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ᐅ Angebote der Baufirmen vergleichen


Erstellt am: 13.06.19 19:18

metalex13.06.19 19:18
Hallo Zusammen,

nachdem wir ein Grundstück erstanden haben, sind wir gerade dabei Angebote von Massivhaus- sowie auch von Fertighausanbietern einzuholen. Bei den ersten eingegangenen Angeboten wurde ersichtlich, dass diese sehr schwer zu vergleichen sind:
1. wissen wir nicht, worauf es bei den Angeboten zu achten gilt (was ist notwendig, auf was kann verzichtet werden, was muss unbedingt beachtet werden?)
2. die Angebote sind unvollständig oder teilweise nicht korrekt, also anders, als vereinbart. Ein Beispiel für Unvollständigkeit ist, dass bei einem Angebot der Keller auf dem Boden stand da die Aushubarbeiten, Frostschutz und der Kies fehlten. Das fiel uns bei dem seitenlangen Angebot erst mal gar nicht auf, erst, als ein weiterer Anbieter dieses Angebot durchlas und uns aufgeklärt hat.
3. kein Anbieter hat bislang mit einkalkuliert, dass das Grundstück "aufgefüllt" werden muss, da es unterhalb der Straße liegt
4. wir haben uns entschieden, ohne Keller zu bauen, da der Bebauungsplan einen druckwasserdichten Keller vorschreibt. Im durchgeführten Baugrundgutachten wird aber darauf hingewiesen, dass es zu kostenintensiven Zusatzmaßnahmen (z. B. Gründung auf duktilen Gussrohrrammphählen oder Bodenverbesserungen) kommen kann, wenn man nur mit Bodenplatte baut (es gibt sehr setzungsempfindliche Torfböden und es kann nach intensiven Regenperioden zu aufsteigendem Schicht- und Grundwasser kommen, das bis zur Geländeoberfläche ansteigen kann).

Wir möchten natürlich so wenig unvorhergesehene Kosten haben wie möglich und auf der anderen Seite uns hinterher so wenig wie möglich ärgern müssen, weil wir etwas am Haus vergessen haben. Ich bin sicher, dass wir nicht die Einzigen sind, die sich mit solchen oder ähnlichen Fragen plagen. Welche Erfahrung habt Ihr gemacht und welche Dinge gibt es, auf die wir unbedingt achten müssen?

Grüße, metalex
ypg13.06.19 21:59
metalex schrieb:

2. die Angebote sind unvollständig oder teilweise nicht korrekt, also anders, als vereinbart.

Mich sollte wundern, wenn die Angebote individuell sind. Es macht zu viel Arbeit, konkrete Angebote zu schreiben für Kunden, die nicht unterschreiben. Ihr bekommt sehr wahrscheinlich die Standardbeschreibung. Euer Problem mit dem Boden ist individuell und wird nach Vertragsunterschrift eingepreist.
metalex schrieb:

3. kein Anbieter hat bislang mit einkalkuliert, dass das Grundstück "aufgefüllt" werden muss, da es unterhalb der Straße liegt

Siehe oben.
metalex schrieb:

Im durchgeführten Baugrundgutachten wird aber darauf hingewiesen, dass es zu kostenintensiven Zusatzmaßnahmen (z. B. Gründung auf duktilen Gussrohrrammphählen oder Bodenverbesserungen) kommen kann, wenn man nur mit Bodenplatte baut (es gibt sehr setzungsempfindliche Torfböden und es kann nach intensiven Regenperioden zu aufsteigendem Schicht- und Grundwasser kommen, das bis zur Geländeoberfläche ansteigen kann).

Oje!
Wie oben schon gesagt: ein GU muss erst einen Erdbauer dazu treiben, ein Angebot zu schreiben. Da ihr noch nicht unterschrieben habt, kann es sein, dass dann die Mühe der beiden umsonst war.

So denke ich das.
Basti-ac13.06.19 22:01
Dumme Frage, aber wenn man erst unterschreibt und der GU für diese arbeiten horrende Summen verlangt, kommt man dann da auch irgendwie wieder raus? (Diese Leistung doch in Eigenregie vergeben o.ä.?)
Tina mit K13.06.19 22:16
Ich kann wegen der Pfahlgründung ja Mal hier eine aktuelle Abrechnung als Hausnummer einstellen:
Unser Bungalow hat eine Bodenplatte von 136qm und wir benötigten 22 Micro-Pfähle die 14 Meter in die Erde gebohrt wurden. Ein Team mit 5 Mann war eine Woche zu Gange und das hat uns 29500 Euro brutto gekostet. Außerdem brauchten wir deswegen noch eine stärkere Bodenplatte die auch noch mal 10.000 Euro gekostet hat. Da waren dann die 1.500 extra noch für den Statiker der dir ausrechnet wo die Pfahlpunkte gesetzt werden müssen nur noch Peanuts.

Das Angebot für die Pfahlgründung hatten wir allerdings schon vor der Unterschrift mit dem Hausbauer und die Firma hat sich auch über ein halbes Jahr später noch an ihren Festpreis gehalten.
ypg13.06.19 22:24
Basti-ac schrieb:

Dumme Frage, aber wenn man erst unterschreibt und der GU für diese arbeiten horrende Summen verlangt, kommt man dann da auch irgendwie wieder raus? (Diese Leistung doch in Eigenregie vergeben o.ä.?)

Schlecht. Ist wie die Katz mit dem eigenen Schwanz.
Curly13.06.19 22:50
unser GU hat uns vor Vertragsunterschrift ein komplettes Angebot inkl. aller Erdarbeiten gemacht, das beinhaltete auch eine Auffüllung von 80 cm auf dem ganzen Grundstück, Muttererde wurde überall schön verteilt, war alles dabei. So kamen später keine zusätzlichen Kosten mehr dazu. Ich habe auch eine Familie kennengelernt die 80000 Euro für ihre Pfahlgründungen bezahlt hatten, das kann also sehr teuer werden.

LG
Sabine
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