Wohnzimmerbeleuchtung 47 m² mit Philips Hue Slim 90 mm – Raster zu dicht oder sinnvoll?

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N

nordanney

Ich freue mich über konstruktive Kritik,
Die hast du bekommen. Eine persönliche Einschätzung (die wie du auch liest, geteilt wird) als auch einen Plan/Idee, worauf es bei der Planung ankommt.

Wenn du nur eine Bestätigung deiner Planung benötigst, hättest du nicht fragen dürfen.

Die Antworten sind übrigens alle in einem sachlichen Ton gehalten - hier ist Mensch anmaßend oder frech. Mag sein, dass die Antwort inhaltlich hart für dich zu verdauen ist, aber das liegt an dir und nicht der Art und Weise, wie hier geschrieben wird.

Ja, wir kennen uns nicht. Und trotzdem nehmen wir uns hier ohne jegliche Gegenleistung in unsere Freizeit die Zeit, dir zu helfen. Müssen wir nicht. Machen wir aber trotzdem gerne, auch wenn du ein Fremder bist.
 
C

chand1986

Die Antworten sind übrigens alle in einem sachlichen Ton gehalten
Für das Forum hier durchaus. Und für das Ruhrgebiet auch. Aber seit ich jetzt mal eine Zeit im Schwabenland war, war mein Kulturschock größer als in manchem Ausland. Dort galt ich mit dem typischen normalen Ton des Potts als nicht tragbar.

Ich glaube, deine persönliche Wertung als „hässlich“ und „unnötig“ wurde sehr schwäbisch aufgefasst. Wobei ich bei unnötig gleich zustimmen würde, das kann man auch objektiv begründen.
 
M

MachsSelbst

Das ist mir leider alles zu aufwendig. Zwischenzeitlich habe ich auf dem Dachboden noch mehrere alte 500 Watt Baustrahler gefunden. Da binde ich alte Stoffreste drum und lasse sie von der Decke baumeln. Ist mal was anderes. - Somit hat sich mein Thema dann doch schneller erledigt als gedacht. Vielen Dank trotzdem für Eure Bemühungen.
Gute Idee. Ruf aber vorm Einschalten schonmal bei der Feuerwehr an, die sollen sich auf den Weg machen.
Viel Erfolg noch!

Bei der Fragestellung musst du dich wirklich nicht wundern, wenn das nur Kritik gibt. 23 Spots auf 47m² Wohnzimmer... diese Ausleuchtung ist was für ne Lackierkabine, aber nicht für einen Wohnbereich...
 
wiltshire

wiltshire

Vielleicht bietet jemand konstruktive Unterstützung an, die mir als Beleuchtungslaie hilft eine vernünftige Beleuchtung hinzubekommen.
Gerne. Mit Philipps Hue lassen sich Räume gut beleuchten. Schau mal nach den Beispielen auf der Seite des Herstellers an. Nicht eines ist für Wohnräume auch nur im Ansatz so konzipiert, wie Du es in Deiner Skizze vorschlägst. Das liegt daran, dass Wohnlichkeit erst dann entsteht, wenn es ein Zusammenspiel aus direkter und Indirekter Beleuchtung sowie Licht und Schatten gibt, der Bereiche eines Raumes lichttechnisch zoniert. Die Deckeneinbauleuchten, sind, wie Du sie anordnest mehr als ausreichend dafür ein sehr gleichmäßiges und helles funktionales Licht im Raum bereitstellen zu können. Nur die Aspekte der Wohnlichkeit sind mit dieser Anordnung nicht erreichbar.
Daher ist Deine Frage nach den Abständen wie folgt zu beantworten: Die Abstände sind mehr als ausreichend bei üblichen Abstrahlwinkeln der Einbauleuchten.
Da Du "Hue-Gemütlichkeit" anstrebst, ist der Hinweis, dass Du das allein mit dieser Anordnung nicht erreichen wirst fachlich richtig. Dazu braucht es weitere Beleuchtungselemente. Du kannst das natürlich additiv zu Deiner geplanten Anordnung vornehmen und so zum Ziel kommen. Kaufmännisch optimiert ist das nicht, aber nach günstigen Erstellungskosten hast Du ja auch nicht gefragt.
 
11ant

11ant

Nicht weil der TE so freundlich wäre, sondern wegen der Mitleser befasse ich mich dennoch mit der Fragestellung: die Schemazeichnung des Wohnzimmers - wir wissen nichts über Raumhöhe, Fensterhöhe, Verschattung und dergleichen - taugt möbliert mit nur dem Ecksofa und dem Esstisch (mit oder ohne Auszug dargestellt ?) nicht ernsthaft für eine Lichtberatung, selbst auf dem Niveau der offenen Sprechstunde eines Forums nicht. Was an einem Raster von einem Meter zwanzig oder sechzig mit 90 mm gemeint sein soll, erschließt sich mir nicht. Beleuchtung unterteilt sich zunächst generell in "direkt" und "indirekt", und womit man das Ideal einer gleichmäßigen Ausleuchtung - wenn das denn angestrebt wäre - garantiert verfehlen würde, wäre die schlichte gleichabstandige Verteilung von reinen Downlight Spots (also 0° von der Senkrechten "zielende" Gießkannenlöcher einer Lichtausschüttung). Wenn dieses Laborideal funktionieren würde - was es dankenswerterweise nicht tut - dann würde es sogar stören, daß der Spalten- und der Zeilenabstand mit 128 bzw. 160 cm mit bloßem Auge erkennbar ungleich sind.

Ich greife einmal den Esstisch als "Anwendungsbeispiel" heraus: das ist im weiten Feld der mir bekannten Wohnungen das von den Stühlen abgesehen meistverschobene Möbel, und da sitzt man miteinander und dem Wunsch, sein Gegenüber und die Anderen gut erkennen zu können und blendfrei und ohne Farbverfälschung die Speisen erkennen zu können. Von seinem eigenen Schattenwurf durch Licht hinter seinem Rücken will man da nicht gestört werden, ebensowenig soll ein Spot auf das Brettspiel lasern.

Wir kennen wie gesagt keine Raumteiler oder dergleichen (und deren Schattenwürfe) und wissen nicht, welches Naturlicht sich mit dem Kunstlicht vermischen wird. Ohne dem TE zu nahe treten zu wollen habe ich hier den Eindruck einer technischen Theoretikerplanung, der der Blick einer Dame des Hauses abgeht. Und noch dazu einer unvollkommenen, denn von Lux, Lumen und Candela lese ich hier nichts, und mit "weiß" ist eine Lichtfarbe auch nur in einer Schwarzweißwelt ausreichend beschrieben. Das meint dann wohl nur weiß im Sinne von "Lampe statt Lichtorgel". Prost Mahlzeit, da erkenne sogar ich als nicht_spezieller_Lichtprofi sofort, daß man auf solchen Grundlagen nicht zielführend diskutieren kann (und bewundere die Versuche meiner VorrednerInnen um so mehr). Manche Fragesteller bzw. ihr Verhalten sind wahrlich keine Bereicherung für eine Forencommunity, ich selbst antworte hier wie gesagt nur im Dienste des Nutzens für die Mitleser, die für so einen verunglückten Einstand ja nichts können.
 
Zuletzt aktualisiert 09.01.2026
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