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ᐅ Altes Haus verkaufen und Neubau in einem anderen Ort realisieren

Erstellt am: 20.09.18 09:10
L
LMN2018
L
LMN2018
20.09.18 09:10
Guten Morgen,

mein Mann (37) und ich (35) verfolgen schon seit längerem das Forum und sind hoffnungsvoll was die Antworten angeht ;-)

Wir haben vor 10 Jahren im Heimatort meines Mannes ein Einfamilienhaus ( Keller, Doppelgarage, Traktorhütte, 709 m²) gebaut. Nun fühlen wir uns hier nicht mehr richtig wohl,haben irgendwie den Kontakt verloren. Wir haben einen Sohn (4 Monate alt) der hier in der Zukunft eher wenig bis kaum Spielkameraden finden wird und sind daher schon seit längerem an der Idee, in einer Nachbarstadt (ca.4500 EW) ein neues Haus zu bauen.
Da in dieser Stadt ein neues Baugebiet erschlossen wurde und einige dort begannen zu bauen, wollten wir uns einen Platz sichern und haben im letzten Jahr dort einen Bauplatz (finanziert) gekauft. Da wir mit unserer Idee noch nicht ganz vorangeschritten sind, war uns wichtig eine Rückversicherung zu haben. Die ist zum Glück in dieser Stadt möglich, wenn wir also doch nicht bauen möchten, geht der Bauplatz wieder zurück an die Stadt. Der Verlust durch Finanzierung, grunderwerbsteuer und Co ist uns natürlich bewusst, aber hinnehmbar bei einer so großen Entscheidung, die richtig getroffen werden muss. Natürlich denkt man, wie die meisten von uns, was "die Anderen sagen", versteht es die Familie, klappt alles finanziell etc.......?

Wir hatten Gespräche mit unserer Hausbank und einem Immobilienmakler, wonach wir folgende Idee entwickelt haben:

-Neubau planen lassen und im nächsten Jahr anfangen zu bauen. Vorerst nur den Rohbau mit einer Zwischenfinanzierung unsrer Bank, da ja unser Darlehen des " alten" Hauses noch läuft.

-In dieser Zeit, Haus über den Makler im Internet anbieten ggf. Käufer finden , die erst nach der Bauphase (ca. 5-6 Monate für den Innenausbau) einziehen. Preis des Hauses wird aber vorab gezahlt bzw als Miete von uns entrichtet um den Neubau weiter bezahlen zu können. Mit dem Geld des Hausverkaufes würden wir den Innenausbau, Außenanlagen, Photovoltaik- Anlage dann noch bezahlen.

- Nach Fertigstellung des Hauses Umzug in die Nachbarstadt und neue Käufer ziehen ein.

Wir stehen nun an dem Punkt dem Architekten/Baufirma den Auftrag zu erteilen. Uns fehlt noch der letzte Ruck, dass auch so durchzuziehen. Sie wissen sicherlich alle wie sicherheitsliebend wir Deutschen sind? Man hat einfach so viel Angst vor Fehlentscheidungen, Geld zu verlieren, nicht wieder zurück zu können. Vielleicht gibt es hier Jemand, der dasselbe Projekt erfahren hat oder andere die einem einen guten Rat mit auf den Weg geben können!

Vielen Dank vorerst für Ihre Geduld sich das alles durchzulesen ;-)
D
dertill
20.09.18 10:01
LMN2018 schrieb:
Preis des Hauses wird aber vorab gezahlt bzw als Miete von uns entrichtet um den Neubau weiter bezahlen zu können.

Das halte ich für den Knackpunkt in eurem Vorhaben: Das senkt die Kaufbereitschaft enorm bzw. drückt letztendlich den Preis.
Normal ist: Eigentums- und Haftungsübergang mit Kaufpreiszahlung. Die wenigsten Käufer werden hier noch ein halbes Jahr lang Vermieter sein wollen.

Ich würde eher eine normale Zwischenfinanzierung mit der Bank vereinbaren, mit dann kurzzeitig höheren Zinsen und Übertragung des Darlehens auf das neue Haus sobald der Verkauf des alten Hauses abgewickelt ist.

Einen Käufer suchen könnt ihr ja schon vorher - nur eben ist Übergabedatum (Und Kaufpreiszahlung) dann erst 6 Monate später. Das ist nicht unüblich.

Ich lese gerade 10 Jahre: Je nach Zinsen macht da auch eine Kompettablösung des Altkredites Sinn. Ich glaube das ist nach 10 Jahren ohne Zusatzosten möglich. Die Konditionen sollten Heute besser sein als damals.
C
Curly
20.09.18 10:58
wir haben einen Zwischenkredit für 2 Jahre aufgenommen und in dieser Zeit nur Zinsen gezahlt. Dieser Kredit konnte täglich von uns zurückbezahlt werden, also auch vor Ablauf dieser zwei Jahre. Nachdem wir in unser neues Haus eingezogen sind, haben wir einen Käufer für unser altes Haus gesucht, hat genau eine Woche gedauert. Das hätten wir auch während der Bauphase machen können, hatten allerdings keine Zeit gehabt. Ich weiß nicht ob man einen Käufer findet, der den Kaufpreis bezahlt und dann nicht einziehen kann.

LG
Sabine
M
montessalet
20.09.18 10:58
Eine Alternative ist der Hausbau mit einem Fertighaushersteller: Es gibt da sicherlich die Möglichkeit, den wesentlichen Teil (oder sogar alles) erst "am Schluss" zahlen zu müssen. Aufgrund der heutige Zinssituation durchaus nicht unwahrscheinlich.
Beim Verkauf des bestehenden Hauses ist die Nachfragesituation vor Ort relevant: Wenn die Nachfrage nach einem solchen Objekt sehr hoch ist, dann sehe ich die Möglichkeit als realistisch an, z.B. noch 3-4 Monate als "Mieter" im verkauften Objekt zu wohnen (selbstverständlich im Verkaufspreis inkludiert).
N
nordanney
20.09.18 13:01
Wenn es eine halbwegs gefragte Lage ist und Euer Haus auch ok ist, sehe ich absolut kein Problem, das Haus jetzt zu verkaufen und anschließend als Mieter zu wohnen. Haben wir vor ein paar Jahren auch gemacht, ca. 1,5 Jahre als Mieter im "eigenen" Haus zu verbringen.
Y
ypg
20.09.18 20:56
LMN2018 schrieb:
Vielleicht gibt es hier Jemand, der dasselbe Projekt erfahren hat oder andere die einem einen guten Rat mit auf den Weg geben können!

Macht es! Ihr seid nicht die ersten, die ein zweites Haus bauen. Und es kann für Euch doch nur besser werden.

Die Mieteigenschaft würde ich allerdings vermeiden.
Wir haben es so gemacht, dass wir mit dem Kaufpreis etwas runter sind, haben gleich unser Geld bekommen und bewohnten noch 9 Monate das Haus, also nicht als Mieter, sondern kostenfrei.
Versicherungen und Versorger liefen auf uns weiter.
Das kann man im Notarvertrag festhalten.
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