ᐅ Grundstück und Hausbau mit unserem Einkommen möglich?
Erstellt am: 12.04.2017 13:22
Steffen80 12.04.2017 17:01
Lukas__90 schrieb:
900€ Kreditrate liegen alle im Bereich zwischen 250.000 - 300.000€ ( Komme Ursprünglich aus dem Raum Augsburg)die meisten labern einfach nur mega Dreck und/oder tun sich wichtig. Wer 2016+ ein Haus für 250.000-300.000€ gebaut hat und nur 900 EUR Kredit zahlt, hat entweder ein hohes Einkommen oder nennenswertes Eigenkapital.
Wir bauen ein Haus für eine knappe Mio. all-in und haben auch nur eine fixe Rate von ~ 1100 EUR. Wie das wohl geht
HilfeHilfe 13.04.2017 07:05
Steffen80 schrieb:
die meisten labern einfach nur mega Dreck und/oder tun sich wichtig. Wer 2016+ ein Haus für 250.000-300.000€ gebaut hat und nur 900 EUR Kredit zahlt, hat entweder ein hohes Einkommen oder nennenswertes Eigenkapital.
Wir bauen ein Haus für eine knappe Mio. all-in und haben auch nur eine fixe Rate von ~ 1100 EUR. Wie das wohl geht nur eine Mio ??
Caspar2020 13.04.2017 09:34
Lukas__90 schrieb:
allerdings habe ich einen befristeten Arbeitsvertrag, der erst in 2 Jahren in einen unbefristetenDas ist ein Problem.
Lukas__90 schrieb:
Und irgendwann wird ein Erbe von ca. 100.000€ von meiner Oma fällig.Mit Erbschaften kann man erst rechnen wenn sie einem zufallen. Wenn Oma aus irgendwelchen Gründen pflegebedürftig über eine längere Zeit wird ist das nichts mehr übrig zum vererben. Außerdem bist du in der Rangfolge nicht automatisch begünstigter.
Lukas__90 schrieb:
170qmMuss man mit 425 € Nebenkosten im Schnitt rechnen. Schon bedacht?
Lukas__90 schrieb:
Das Erbe, das Einkommen der Freundin und Miete meiner Eltern sollen aber erst mal komplett außer Acht gelassen werden.Wenn man nur von deinem Gehalt die Pfändungsgrenze abzieht und die autorate berücksichtigt bleibt nicht mehr viel.
Da müssen schon alle mit ins Boot.
Lukas__90 schrieb:
Ist es seriös wenn ich die Eigenleistung mit 25.000€ ansetze und somit auf 50.000€ Eigenkapital komme?Nö, letztlich ist das aber auch egal.
Übrigens, ein Zweifamilienhaus ist immer teurer als ein 1FH. Ich nehme an das ist im Angebot nicht berücksichtigt.
Was ihr machen könnt:
Mit mehreren Banken und finanzvermittlern sprechen was in eurer Situation möglich ist.
Ne genaue Kostenaufstellung erstellen was eurer Traum kostet.
Und wenn beides übereinander passt, dann kann man loslegen. Wenn nicht müsst ihr an der Situation arbeiten.
Übrigens, auch wenn es verpönt sich bestimmte Produkte aufschwatzen zu lassen; aber ein Bausparvertrag mit nem erworbenen Anspruch auf 30.000 Darlehen (Stichwort: blankodarlehen) wäre in eurer Situation sehr begrüßenswert.
Lukas__90 schrieb:
Ich habe bisher von vielen gehört, dass sie bei etwa 900€ Kreditrate liegen alle im Bereich zwischen 250.000 - 300.000€ ( Komme Ursprünglich aus dem Raum Augsburg)Ich dachte du wolltest dir keine schöngerechnete Finanzierung andrehen??? 300T€ bei 900 und sagen nur 2% Zins bedeutet nach 30 Jahren immer noch etwas mehr als 100.000 Restschuld; und dann kommt die RENTE
Außerdem will keiner zugeben das er sich nen überteuerten Kredit andrehen ließ. Da wird bei den Raten und den Laufzeiten gerne großzügig abgerundet und der Preis des Hauses wird nach jedem grillen teurer
Lukas__90 13.04.2017 12:07
Ok, eigentlich war das Thema für mich fürs erste schon auf Seite 3 abgeschlossen
Aber um keine Antwort schuldig zu bleiben...
Bei allen Einnahmen war mit dem allerschlechtesten Fall gerechnet der je eintreten könnte (außer mein Tod).
Die wirkliche Situation sieht momentan so aus:
- Meine Eltern haben seit 30 Jahren in einem Einfamilienhaus das EG und KG gemietet (100qm)
Zahlen müssen sie dafür etwa 650 kalt + Heizkosten in einer Höhe die ohne Holzofen nicht bezahlbar sind (Fertighaus 1970, keinerlei zusätzliche Dämmung)
-Meine Oma, 85 Jahre, bezieht eine Rente von der viele träumen könnten, Haus ist abbezahlt und steht auf einem Erbpachtgrundstück der Kirche (Kosten des Grundstücks an den Weizenpreis gekoppelt)
Zusätzlich noch ca 120.000€ Barvermögen
-Mein Einkommen beträgt momentan 2100€. Davon bezahle ich 990€ Warmmiete, 270€ Kredit für einen BMW. Bewohnt wird die Wohnung seit einem Jahr in dem ich etwa 4000€ aus eigenen Mitteln ansparen konnte und dabei auch nicht schlecht gelebt habe. Autoversicherung + Steuer ist fürs ganze Jahr von mir selbst bezahlt worden (1400€)
Die Finanzierung war auf den unwahrscheinlichen Fall gerechnet, dass ich niemals mehr verdienen werde die nächsten 30 Jahre, und nie Heiraten würde und meine Freundin, mit welcher ich seit 6 Jahren zusammen bin keinen Cent Miete oder Nebenkosten mitzahlen würde.
So und zum Schluss...Das geplante Haus ist ein normales Einfamilienhaus mit extra Zugang und Zählern für das OG, also kein richtiges Mehrfamilienhaus oder sowas.
Das Auto würde ich natürlich beim Hausbau verkaufen.
Die Miete meiner Eltern liegt im neuen Haus auch eher realistisch bei 500€ für 60qm. Habe die 350€ einfach vorsichtshalber gerechnet.
Geld von der Oma gibt's keins da sie Ihrer Ansicht nach eh am Hungertuch nagt und ich nehme ihr es auch nicht übel das sie alles vorerst behalten will...ist ja auch ihr Recht!!
Wir werden mal einen genauen Kassensturz machen und mehrere Angebote einholen und dann sehr, sehr genau überlegen wie die nächsten 5 Jahre weiter gehen.
Viele Grüße
Lukas
Aber um keine Antwort schuldig zu bleiben...
Bei allen Einnahmen war mit dem allerschlechtesten Fall gerechnet der je eintreten könnte (außer mein Tod).
Die wirkliche Situation sieht momentan so aus:
- Meine Eltern haben seit 30 Jahren in einem Einfamilienhaus das EG und KG gemietet (100qm)
Zahlen müssen sie dafür etwa 650 kalt + Heizkosten in einer Höhe die ohne Holzofen nicht bezahlbar sind (Fertighaus 1970, keinerlei zusätzliche Dämmung)
-Meine Oma, 85 Jahre, bezieht eine Rente von der viele träumen könnten, Haus ist abbezahlt und steht auf einem Erbpachtgrundstück der Kirche (Kosten des Grundstücks an den Weizenpreis gekoppelt)
Zusätzlich noch ca 120.000€ Barvermögen
-Mein Einkommen beträgt momentan 2100€. Davon bezahle ich 990€ Warmmiete, 270€ Kredit für einen BMW. Bewohnt wird die Wohnung seit einem Jahr in dem ich etwa 4000€ aus eigenen Mitteln ansparen konnte und dabei auch nicht schlecht gelebt habe. Autoversicherung + Steuer ist fürs ganze Jahr von mir selbst bezahlt worden (1400€)
Die Finanzierung war auf den unwahrscheinlichen Fall gerechnet, dass ich niemals mehr verdienen werde die nächsten 30 Jahre, und nie Heiraten würde und meine Freundin, mit welcher ich seit 6 Jahren zusammen bin keinen Cent Miete oder Nebenkosten mitzahlen würde.
So und zum Schluss...Das geplante Haus ist ein normales Einfamilienhaus mit extra Zugang und Zählern für das OG, also kein richtiges Mehrfamilienhaus oder sowas.
Das Auto würde ich natürlich beim Hausbau verkaufen.
Die Miete meiner Eltern liegt im neuen Haus auch eher realistisch bei 500€ für 60qm. Habe die 350€ einfach vorsichtshalber gerechnet.
Geld von der Oma gibt's keins da sie Ihrer Ansicht nach eh am Hungertuch nagt und ich nehme ihr es auch nicht übel das sie alles vorerst behalten will...ist ja auch ihr Recht!!
Wir werden mal einen genauen Kassensturz machen und mehrere Angebote einholen und dann sehr, sehr genau überlegen wie die nächsten 5 Jahre weiter gehen.
Viele Grüße
Lukas
Nordlys 13.04.2017 12:30
Lukas, lass Dich nicht irre machen, das Forum hier ist nicht gerade gespickt mit DIYTypen. Deine Finanzen überblickst Du. Was Du nur sehr grob schätzt, m.E. zu grob, ist die Kostenseite. Kennst Du Leute aus der Bauwirtschaft, die das mal mit ihrer Software für Dich rechen? Architekt? Ingenieur Hochbau? Beim Bau ist das Teuerste sicherlich, wie überall in Deutschland, Hochlohnland, die Arbeit. Und es gehen da viele Stunden rein. Das Material ist der geringere Faktor. Aber Du musst alle Gewerke voneinander trennen. Und überlegen, was mache ich selbst, was muss ich vergeben. Es beginnt mit Planung. Da Du nicht Vorlage berechtigt beim Bauamt bist, wirst Du hier vergeben müssen. Dann Tiefbau, auf Grund des Maschineneinsatzes eher Vergabe. Hochbau, das können manche selbst. Zimmerei und Dach? Fenster, Türen, Trockenbau? Heizung Sanitär? Elektrik? Estrich und Putz? Fliesen? Malen? Bodenbelag? Garten-Landschaftsbau und Anschlüsse? Die Arbeit muss leider wohl sein, auch um gegenüber derBank als seriös auftreten zu können. Wenn das alles stimmig ist, schaffst Du ja einen Wert, der über dem Kreditbedarf liegt. Warum sollte die Bank da nicht mitziehen? Gehts schief, hat sie ja das Haus. Karsten
Steffen80 13.04.2017 12:35
Auto verkaufen um ein Haus zu bauen. Das ist der richtige Ansatz
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