ᐅ Neues Haus auf alten Keller stellen
Erstellt am: 19.12.18 16:13
Hallo,
um meine Frage zu stellen muss ich ein wenig ausholen.
Wir leben auf einem 600qm Grundstück, auf diesem steht ein Siedlungshaus aus den 50ern
mit 140qm Wohnfläche (das Obergeschoss steht leer, das Erdgeschoss nutzen wir als Stauraum und
Hobbyfläche).
Zudem ist an das Siedlungshaus ein "Anbau" mit 150qm (18Meter lang und 5 Meter breit 2 Stockwerke) angebaut. In diesem "Anbau" wohnen wir mit unseren beiden Kindern. Beide Häuser sind im EG direkt miteinander verbunden.
Der Anbau ist von 1970 und top in Schuss. Wir haben diesen kernsaniert. Er ist angeschlossen an die Heizung vom Siedlungshaus (Öl Brennwert von 2010).
Nun ist es so, dass wir im Anbau durch den Schnitt (lang und schmal) zwar drei Schlafzimmer haben, eines davon ist allerdings nur 9qm die andern beiden jeweils 16qm und es fehlt auch ein zweites Badezimmer.
Somit wollen wir das Elternschlafzimmer mit einem Ankleidezimmer in das Siedlungshaus legen.
Wenn wir das Siedlungshaus allerdings zu Wohnzwecken nutzen wollen, muss einiges gemacht werden.
1. Das Dach ist aus den 50ern und ist ungedämmt.
2. Die Fassade ist aus 30er Bimsstein es müsste gedämmt werden
3. Die Decken sind knarrende Holzbalkendecken da müsste man etwas ändern
4. Die Strom und Wasserleitungen müssten auch neu gemacht werden
5. Neue Haustüre....
Jetzt frage ich mich, ob es nicht Sinn macht das Siedlungshaus abzureissen und auf den alten Keller der 80cm aus dem Boden herausschaut ein neues Haus zu stellen. Gleiche Abmessungen wie aktuell. Ich würde in das neue Haus nur ein Schlafzimmer ein Ankleidezimmer und ein Bad einbauen. Der Rest würde (bis eines der Kinder alt genug ist) unausgebaut leerstehen.
Was meint Ihr? Ist es finanziell die bessere Lösung zu Sanieren, oder ein neues Haus
aufzustellen?
Schöne Grüße vom Untermain,
Linus
um meine Frage zu stellen muss ich ein wenig ausholen.
Wir leben auf einem 600qm Grundstück, auf diesem steht ein Siedlungshaus aus den 50ern
mit 140qm Wohnfläche (das Obergeschoss steht leer, das Erdgeschoss nutzen wir als Stauraum und
Hobbyfläche).
Zudem ist an das Siedlungshaus ein "Anbau" mit 150qm (18Meter lang und 5 Meter breit 2 Stockwerke) angebaut. In diesem "Anbau" wohnen wir mit unseren beiden Kindern. Beide Häuser sind im EG direkt miteinander verbunden.
Der Anbau ist von 1970 und top in Schuss. Wir haben diesen kernsaniert. Er ist angeschlossen an die Heizung vom Siedlungshaus (Öl Brennwert von 2010).
Nun ist es so, dass wir im Anbau durch den Schnitt (lang und schmal) zwar drei Schlafzimmer haben, eines davon ist allerdings nur 9qm die andern beiden jeweils 16qm und es fehlt auch ein zweites Badezimmer.
Somit wollen wir das Elternschlafzimmer mit einem Ankleidezimmer in das Siedlungshaus legen.
Wenn wir das Siedlungshaus allerdings zu Wohnzwecken nutzen wollen, muss einiges gemacht werden.
1. Das Dach ist aus den 50ern und ist ungedämmt.
2. Die Fassade ist aus 30er Bimsstein es müsste gedämmt werden
3. Die Decken sind knarrende Holzbalkendecken da müsste man etwas ändern
4. Die Strom und Wasserleitungen müssten auch neu gemacht werden
5. Neue Haustüre....
Jetzt frage ich mich, ob es nicht Sinn macht das Siedlungshaus abzureissen und auf den alten Keller der 80cm aus dem Boden herausschaut ein neues Haus zu stellen. Gleiche Abmessungen wie aktuell. Ich würde in das neue Haus nur ein Schlafzimmer ein Ankleidezimmer und ein Bad einbauen. Der Rest würde (bis eines der Kinder alt genug ist) unausgebaut leerstehen.
Was meint Ihr? Ist es finanziell die bessere Lösung zu Sanieren, oder ein neues Haus
aufzustellen?
Schöne Grüße vom Untermain,
Linus
Dies ist hier Dein "erster" Beitrag, mir kommt es aber dennoch so vor, als habe ich diese Fallkonstellation (im vorherigen Jahr ?) schon´mal in diesem oder einem anderen Bauherren-Forum gelesen (?)
Eure Frage ist also tatsächlich - nicht wie sonst üblicher, ob der Keller zur weiteren Verwendung taugt - die Abwägung nur die oberirdischen Geschosse des Siedlungshauses betreffend, ob besser saniert oder neu aufgebaut wird.
Wenn tatsächlich der Keller "noch gut" ist - also nicht "nur als Heizungskeller noch gut genug" - dann würde ich zum Neuaufbau neigen.
Wenn sich allerdings die Nutzung von "das Obergeschoss steht leer, das Erdgeschoss nutzen wir als Stauraum und Hobbyfläche" lediglich in "im Erdgeschoss würde geräumiger geschlafen und gebadet, das Obergeschoss wäre Stauraum und Hobbyfläche" ändert, lastet auf der ökonomischen Effizienz schon ein beachtliches Fragezeichen.
Unter diesen Umständen schiene mir eine energetische Sanierung auch auf das EG begrenzbar (mit OG als "Spitzboden" und gedämmter Geschossdecke als Umgrenzung) und frage ich mich, wieviel Dielenknarren des OG man in Bett und Bad da tatsächlich zu ertragen hätte.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
anlianli schrieb:Daraus lese ich: die Höhen, die sich aus einer Wiederbebauung des vorhandenen Kellers ergäben, wären für Euch passend; und anschlußtechnisch müsse der Keller auch nicht geändert werden.
Beide Häuser sind im EG direkt miteinander verbunden.
[...] die Heizung vom Siedlungshaus (Öl Brennwert von 2010).
Eure Frage ist also tatsächlich - nicht wie sonst üblicher, ob der Keller zur weiteren Verwendung taugt - die Abwägung nur die oberirdischen Geschosse des Siedlungshauses betreffend, ob besser saniert oder neu aufgebaut wird.
Wenn tatsächlich der Keller "noch gut" ist - also nicht "nur als Heizungskeller noch gut genug" - dann würde ich zum Neuaufbau neigen.
Wenn sich allerdings die Nutzung von "das Obergeschoss steht leer, das Erdgeschoss nutzen wir als Stauraum und Hobbyfläche" lediglich in "im Erdgeschoss würde geräumiger geschlafen und gebadet, das Obergeschoss wäre Stauraum und Hobbyfläche" ändert, lastet auf der ökonomischen Effizienz schon ein beachtliches Fragezeichen.
Unter diesen Umständen schiene mir eine energetische Sanierung auch auf das EG begrenzbar (mit OG als "Spitzboden" und gedämmter Geschossdecke als Umgrenzung) und frage ich mich, wieviel Dielenknarren des OG man in Bett und Bad da tatsächlich zu ertragen hätte.
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Tatsächlich ist es so, das ich auch über diese Möglichkeit nachdenke. Bei mir ist es so, dass ich bisher alles handwerkliche selbst ausführe. Ich bin gelernter Schreiner und arbeite inzwischen im Büro, daher arbeite ich in meiner Freizeit gerne auch mal was körperliches. Die Elektrik, Verputz, Fliesenleg und sonstigen Sanierungsmaßnahmen habe ich bisher selbst gemacht. Daher bin ich mir eben nicht sicher was mich auf dauer günstiger kommt, dass Haus sanieren oder einen Rohbau stellen lassen und den nach und nach ausbauen.
anlianli schrieb:
der Keller ist reiner HeizungskellerIch meinte nicht, ob es ein Nutz- oder Wohnkeller sei. Sondern, daß man bei einer Heizungs- und Hausanschlussraum-Verwendung z.B. nicht so auf unkritische Substanzmängel achtet; bei Lebensmittelbevorratung schon eher; und Wohnkeller ist dann erst die höchste Anspruchsstufe.anlianli schrieb:
Falls ich neu bauen würde würde ich diese Fenster mit übernehmen wollen.Ja, der Schaden beim Ausbauen betrifft meist rein die Laibungen, die Fenster selbst gehen gut unbeschädigt mitzunehmen. Auf passende Öffnungsmaße könnte man ja achten.https://www.instagram.com/11antgmxde/
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