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ᐅ Günstiges kleines Haus mit Keller, 100m2


Erstellt am: 01.07.17 13:23

Bauanfänger3601.07.17 13:23
Nach längerer Suche habe ich ein Grundstück gefunden und mich entschieden.

Habe nun diverse Angebote mit folgenden Rahmendaten, das günstigste Angebot mit Keller und ca. 100m2 Grundfläche liegt mit Baunebenkosten und allen Wand-/Bodenarbeiten schlüsselfertig bei knapp 200T. (Ist ein bekannter Fertighausanbieter aus Polen).

Wenn man dann in Büchern zum Thema "Günstig bauen" blättert könnte man meinen, dass es evtl. günstiger wird, wenn man einen Architekten ein kleines Haus planen lässt, der mit einigen Tricks die Kosten reduziert, natürlich auch durch Verzicht auf den einen oder anderen Komfort?

(1) Denkt ihr, dass sich das obige Angebot noch deutlich günstiger mit einem Fertighausanbieter realisieren lässt (ohne dass das Haus qualitativ unterirdisch ist)?

(2) Könnte s günstiger sein, mit Hilfe eines Architekten ein günstiges Haus zu planen und dann mit einer lokalen Baufirma umzusetzen?

Man kann es sicher nicht verallgemeinern, aber eure persönliche Erfahrungen wären hier schon ein wichtiger Anhaltspunkt bevor ich gutes Geld für einen Architekten ausgebe, dessen Haus dann doch deutlich teurer wird als eines der Fertighausanbietermodell.
11ant01.07.17 14:17
Man braucht immer einen Architekten, der die Bauantrags- bzw. Bauanzeigeunterlagen erstellt. Wenn der beim Anbieter angestellt ist, wird es dadurch nicht billiger, sondern steht bloß nicht einzeln auf der Rechnung.

Dass nicht zwingend ein freier Architekt mit mehr Fantasie gesegnet sein muß als ein Angestellter, trifft leider zuweilen zu. Je kleiner das Grundstück bzw. je enger die Rahmenbedingungen des Bebauungsplanes, desto wichtiger ist ein pfiffiger Entwerfer.

Bei der Ausstattung kann man viel sparen, auch am falschen Ende. Beim Honorar übrigens auch: wenn man nichts anderes vereinbart, belohnt die HOAI den Architekten praktisch für wenig Kostendisziplin.

Einen Zusammenhang zwischen dem Quadrat- bzw. Kubikmeterpreis und der Frage, ob Wände auf der Baustelle hochgemauert oder fertig angeliefert werden, gibt es nicht. Fertigbau ist hier weder prinzipiell von Vor-, noch von Nachteil. Fertigbau kommt lediglich mit kürzeren Bauzeiten klar. Auf beiden Wegen kommt man zu maßgeschneidert gebauten Häusern. Im Wiederverkauf sind auch Fertighäuser inzwischen gut angesehen, beim Beleihen erfahren sie bei Menschen mit Sparkässlerhorizont leider immer noch eine kleine Geringerschätzung.

Eine zentrale Frage kann der Keller sein. Wer keinen will, sollte gezielt nach ebenen Grundstücken schauen. Je unebener das Gelände ist, desto näher kommt man den Kosten eines Kellers auch wenn man ihn "weglässt".

Carports und Garagen kann man auch nachrüsten, da läßt sich ein bißchen Druck aus der Finanzierung nehmen.

Wenn man Geld zum Fenster hinauswerfen will, geht das mit Eckfenstern am besten
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ypg01.07.17 14:36
Bauanfänger36 schrieb:
günstigste Angebot mit Keller und ca. 100m2 Grundfläche

Was meinst Du mit Grundfläche? 100qm Wohnfläche? 100qm überbaute Fläche?
Bauanfänger36 schrieb:
...mit Keller und ... mit Baunebenkosten und allen Wand-/Bodenarbeiten schlüsselfertig bei knapp 200T.

Das ist ein Dumpingpreis.
Danwood ist preislich im unteren Mittelfeld (oder oberen Unterfeld ) ... Baunebenkosten sind fast immer im untersten Bereich von der Baufirma kalkuliert und können gern auch mal das Doppelte sein.

Wenn man zB 25000 bei den 200000 abzieht, verbleiben für ein Haus mit Keller nicht viel... wie viel günstiger soll denn das Haus noch kommen, wenn man die Architektenkosten noch berechnet?

Architektenkosten erhöhen ein kleines billiges Haus... und machen sich mM nach erst bezahlt, wenn man ein gut durchschnittliches Haus baut, wo die Kapazität der Ersparnis durch den Architekten höher ist als sein Honorar.

Bei Deinen Werten sehe ich keinen Spielraum, noch irgendwo zu sparen.
Bauanfänger3601.07.17 14:45
102 m2 Wohnfläche, Grundstück ist über 500m2 groß und relativ eben. Danke für eure Einschätzungen!
11ant01.07.17 14:54
Bauanfänger36 schrieb:
Grundstück ist über 500m2 groß und relativ eben.
Relativ ist relativ
Ich sehe bei etwa 0,5 m Terrainunebenheit unter dem Grundriss die Grenze, oberhalb derer ein Kellerverzicht kostenmäßig fragwürdig würde. Ab einem gewissen Punkt möchte ich für Geld auch Raum haben, nicht bloß Fundamente.
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bindig01.07.17 18:54
...
wenn man nichts anderes vereinbart, belohnt die HOAI den Architekten praktisch für wenig Kostendisziplin.
...

Die Fragestellung des Thread-Erstellers interessiert mich auch sehr.

Gibt es zu dem zitierten Punkt, dass der Architekt umso mehr verdient je mehr Geld er verschwendet, hier im Forum Lösung-Erfahrungen? Der Architekt ist ja auch nur ein Mensch, freiwilligen Verzicht kann man kaum verlangen.
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