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ᐅ Wie Projekt am besten angehen wenn Bestandshaus - Eigenkapital ist


Erstellt am: 09.10.22 10:33

AJAM_202209.10.22 10:33
Hallo Zusammen,

ich benötige einmal grundlegende Hilfe wie ich unser geplantes Projekt angehe, derzeit sind wir leider etwas mit der Herangehensweise überfordert.

Ausgangsbasis:

Bestandshaus der Schwiegereltern.
Wert vor 4 Jahren auf 680.000 € geschätzt.
Kernsaniert: 2018
Schuldenfrei

Geplant ist ein Einfamilienhaus + Anbau für die Schwiegereltern.

Meine Frau und ich haben ein monatliches Netto Einkommen von ca. 9.000€.
Sind Schuldenfrei und haben ca. 100.000 Euro gespart.

1 Frage.
Wie ermittelt man am sinnvollsten das Budget für den Neubau.

Das Bestandshaus soll als "Eigenkapital" eingebracht werden.
Am besten verkaufen wir es ja vorher, dann wissen wir definitiv was wir bekommen.
Das wird aber zeitlich schwierig, da der Käufer vermutlich nicht warten möchte bis unser neues Haus steht.

Machen wir eine Zwischenfinanzierung und verkaufen das Bestandshaus später ist ungewiss was wir wirklich dafür bekommen.
Gerade in der aktuellen Zeit weiß niemand wo die Immobilienpreise hingehen.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Sonnige Sonntagsgrüße
WilderSueden09.10.22 10:45
Es gibt da ein paar Konstruktionen:
- jetzt verkaufen mit Wohnrecht für Monate
- bauen mit Zwischenfinanzierung, später verkaufen
- verkaufen, in Mietwohnung umziehen, bauen, ins Haus ziehen

In der aktuellen Marktlage würde ich mich möglicht auf keinen Plan verlassen der vorsieht, dass das Bestandshaus erst später finanziert wird oder einen sehr großzügigen Puffer dabei einplanen.
kati133709.10.22 11:01
Das mit dem Verkauf und dem Wohnrecht für Monate kann ich nicht empfehlen. Wir hatten das nur wenige Monate lang und das empfindet man irgendwie als unangenehm, im Haus von jemand anderem weiterzuwohnen. Es fühlt sich anders an als Mieten.
Außerdem gab's im Nachgang kleinere Streitigkeiten. Die Frau der Käufer hat irgendwann mal rumgemosert, dass wir ihren Garten nicht weitergepflegt hätten. Was ich relativ dreist fand, wenn man bedenkt, dass sie uns vorher erzählt haben, dass sie einen Garten-Landschaftsbauer kommen lassen der alles neu/anders macht.

Zwischenfinanzierung war für uns keine Option, da unser Haus neu und entsprechend nicht schuldenfrei war. Das wäre deutlich schwerer gewesen eine neue Finanzierung zu bekommen. Auch Bau und Verkauf hätten sich schwierig gestaltet, da zwischen den Orten fast 600km lagen.

Wir haben es am Ende mit Zwischenwohnung gelöst. Also verkauft, neu finanziert, und sind umgezogen in eine Zwischenbehausung zur Miete, bis unser Haus fertig ist. Auch um näher am Bau zu sein.
Wenn euer Haus schuldenfrei ist würde ich mir auch die Zwischenfinanzierung überlegen. 2 mal Umziehen ist nämlich auch kein Spaß, und kostet auch Geld und Nerven.
Nida35a09.10.22 11:49
AJAM_2022 schrieb:

Geplant ist ein Einfamilienhaus + Anbau für die Schwiegereltern.
Da würde ich erstmal schauen, ob das neue Grundstück und dessen Bebauungsplan ein entsprechendes Haus erlauben und euch das alles nicht zu dicht wird oder zu verbaut
SaniererNRW12309.10.22 13:07
AJAM_2022 schrieb:

Wie ermittelt man am sinnvollsten das Budget für den Neubau.
Architekten fragen, der die Planung macht? Eure Wünsche geben dann das Budget vor.

Erst danach um alle anderen Themen kümmern.
AJAM_2022 schrieb:

Das Bestandshaus soll als "Eigenkapital" eingebracht werden.
Am besten verkaufen wir es ja vorher, dann wissen wir definitiv was wir bekommen.
Das wird aber zeitlich schwierig, da der Käufer vermutlich nicht warten möchte bis unser neues Haus steht.
Nein, jeder Käufer wartet auch gerne mal nen Jahr oder mehr. Ist gar kein Problem. Ansonsten gibt es auch variable Zwischenfinanzierungen, die mit einem späteren Verkaufserlös abgelöst werden.

Davon abgesehen ist Eure finanzielle Grundlage so gut, so dass es im Prinzip egal ist, was ihr macht. Holt Euch variabel ne halbe Million auf das Haus der Eltern, sobald Ihr wisst, was der Neubau kostet. Der Übererlös kann ggf. als Sondertilgung in die neue langfristige Finanzierung einfließen. Oder für Außenanlagen herhalten. Oder für neue Möbel. Oder einen Kapitalpuffer für die Zukunft bilden.
k-man202109.10.22 17:33
SaniererNRW123 schrieb:

Nein, jeder Käufer wartet auch gerne mal nen Jahr oder mehr. Ist gar kein Problem
Ist das tatsächlich deine Erfahrung oder war das ironisch gemeint? Die Käufer warten nach der Kaufpreiszahlung gern noch bis zum Einzug?

Wir stehen gerade vor den gleichen Überlegungen wie …
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