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ᐅ Wohnflächenberechnung fehlerhaft - Hauskauf


Erstellt am: 15.03.20 07:52

J
Joedreck
15.03.20 10:36
Naja im Grunde empfinde ich das dann als "Betrug" vom Verkäufer. Ihr kauft dann nämlich ein Haus mit 120qm und nicht mit 200qm. Das wirkt sich natürlich auf den Preis aus. Weiterhin ist es natürlich ein rechtliches Thema, wenn Nutzfläche als Wohnfläche genutzt wird. Es gibt nicht aus Spaß diese Regelungen.
Ist das Haus so toll und gibt es bei euch so wenig Angebote, dass ihr unbedingt das Haus wollt?
T
Tassimat
16.03.20 23:47
Betrug bedingt eine Absicht, die muss nicht unbedingt gegeben sein.

Der Verkäufer ist vielleicht wirklich im glauben, er hätte 200m² Wohnfläche. Wie gesagt müsste man die Deckenhöhe und den 2. Fluchtweg prüfen. Jetzt kann man natürlich den Preis nachverhandeln, aber wenn genügen andere Leute interessiert am Haus sind, dann geht das Haus halt an jemanden, der kein Problem damit hat.

Ich war auch mal an so einem Haus dran. Wir waren zwar die erste Wahl der Verkäufer, aber da sich neben der Wohnfläche noch weitere Probleme im Grundbuch mit Nutzungs und Wegerechten ergeben haben hat der Verkäufer kurzerhand an wen anderes verkauft: An jemanden dem das alles egal war. Zum Glück, aus heutiger Sicht.
F
Fabian_81
17.03.20 06:18
Ja, wir gehen davon aus, dass die Verkäufer im Glauben ist bzw war, 200qm Wohnfläche zu verkaufen. Wir haben das Thema bereits anklingen lassen und er hat sehr kooperativ reagiert. Über den Kaufpreis haben wir in diesem Zusammenhang noch nicht gesprochen, aber das haben wir vermutlich vor. Die Randbedingungen haben sich einfach geändert und wir hoffen, dass der Verkäufer dies genauso sieht. Erster Ansatz wäre zu überlegen, was eine offizielle Nutzungsänderung inkl der notwendigen Maßnahmen (Fenster, Isolierung,...) an finanziellen Aufwand bedeutet.

Natürlich haben wir eine große Angst, dass das Haus kurzfristig an jemand anderen geht. Aktuell ist es nicht inseriert, wir wurden alleinig (bisher) auf den geplanten Verkauf aufmerksam gemacht und haben bereits frühzeitig zugesagt. Das Thema der Wohnfläche kam nun neu dazu.

Vielen Dank euch
N
nordanney
17.03.20 11:14
Fabian_81 schrieb:

Was muss zur Kaufabwicklung tatsächlich vorliegen? Ergeben sich Nachteile oder sogar Vorteile durch die alte, heute fehlerhafte Wohnflächenberechnung?
Für den Notar braucht es keine Angaben oder Unterlagen. Die Bank prüft allerdings.
Fabian_81 schrieb:

Nutzbar als Wohnfläche für uns privat sind die 200qm.
Das werden auch andere Interessenten so sehen und den geforderten Kaufpreis bezahlen. Immerhin gibt es diese Flächen, die wohnlich ausgebaut (kostet Geld) und nutzbar sind. Die Genehmigungsseite ist etwas anderes.
Fabian_81 schrieb:

Die Randbedingungen haben sich einfach geändert und wir hoffen, dass der Verkäufer dies genauso sieht.
Was hat sich am Haus TATSÄCHLICH geändert? Sind Zimmer plötzlich nicht mehr nutzbar?

Meine Meinung: Seid pingelig und verzichtet aufs Haus oder kauft und nutzt es wie es seit Jahren genutzt wird. Als Verkäufer würde ich Euch sagen: Friss oder stirb, ansonsten kauft ein anderer.
F
Fabian_81
17.03.20 11:29
Danke für dein Feedback. Am Haus hat sich TATSÄCHLICH nichts geändert, außer die Tatsache, dass das Haus auf dem Papier nur 130qm (statt den angekündigten 200qm) Wohnfläche besitzt. Um aus dem Kellerräumen eine genehmigte Wohnfläche zu machen, ist finanzieller Aufwand nötig. Sollten wir das Haus in Zukunft verkaufen wollen/müssen, müssen wir damit rechnen, dass der potenzielle Käufer die gleichen Argumente auf den Tisch legt. Ich persönlich hätte ein Problem damit, daß Haus mit 200qm Wohnfläche zu inserierten, weil es faktisch nicht korrekt ist. Sollten wir das gesamte Haus in Zukunft vermieten wollen, könnten wir auch keine Miete für 200qm verlangen, sondern nur für 130qm.

Was den privaten Nutzen angeht, bin ich bei dir. Es ändert sich für uns nichts.
N
nordanney
17.03.20 12:05
Fabian_81 schrieb:

Was den privaten Nutzen angeht, bin ich bei dir. Es ändert sich für uns nichts.
Das wird auch der Verkäufer sagen. Bei der Vermietung ändert sich auch nichts, Du bekommst dann halt Miete für 130qm Wohnfläche und 70qm Nutzfläche, die wohnlich ausgebaut ist.
Wen interessiert die rechtliche Seite im wahren Leben - rein rechtlich stimme ich Dir zu.

So wie bei Euch läuft es tagtäglich. Man kauft ein Stück Haus - nicht zwingend eine bestimmt qm-Zahl Wohnfläche + qm-Zahl wohnliche Nutzfläche + qm-Zahl echte Nutzfläche. Häng Dich nicht an den qm oder der rechtlichen Situation auf. Ansonsten kauft das Haus halt jemand anderes.
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