ᐅ Wie Aufstandsfläche für Klinkerfassade gestalten?
Erstellt am: 29.01.17 22:43
Hallo,
unser Architekt hat mir Erklärt, wie der Klinker auf dem Kellermauerwerk (nach aktuellem Stand Kellerwände in Hochlochziegel gemauert) aufliegen soll.
Von einem anderen Ingenieur, welcher regelmäßig Klinkerhäuser baut (weil ortsüblich) hat mir eine andere Beschreibung genannt.
Beide behaupten von sich, ihre Variante ist richtig.
Ich würde gerne hier in Erfahrung bringen, ob beide Varianten möglich sind, oder ob eine der beiden Varianten absolut falsch ist.
In letzterem Fall bitte mit konstruktiver Erläuterung.
In dem angehängten Bild habe ich einmal die beiden Varianten dargestellt, die mir beide Kollegen geschildert haben.
Die linke Skizze zeigt die Variante unseres Architekten, die rechte die Variante des genannten Ingenieurs.
In der rechten Variante soll die Klinkerfassade zum Frostschutz ca. 30cm unter Geländeniveau heruntergezogen werden. Der Architekt bemängelt dabei, dass der Klinker an der Stelle feucht werden könnte.
Ich möchte auch in nächster Zeit mal zu einem örtlichen Hersteller für u.a. Klinkersteine gehen und mich dort separat beraten lassen.
Vielen Dank für eure Meinungen.

unser Architekt hat mir Erklärt, wie der Klinker auf dem Kellermauerwerk (nach aktuellem Stand Kellerwände in Hochlochziegel gemauert) aufliegen soll.
Von einem anderen Ingenieur, welcher regelmäßig Klinkerhäuser baut (weil ortsüblich) hat mir eine andere Beschreibung genannt.
Beide behaupten von sich, ihre Variante ist richtig.
Ich würde gerne hier in Erfahrung bringen, ob beide Varianten möglich sind, oder ob eine der beiden Varianten absolut falsch ist.
In letzterem Fall bitte mit konstruktiver Erläuterung.
In dem angehängten Bild habe ich einmal die beiden Varianten dargestellt, die mir beide Kollegen geschildert haben.
Die linke Skizze zeigt die Variante unseres Architekten, die rechte die Variante des genannten Ingenieurs.
In der rechten Variante soll die Klinkerfassade zum Frostschutz ca. 30cm unter Geländeniveau heruntergezogen werden. Der Architekt bemängelt dabei, dass der Klinker an der Stelle feucht werden könnte.
Ich möchte auch in nächster Zeit mal zu einem örtlichen Hersteller für u.a. Klinkersteine gehen und mich dort separat beraten lassen.
Vielen Dank für eure Meinungen.
Hier habe ich noch über einen Klinkerhersteller folgendes Dokument gefunden, welches jedoch Zweischaliges Mauerwerk auf einer Bodenplatte ohne Keller abbildet.
Ich denke aber, dass dies analog für die Kellerdecke angewendet werden könnte.
Demnach wäre auch hier wieder die Variante des Architekten bestätigt worden.
Ich denke aber, dass dies analog für die Kellerdecke angewendet werden könnte.
Demnach wäre auch hier wieder die Variante des Architekten bestätigt worden.
K
Knallkörper30.01.17 15:48Das ist beides falsch, denke ich. Beide Varianten haben eine Kältebrücke Richtung Keller. In beiden Varianten fehlt die wichtige horizontale Abdichtung. Außerdem wird die Entwässerung der Luftschicht in die Ebene der Perimeterdämmung erfolgen, so wie es skizziert ist. Ob das sinnvoll ist?
K
Knallkörper30.01.17 15:56Kaspatoo schrieb:
Keller gehört zur beheizten Hülle bei uns
Die horizontale Dämmung liegt auf/oberhalb der Kellerbodenplatte.Das meine ich nicht. Der Klinker ist kalt und hat in der Skizze direkten Kontakt zum nicht weiter isolierenden Mauerwerk des Kellers.
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