. Die fertigt der Bauleiter auch erst an, wenn die Baugenehmigung da ist.
abwasserleitungengfltiefbaueranschlussgeländeverlauftgaablagerungen