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ᐅ Stückholzheizung in sehr gut gedämmten Haus. Wie umsetzen?


Erstellt am: 03.11.17 12:38

Specki03.11.17 20:17
Erstmal vielen Dank für eure Antworten.

Alex85 schrieb:
Schon aus heutiger Sicht sind diese Heizungen im Neubau nur sinnig, wenn der Brennstoff günstig bis kostenfrei erhältlich ist.
Wie geschrieben bekomme ich den Brennstoff ziemlich günstig. Hab mal einen Vergleich mit Gas angestellt. Um die selbe Wärmewirkung zu erzielen kostet mich das beim Holz nur ein drittel wie beim Gas.

berny schrieb:
Schau mal bei jenni.ch nach, dort findet sich was
Danke, das schau ich mir mal an.


Also, so wie es aussieht ist von den Anschaffungskosten her eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inzwischen wirklich schon besser, da man sich viel sparen kann.

Ich bin prinzipiell auch überzeugt davon, dass eine Wärmepumpe in vielerlei Hinsicht bei einem gut bis sehr gut gedämmten Haus viele Vorteile hat. Was mich jedoch massiv stört ist die Abhängigkeit vom Strom bzw. Strompreis. Und da bringt eine Photovoltaikanlage auch nicht viel, wenn im Winter kaum die Sonne scheint oder Schnee drauf liegt....

Gruß
Specki
derSteph03.11.17 21:59
Specki schrieb:
Was mich jedoch massiv stört ist die Abhängigkeit vom Strom bzw. Strompreis.

Persönliche Meinung: das Thema wird gnadenlos zu hoch gekocht.

1. Langfristig werden die Energieformen immer mehr oder weniger im Gleichtakt teurer werden, d.h. ein massives (!!) Ungleichgewicht wird sich irgendwie immer über die Marktmechanismen ausgleichen ("Strom ist zu teuer, ich heize ab jetzt kleine Pfefferkörner!" => der Nachbar ist genau so schlau => Was passiert nun mit dem Pfefferkorn-preis?).

2. Strom hat sogar den Vorteil, dass er so mega-fundamental grundlegend für das Funktionieren unserer Wirtschaft und Gesellschaft ist, dass allein schon die Politik dafür sorgen wird, dass er nicht unerschwinglich teuer wird.


Ja, persönliche Meinung. Kann, soll und darf man natürlich anders sehen.


Grüße
kkk27272906.11.17 07:48
Ich habe bei mir einen Holzvergaser im Neubau und dazu eine Gastherme als Backup.
Derzeit sind 2000 l Puffer verbaut. Ist aber noch Platz für weitere 1000l. Wichtig ist, dass der Heizraum natürlich etwas größer sein muss und auch das Holz muss irgendwo gelagert werden.
Für 130qm Häuser, welche eh nur 40 Euro Gas im Monat verbrauchen, lohnt es sich wahrscheinlich nicht. Wenn man die Arbeit und alles drumherum rechnet, ist es wahrscheinlich auch nicht viel billiger als andere Heizungstypen.
Es ist eine Einstellungssache.
Specki06.11.17 08:18
Hallo ,

danke für deinen kurzen Bericht.
Das mit dem großen Pufferspeicher bestätigt mich. Welche Heizwasserverteilung habt ihr denn? Fußbodenheizung, Heizkörper, Wandheizung?
Mit was für einer Vorlauftemperatur fahrt ihr da?
Wie gut ist euer Haus gedämmt? Ein KFW-Standard?
Wieso habt ihr Gas als Backup-System genommen? Mein Plan wäre ja wenn dann Strom als Backup zu nehmen, da ich derzeit davon ausgehe, dass dieses wirklich so gut wie nie benutzt wird.
Wie oft heizt ihr den Ofen an?

Würde mich über noch ein paar Infos von dir freuen 🙂

kkk272729 schrieb:
Es ist eine Einstellungssache.
Ja, das ist es mit Sicherheit. Aber meine Einstellung geht eben in diese Richtung... jetzt will ich nur noch herausfinden, in wie weit es auch Sinn macht 🙂

Gruß
Specki
kkk27272906.11.17 08:32
Also Gas als Backup wenn man mal im Urlaub ist, oder krank oder auf Geschäftsreise, wie auch immer. Auch um sich nicht als Sklave der Heizung zu machen. Wenn man mal keine Lust hat den Vergaser anzufeuern, dann muss man es auch nicht.

Ich habe 3 Heizkreise, Fußbodenheizung EG,
Fußbodenheizung OG,
Heizkörper.

Fußbodenheizung ist auf ca. 350 qm.

Heizkörper habe ich nur in den Bädern und einen im Flur. Extra Heizkreis, weil ich die auch mal etwas wärmer befahren will.

Vorlauf ist abhängig von Außentemp.

Für Warmwasser nutze ich eine Frischwasserstation.

Kann auch noch keine Langzeiterfahrung abgeben, weil ich zwar schon heize, aber noch nicht wohne.

KfW - keine Ahnung. 24 cm Porenbeton, 2x6 cm Dämmung, 4 cm Luftschicht, Klinker.
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