ᐅ Finanzierung - welche Baufinanzierung ist sinnvoll?
Erstellt am: 31.03.18 16:44
Spunk02.04.18 12:17
Fuchur schrieb:
Nicht nur, dass eine spätere Übertragung neue Grunderwerbsteuer (dann auf Grund und Haus) kostet, sobald eine Grundschuld darauf ist, reden die Banken bei dem Deal mit.Der Eigentumsübertrag ist zwischen Eheleuten ist bei Zugewinngemeinschaft grunderwerbsteuerfrei. Bank, sollte kein Problem darstellen, wenn eigenes Einkommen der Ehefrau vorhanden und ein Eintritt in den Darlehensvertrag dabei ist. Da würde ich mir erst mal nicht soviel Gedanken machen.Eine Splitung in 15 und 20 Jahre finde ich unglücklich. Einen 100k auf 10 Jahre mit Max. 30k Restschuld wäre da besser. 30k bekommst du bei guter Bonität und Sicherheit blanko. Müsste man berechnen, ob dies mit den geplanten Raten hin kommt. Aber generell würde ich in eurer Situation davon abraten... Heirat, Kinder, Wegfall eines Eigenkapital. Und der jetzige Beleihungsauslauf ist schon unter 60%, oder?
Des Weiteren sollte ihr euch dringend Gedanken über euer Innenverhältnis machen. Trennung oder Tod müssen bei der Konstellation vorher geklärt werden. Insbesondere wenn deine Freundin sich bei der Tilgung beteiligt, aber im Außenverhältnis alles auf dich läuft.
ypg02.04.18 12:38
Ich würde mal die Heirat (bzw die noch nicht vollzogene Heirat) außen vor lassen, denn es ändert sich nicht automatisch etwas durch eine Hochzeit.
Du bleibst Schuldner bei der Bank, aber auch Eigentümer des Hauses, genauso wie sie nichts haben wird. Das nur mal als Hinweis.
Mein zweiter Hinweis wären der genannte Hauspreis von 300000€
Hört sich reell an, aber da wären noch die Baunebenkosten sowie die Außenanlage (Pflasterung, Terrasse, Einfriedung)
Wenn das allerdings schon bei Dir eingerechnet ist, dann sind 300000 deutlich zu wenig. Ich gehe von einem 150qm Haus mit durchschnittlicher Ausstattung aus.
Du bleibst Schuldner bei der Bank, aber auch Eigentümer des Hauses, genauso wie sie nichts haben wird. Das nur mal als Hinweis.
Mein zweiter Hinweis wären der genannte Hauspreis von 300000€
Hört sich reell an, aber da wären noch die Baunebenkosten sowie die Außenanlage (Pflasterung, Terrasse, Einfriedung)
Wenn das allerdings schon bei Dir eingerechnet ist, dann sind 300000 deutlich zu wenig. Ich gehe von einem 150qm Haus mit durchschnittlicher Ausstattung aus.
ares8302.04.18 12:52
Viddek schrieb:
Der Hauspreis samt Bodenplatte beträgt ungefähr 300.000,- EUR.Vergess nicht die ganzen Nebenkosten, es soll ja auch sowas wie eine Küche rein, gepflastert werden, das Haus muss eingemessen werden. Da gehen je nach Anspruch schnell mehrere Zehntausend Euro für darauf
Viddek schrieb:
In der Anfangszeit der Kinder würde ich ja noch von der besseren Lohnsteuerklasse profitieren.In wie fern? Die Steuererklärungsklassen haben keinen Einfluss auf das was du an Steuern zahlst, sie sind ja nur eine Vorauszahlung. Interessant wird es erst wenn es dann ums Elterngeld geht, hier könnte es sich lohnen das du Steuererklärungsklasse 5 wählst bevor das Kind kommt.
Viddek02.04.18 13:27
Ich meine damit, dass ich ja ihren Freibetrag noch erhalte, wenn sie nicht arbeitet und kein Einkommen hat.
300k sind mit Nebenkosten. Ich habe bereits das Grundstück - daneben ist mein Elternhaus, sprich Zaun, Wege, Terrasse etc sind schon allesamt vorhanden. Ich habe auch keine Erdarbeiten mehr, da ich das schon vor zwei Jahren habe vorbereiten lassen und bereits bezahlt habe. Ich wollte ursprünglich massiv bauen und hatte schon die Baugenehmigung. Dann ist meine Mutter aber leider erkrankt und verstorben. Und inzwischen will ich doch lieber ein Fertighaus bauen und da liegt mir das Angebot vor plus 20% Puffer. Und da bin ich dann bei den 300k.
Das mit dem Beleihungsauslauf von verstehe ich aber leider nicht.
300k sind mit Nebenkosten. Ich habe bereits das Grundstück - daneben ist mein Elternhaus, sprich Zaun, Wege, Terrasse etc sind schon allesamt vorhanden. Ich habe auch keine Erdarbeiten mehr, da ich das schon vor zwei Jahren habe vorbereiten lassen und bereits bezahlt habe. Ich wollte ursprünglich massiv bauen und hatte schon die Baugenehmigung. Dann ist meine Mutter aber leider erkrankt und verstorben. Und inzwischen will ich doch lieber ein Fertighaus bauen und da liegt mir das Angebot vor plus 20% Puffer. Und da bin ich dann bei den 300k.
Das mit dem Beleihungsauslauf von verstehe ich aber leider nicht.
ypg02.04.18 16:19
Viddek schrieb:
Ich meine damit, dass ich ja ihren Freibetrag noch erhalte, wenn sie nicht arbeitet und kein Einkommen hat.
300k sind mit Nebenkosten. Ich habe bereits das Grundstück - daneben ist mein Elternhaus, sprich Zaun, Wege, Terrasse etc sind schon allesamt vorhanden. Ich habe auch keine Erdarbeiten mehr, da ich das schon vor zwei Jahren habe vorbereiten lassen und bereits bezahlt habe. Ich wollte ursprünglich massiv bauen und hatte schon die Baugenehmigung...Das verstehe ich nicht. Hast Du schon das Fundament, oder braucht die Bodenplatte keins? Versorgungsanschlüsse kommen doch jetzt auch erst... dann die Abwasserregelung des Regenwasser, nur mal als Beispiel. Die Terrasse am Haus, die wird doch erst erstellt, wenn das Haus erstellt ist, dann die Hausumrandung, da gehen doch je Batzen von Geldern weg, oder reden wir hier aneinander vorbei?
Spunk02.04.18 19:08
Also dann mal Bankrechnung zum Beleihungsauslauf vereinfacht: der stellt das Risiko der Bank für den Kredit dar. Wenn deine Zahlen stimmen:
Grund + Haus: 170k + 300k = 470k
20% Sicherheitsabschlag: 470k * 0,8 = 376k
Das ist der 100% Beleihungswert.
Du brauchst 230k, also 230k *100/376k = 61,2% Beleihungsauslauf.
Da der Grund wohl einen geringfügig höheren Verkehrswert hat als vom Nachlaßgericht angegeben und im Haus noch die eine oder andere Eigenleistung hinzukommt: Da würde ich der Bank schon Druck machen die Zinsen für 60% statt 80% Auslauf anzusetzen. Sind wieder ein paar zehntel Zins weniger.
Dann muss das Geld aber reichen! Sonst wird eine evtl. Nachfinanzierung mal richtig teuer -> siehe Hinweis
Grund + Haus: 170k + 300k = 470k
20% Sicherheitsabschlag: 470k * 0,8 = 376k
Das ist der 100% Beleihungswert.
Du brauchst 230k, also 230k *100/376k = 61,2% Beleihungsauslauf.
Da der Grund wohl einen geringfügig höheren Verkehrswert hat als vom Nachlaßgericht angegeben und im Haus noch die eine oder andere Eigenleistung hinzukommt: Da würde ich der Bank schon Druck machen die Zinsen für 60% statt 80% Auslauf anzusetzen. Sind wieder ein paar zehntel Zins weniger.
Dann muss das Geld aber reichen! Sonst wird eine evtl. Nachfinanzierung mal richtig teuer -> siehe Hinweis
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