ᐅ Neubau 166 qm / 1,5 Geschosse / Grundriss für 5-köpfige Familie
Erstellt am: 28.08.20 11:43
N
netuser
Guten Tag und hallo liebe Forumgemeinde!
Wir haben uns als fünfköpfige Familie vorgenommen bis Sommer/Herbst 2021 ein Haus zu bauen, besser gesagt bauen zu lassen.
Ein Grundstück haben wir bereits 2019 gekauft, der Werkvertrag bei Gussek Haus ist unterschrieben und die Finanzierung steht soweit.
Nun geht es also demnächst in die heiße Planungsphase mit dem Architekten, wo alle Details nochmal durchgeplant, hin- und hergeschoben und der Bauantrag vorbereitet werden soll.
Da die angehängten Zeichnungen lediglich einen "groben Entwurf" darstellen und aktuell noch angepasst werden können/sollen, würde ich mich sehr über eure Einschätzungen, Hinweise oder Kritik freuen. Insbesondere letztere, sofern diese sachlich bleibt, wird gerne angenommen.
Zu unserer Ausgangssituation, Anforderungen und Wünschen:
(Danke an ypg für die Vorlage )
Bebauungsplan/Einschränkungen
Anforderungen der Bauherren
Hausentwurf
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Wir möchten gerne den verfügbaren Platz so effektiv wie möglich ausnutzen und "praktisch" gestalten.
Die Grundstückszeichnung ist genordet, die Grundrisse dagegen nicht.
Oben ist Süden, unten Norden.
Sprich, die Garage, der Eingang und Hauswirtschaftsraum sind bewusst im Norden. Küche und Ess-/Wohnzimmer sollen Zugang zum Garten im Osten haben.
Ggf. würden wir die Terrasse über Eck Ost/Süde gestalten wollen.
Auf die Anzahl der Räume an sich können/wollen wir aktuell nicht verzichten, sollte es jedoch sinnvoller sein hier und da irgendwelche Wand zu verschieben oder Räume umzugestalten, dann gerne mit den Vorschlägen.
Der HW-Raum ist etwas klein, sollte aber noch ok sein, da der rotmarkierte Wasserspeicher doch nicht reinkommt.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Wertvolle Hinweise sind willkommen! Vielen Dank im Voraus!


Wir haben uns als fünfköpfige Familie vorgenommen bis Sommer/Herbst 2021 ein Haus zu bauen, besser gesagt bauen zu lassen.
Ein Grundstück haben wir bereits 2019 gekauft, der Werkvertrag bei Gussek Haus ist unterschrieben und die Finanzierung steht soweit.
Nun geht es also demnächst in die heiße Planungsphase mit dem Architekten, wo alle Details nochmal durchgeplant, hin- und hergeschoben und der Bauantrag vorbereitet werden soll.
Da die angehängten Zeichnungen lediglich einen "groben Entwurf" darstellen und aktuell noch angepasst werden können/sollen, würde ich mich sehr über eure Einschätzungen, Hinweise oder Kritik freuen. Insbesondere letztere, sofern diese sachlich bleibt, wird gerne angenommen.
Zu unserer Ausgangssituation, Anforderungen und Wünschen:
(Danke an ypg für die Vorlage )
Bebauungsplan/Einschränkungen
| Größe des Grundstücks | 550 qm |
| Hang | nein |
| Grundflächenzahl | 0,4 |
| Geschossflächenzahl | 166 qm |
| Baufenster, Baulinie und -grenze | 14 m, siehe Anhang |
| Anzahl Stellplatz | / |
| Geschossigkeit | 1,5 |
| Dachform | 40° - 45° (= Satteldach) |
| Maximale Höhen/Begrenzungen | 4,5 m Traufhöhe |
Anforderungen der Bauherren
| Keller, Geschosse | kein Keller; 1,5 Geschosse |
| Anzahl der Personen, Alter | 2 Erwachsene, 3 Kinder (15, 9, 4) |
| Raumbedarf im EG, OG | siehe Grundriss |
| Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? | Homeoffice in "Teilzeit", ansonsten ein "all in one Raum", für PC-Arbeit, Bügeln ... |
| Schlafgäste pro Jahr | 20-30 |
| Anzahl Essplätze | 5 täglich, ansonsten mind. 12 |
| Garage, Carport | 1x Garage (neben dem Eingang auf der Nordseite), später 1x Carport (auf der Südseite) |
Hausentwurf
| Von wem stammt die Planung: | Gussek Haus; ein Musterhaus diente als Vorlage mit eigenen Anpassungen |
| Was gefällt besonders? Warum? | "quadratisch, praktisch, gut" für den Familienalltag ohne besonderen Schnickschnack |
| Was gefällt nicht? Warum? | zunächst betrachteten wir die Ost-Ausrichtung als nachteilig, inzwischen sehen wir auch gewisse Vorteile darin. Das WC im EG hat noch keine gute Lösung für die Dusche. Das Badezimmer im DG ist noch nicht optimal und wirkt etwas zu klein. |
| favorisierte Heiztechnik: | Luft-Wasser-Wärmepumpe + Kontrollierte-Wohnraumlüftung |
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
| könnt Ihr verzichten: | gute Frage |
| könnt Ihr nicht verzichten: | Schlafzimmer/Gästezimmer + Dusche im EG. |
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Wir möchten gerne den verfügbaren Platz so effektiv wie möglich ausnutzen und "praktisch" gestalten.
Die Grundstückszeichnung ist genordet, die Grundrisse dagegen nicht.
Oben ist Süden, unten Norden.
Sprich, die Garage, der Eingang und Hauswirtschaftsraum sind bewusst im Norden. Küche und Ess-/Wohnzimmer sollen Zugang zum Garten im Osten haben.
Ggf. würden wir die Terrasse über Eck Ost/Süde gestalten wollen.
Auf die Anzahl der Räume an sich können/wollen wir aktuell nicht verzichten, sollte es jedoch sinnvoller sein hier und da irgendwelche Wand zu verschieben oder Räume umzugestalten, dann gerne mit den Vorschlägen.
Der HW-Raum ist etwas klein, sollte aber noch ok sein, da der rotmarkierte Wasserspeicher doch nicht reinkommt.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Wertvolle Hinweise sind willkommen! Vielen Dank im Voraus!
P
pagoni202028.08.20 13:00Ich bevorzuge ja eher die offene Küche und bei dem offenbar gerne gesehenem Besuch bei Euch würde ich die Küche in einen Gesamtraum miteinbeziehen. Dadurch könnte manche Tür bzw. Ecke wegfallen und Alles würde großzügiger wirken.
32qm für Essen/Wohnen bei Eurem Bedarf ist nicht gerade üppig und dann noch diese beiden großen Türen zum Esszimmer und Wohnzimmer, welche ja zusätzlich noch Nutzraum vermindern.
Natürlich hängt das von Euren individuellen Bedürfnissen ab aber ihr solltet Euch diese Raumgrößen unbedingt in Musterhäusern ansehen falls noch nicht geschehen.
Vlt. könnte man ja das Schlafzimmer nach oben legen und die Wand zum jetzigen Schlafzimmer im EG als Leichtbauwand ausführen bzw. für später einplanen. Mir gefallen auch manche Raumteiler, ob halbhoch, durch mobile möbel etc. und je nach Nutzung Home-Office, gast etc. könnte man das untere Schlafzimmer in das "Wohnen" miteinbeziehen bei der begrenzten Wohnfläche; es also nicht kategorisch als eigenes Zimmer planen, sondern eher als flexibel nutzbaren Raum. Ein Büroteil im Wohnbereich oder schickes Sofa, das als Gästebett fungiert etc. oder eine große Schiebetür.
Nur mal so als Gedanke, weil ich die 32qm und Küchenplanung sehe im Hinblick auf Eure Personenzahlen.
32qm für Essen/Wohnen bei Eurem Bedarf ist nicht gerade üppig und dann noch diese beiden großen Türen zum Esszimmer und Wohnzimmer, welche ja zusätzlich noch Nutzraum vermindern.
Natürlich hängt das von Euren individuellen Bedürfnissen ab aber ihr solltet Euch diese Raumgrößen unbedingt in Musterhäusern ansehen falls noch nicht geschehen.
Vlt. könnte man ja das Schlafzimmer nach oben legen und die Wand zum jetzigen Schlafzimmer im EG als Leichtbauwand ausführen bzw. für später einplanen. Mir gefallen auch manche Raumteiler, ob halbhoch, durch mobile möbel etc. und je nach Nutzung Home-Office, gast etc. könnte man das untere Schlafzimmer in das "Wohnen" miteinbeziehen bei der begrenzten Wohnfläche; es also nicht kategorisch als eigenes Zimmer planen, sondern eher als flexibel nutzbaren Raum. Ein Büroteil im Wohnbereich oder schickes Sofa, das als Gästebett fungiert etc. oder eine große Schiebetür.
Nur mal so als Gedanke, weil ich die 32qm und Küchenplanung sehe im Hinblick auf Eure Personenzahlen.
die Raummaße stimmen im Plan. Der Tisch im Beispiel ist 300 x 100cm, jede Couch ist 260 x 90cm groß.
An dem Beispiel erkennst du, dass man soviele Wände wie möglich weglassen muss, um Engpässe zu vermeiden.
Auch die Position der Terrassentür muss gut geplant sein, weil der Raum nicht riesig ist und man nicht um's Möbel herausmanövrieren möchte. Ih hab die Fenster einfach geschoben (nur als Beispiel).
Es geht hier weniger um was moderner ist, man muss einfach Platz zum Laufen schaffen.

An dem Beispiel erkennst du, dass man soviele Wände wie möglich weglassen muss, um Engpässe zu vermeiden.
Auch die Position der Terrassentür muss gut geplant sein, weil der Raum nicht riesig ist und man nicht um's Möbel herausmanövrieren möchte. Ih hab die Fenster einfach geschoben (nur als Beispiel).
Es geht hier weniger um was moderner ist, man muss einfach Platz zum Laufen schaffen.
Tatsächlich sind viele Punkte davon auch durch unsere Köpfe gewandert, nun geht es uns also das Optimum herauszuarbeiten.
Danke für die guten Tipps und Mühen euch beiden!
Ja, aktuell neigen wir auch dazu die Wände/die Schiebetür zur Küche hin wegzulassen, um das Ganze offener/größer zu gestalten.
Zumindest würden die Vorteile hier die Nachteile überwiegen. Wir wollten irgendwie ein Kompromiss schaffen zwischen der Option die Küche zu schließen (und damit das Chaos, Gerüche, Lautstärke bei Kochen....) und Offenheit zur Küche hin bei Bedarf. Aber die Schiebetür frisst halt viel Platz
Das Schlafzimmer würden wir schon "fest" einplanen wollen, denken aber ggf. darüber nach dieses klein wenig zu verkleinern, sprich die WZ-Wand zu verschieben...?
@evelinoz
Danke für die Zeichnung!
Ganz so viele Fenster im WZ brauchen wir eigentlich nicht. Südseite hat diesbezüglich auch Nachteile glaube ich!?
Der Tisch bei 12 Personen muss nicht zwingend so rum stehen, sondern könnte aus meiner Sicht bei Bedarf eben auch ins WZ reinragen, also um 90° verdreht. Ist aber schön zu sehen, dass es theoretisch auch so ginge...
So ungefähr ist die Küche in unseren Köpfen auch geplant, wobei wir doch eine etwas breitere Fenstervariante bevorzugen würden.
Gut, dass du sogar die Tür zur Küche hin so berücksichtig/eingebaut hast. Zerbrechen uns auch die Köpfe, was besser ist. So und damit die Tür zum Speiseraum "in der Küche" oder doch eher im Flur lassen, damit man Besorgungen auch direkt mal aus dem Flur heraus beladen kann
Tür zum WZ hin aus dem Flur würden wir aber als Schiebetür realisieren wollen. War in der Ursprungszeichnung auch noch "alte Version"
Danke!
Danke für die guten Tipps und Mühen euch beiden!
Ja, aktuell neigen wir auch dazu die Wände/die Schiebetür zur Küche hin wegzulassen, um das Ganze offener/größer zu gestalten.
Zumindest würden die Vorteile hier die Nachteile überwiegen. Wir wollten irgendwie ein Kompromiss schaffen zwischen der Option die Küche zu schließen (und damit das Chaos, Gerüche, Lautstärke bei Kochen....) und Offenheit zur Küche hin bei Bedarf. Aber die Schiebetür frisst halt viel Platz
Das Schlafzimmer würden wir schon "fest" einplanen wollen, denken aber ggf. darüber nach dieses klein wenig zu verkleinern, sprich die WZ-Wand zu verschieben...?
@evelinoz
Danke für die Zeichnung!
Ganz so viele Fenster im WZ brauchen wir eigentlich nicht. Südseite hat diesbezüglich auch Nachteile glaube ich!?
Der Tisch bei 12 Personen muss nicht zwingend so rum stehen, sondern könnte aus meiner Sicht bei Bedarf eben auch ins WZ reinragen, also um 90° verdreht. Ist aber schön zu sehen, dass es theoretisch auch so ginge...
So ungefähr ist die Küche in unseren Köpfen auch geplant, wobei wir doch eine etwas breitere Fenstervariante bevorzugen würden.
Gut, dass du sogar die Tür zur Küche hin so berücksichtig/eingebaut hast. Zerbrechen uns auch die Köpfe, was besser ist. So und damit die Tür zum Speiseraum "in der Küche" oder doch eher im Flur lassen, damit man Besorgungen auch direkt mal aus dem Flur heraus beladen kann
Tür zum WZ hin aus dem Flur würden wir aber als Schiebetür realisieren wollen. War in der Ursprungszeichnung auch noch "alte Version"
Danke!
P
pagoni202028.08.20 14:01netuser schrieb:
die Küche zu schließen (und damit das Chaos, Gerüche, Lautstärke bei Kochen....) und Offenheit zur Küche hin bei Bedarf. Aber die Schiebetür frisst halt viel PlatzmMn überbewertet, da die Küche ja kein "Schmutzraum" ist sondern bei uns z.B. schon mehr oder weniger als Wohnaum mitgenutzt wird, aucb wenn Besuch da ist. Ich hatte jahrelang genau aus diesem Grund solche Schiebetüren und sie standen immer offen.....schade um das Geld, das ich besser woanders eingesetzt hätte.netuser schrieb:
Ganz so viele Fenster im WZ brauchen wir eigentlich nicht. Südseite hat diesbezüglich auch Nachteile glaube ich!?Ich stimme da @evelinoz absolut zu und auch hier würde wieder das Thema Großzügigkeit bei mir im Vordergrund stehen. Hast Du große Glasflächen wirkt es so als würdest Du draußen wohnen und wirkt bedeutend weiter. Verschatten musst Du sowieso, selbst wenn es kleine Flächen sind. Oftmals reicht eine kleinere, unbeschattete Fensterfläche schon, um einige Grade mehr im Wohnbereich zu schaffen. Von daher - mehr Fensterflächen auf jeden Fall mMn.netuser schrieb:
Tür zum WZ hin aus dem Flur würden wir aber als Schiebetür realisieren wollenWir standen vor einer ähnlichen Situation, Durchgang 140cm, und haben uns dann hier für eine raumhohe, zweiteilige Glasflügeltür entschieden mit beweglichen Teilen in beide Richtungen. Das könnte beim jetzigen Grundriss eher schwierig umsetzbar sein- Generel finde ich aber Schiebetüren nicht gerade komfortabel, weil man eine Flügeltür einfacher/bequemer öffnet.Ich habe das Haus mal in den Lageplan gesetzt. Das Zwerchhaus für das Bad baut Gussek Haus so oft so, daß die schon wissen werden, wie das geht - sonst hätte ich da ein Fragezeichen hinter gesetzt. Für die Böschung hat sich bei mir noch keine Begeisterung eingestellt. Die hat ja immerhin etwa 1,15 m Höhe.

https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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netuser schrieb:
Tatsächlich hatte ich vergessen zu erwähnen, dass es mir rein um die Bewertung der Grundrisse geht und nicht um die dargestellte Möblierung. Sprich, natürlich bin ich für Meinungen/Hinweise offen, wenn Grundriss vom Prinzip her in Bezug auf Möblierung suboptimal ist, allerdings sind die Darstellungen in den Zeichnungen reine Beispielbilder und nicht ausgearbeitet.Aber eine Grundrissbewertung ohne realistischer Möbel ist für mich kompletter Nonsens. Nimm mal das Schlafzimmer und richte es mal so ein wie du es möchtest.
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