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ᐅ Stückholzheizung in sehr gut gedämmten Haus. Wie umsetzen?

Erstellt am: 03.11.17 12:38
S
Specki
Hallo Zusammen,

ich glaube dieser Beitrag wird einige Diskussionen entfachen 😉

Also, erstmal zum Vorhaben.
Vermutlich werde ich in ca. 8 Jahren nochmal ein Haus bauen, wenn alles nach Plan verläuft... Ich weiß, das ist noch ewig hin, aber mir macht das Thema einfach Spaß und deswegen beschäftige ich mich jetzt schon damit.
Ich gehe mal davon aus, dass das Haus eine recht gute Dämmung haben wird (alles andere macht wenig Sinn).

Ein großes Thema dabei ist die Heizung.

Ich tendiere ganz klar zu einer Stückholzheizung.
Entweder als Holzvergasser im Keller oder als Kaminofen bzw. Holzherd mit Wassertasche.

Warum Holz?
- Ökologischer
- Günstiger
- Mehr Unabhängigkeit

Holz kann ich immer ziemlich günstig auftreiben. Ich Zahle für den Ster zw. 29 und 35€ in der Regel. Ich weiß, es macht Arbeit, das ist kein Problem. Momentan verbrauchen wir auch an die 5 Ster Holz im Jahr für unseren Holzherd in der Küche. Wenn man mal älter wird, kann man immer noch die Holzheizung gegen eine Pelletheizung, Wärmepumpe oder sonstwas tauschen.

Meine derzeit größte Frage ist folgende:
Eine Stückholzheizung (egal welche Form) macht eine ziemlich hohe Temperatur.
Wie führe ich nun das Heizsystem am besten aus. Heizkörper sind ja erstmal nicht so das Wahre bei einem gut gedämmten Haus, das geht besser. Zum Beispiel eine Fußbodenheizung. Aber die braucht ja eine eigentlich niedrigere Temperatur. Was habt ihr hierzu für Ideen, Anmerkungen oder Vorschläge?
Ich möchte hier etwas Brainstorming betreiben, da ich gedanklich gerade nicht wirklich weiter komme.

Bezüglich Warmwasser hätte ich noch eine Solaranlage auf dem Dach installiert. Die Versorgt das Haus im Sommer mit Warmwasser und im Winter kann das dann von der Holzheizung übernommen werden.
Was mir auch bewusst ist, dass ich einen großen Pufferspeicher brauche. Ich rechne hier mal mit ca. 3 m³ idealerweise.
Wenn man mal ein paar Tage im Winter nicht zuhause ist, kann ein Heizstab einspringen und das Heizungswasser auf Temperatur halten. Das ist zwar teuer, aber sollte wohl wirklich so gut wie nie vorkommen normalerweise.

So, ich hoffe ich habe alle meine Gedanken soweit rübergebracht und bin auf euren Input gespannt.

Es wird zwar nicht viel bringen, aber dennoch vielleicht die Anmerkung:
Bitte nicht über Sinn oder Unsinn der Stückholzheizung diskutieren, sondern wirklich darüber, wie und ob das Sinnvoll umsetzbar ist. 🙂

Gruß
Specki
S
Specki
03.11.17 20:17
Erstmal vielen Dank für eure Antworten.

Alex85 schrieb:
Schon aus heutiger Sicht sind diese Heizungen im Neubau nur sinnig, wenn der Brennstoff günstig bis kostenfrei erhältlich ist.
Wie geschrieben bekomme ich den Brennstoff ziemlich günstig. Hab mal einen Vergleich mit Gas angestellt. Um die selbe Wärmewirkung zu erzielen kostet mich das beim Holz nur ein drittel wie beim Gas.

berny schrieb:
Schau mal bei jenni.ch nach, dort findet sich was
Danke, das schau ich mir mal an.


Also, so wie es aussieht ist von den Anschaffungskosten her eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inzwischen wirklich schon besser, da man sich viel sparen kann.

Ich bin prinzipiell auch überzeugt davon, dass eine Wärmepumpe in vielerlei Hinsicht bei einem gut bis sehr gut gedämmten Haus viele Vorteile hat. Was mich jedoch massiv stört ist die Abhängigkeit vom Strom bzw. Strompreis. Und da bringt eine Photovoltaikanlage auch nicht viel, wenn im Winter kaum die Sonne scheint oder Schnee drauf liegt....

Gruß
Specki
D
derSteph
03.11.17 21:59
Specki schrieb:
Was mich jedoch massiv stört ist die Abhängigkeit vom Strom bzw. Strompreis.

Persönliche Meinung: das Thema wird gnadenlos zu hoch gekocht.

1. Langfristig werden die Energieformen immer mehr oder weniger im Gleichtakt teurer werden, d.h. ein massives (!!) Ungleichgewicht wird sich irgendwie immer über die Marktmechanismen ausgleichen ("Strom ist zu teuer, ich heize ab jetzt kleine Pfefferkörner!" => der Nachbar ist genau so schlau => Was passiert nun mit dem Pfefferkorn-preis?).

2. Strom hat sogar den Vorteil, dass er so mega-fundamental grundlegend für das Funktionieren unserer Wirtschaft und Gesellschaft ist, dass allein schon die Politik dafür sorgen wird, dass er nicht unerschwinglich teuer wird.


Ja, persönliche Meinung. Kann, soll und darf man natürlich anders sehen.


Grüße
K
kkk272729
06.11.17 07:48
Ich habe bei mir einen Holzvergaser im Neubau und dazu eine Gastherme als Backup.
Derzeit sind 2000 l Puffer verbaut. Ist aber noch Platz für weitere 1000l. Wichtig ist, dass der Heizraum natürlich etwas größer sein muss und auch das Holz muss irgendwo gelagert werden.
Für 130qm Häuser, welche eh nur 40 Euro Gas im Monat verbrauchen, lohnt es sich wahrscheinlich nicht. Wenn man die Arbeit und alles drumherum rechnet, ist es wahrscheinlich auch nicht viel billiger als andere Heizungstypen.
Es ist eine Einstellungssache.
S
Specki
06.11.17 08:18
Hallo @kkk272729 ,

danke für deinen kurzen Bericht.
Das mit dem großen Pufferspeicher bestätigt mich. Welche Heizwasserverteilung habt ihr denn? Fußbodenheizung, Heizkörper, Wandheizung?
Mit was für einer Vorlauftemperatur fahrt ihr da?
Wie gut ist euer Haus gedämmt? Ein KFW-Standard?
Wieso habt ihr Gas als Backup-System genommen? Mein Plan wäre ja wenn dann Strom als Backup zu nehmen, da ich derzeit davon ausgehe, dass dieses wirklich so gut wie nie benutzt wird.
Wie oft heizt ihr den Ofen an?

Würde mich über noch ein paar Infos von dir freuen 🙂

kkk272729 schrieb:
Es ist eine Einstellungssache.
Ja, das ist es mit Sicherheit. Aber meine Einstellung geht eben in diese Richtung... jetzt will ich nur noch herausfinden, in wie weit es auch Sinn macht 🙂

Gruß
Specki
K
kkk272729
06.11.17 08:32
Also Gas als Backup wenn man mal im Urlaub ist, oder krank oder auf Geschäftsreise, wie auch immer. Auch um sich nicht als Sklave der Heizung zu machen. Wenn man mal keine Lust hat den Vergaser anzufeuern, dann muss man es auch nicht.

Ich habe 3 Heizkreise, Fußbodenheizung EG,
Fußbodenheizung OG,
Heizkörper.

Fußbodenheizung ist auf ca. 350 qm.

Heizkörper habe ich nur in den Bädern und einen im Flur. Extra Heizkreis, weil ich die auch mal etwas wärmer befahren will.

Vorlauf ist abhängig von Außentemp.

Für Warmwasser nutze ich eine Frischwasserstation.

Kann auch noch keine Langzeiterfahrung abgeben, weil ich zwar schon heize, aber noch nicht wohne.

KfW - keine Ahnung. 24 cm Porenbeton, 2x6 cm Dämmung, 4 cm Luftschicht, Klinker.
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