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Wie ist ein 400k Darlehen ohne EK finanzierbar? NettoEK bei 4.500€

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klar können wir auch 10.000 oder 20.000 einsetzen als ek, aber das ist nichts sagte uns die Bank. Da haben wir es lieber auf der hohen Kante.
Naja, "hohe Kante" ist gut. Von dem vorhandenen Eigenkapital wird auch direkt was für die anzuschaffende Küche abgezogen. Eine Liquiditätsreserve von mindestens 5.000,- Euro pro Person sollte dann auch noch da sein. Da bleibt dann nicht mehr all zu viel "auf der hohen Kante", was man notfalls wirklich noch in den Hausbau einbringen könnte. Wenn da noch was unvorhergesehenes dazukommt, heißt es direkt nachfinanzieren.

Mit Eurem Einkommen ist ein Neubau durchaus drin, aber sicher nicht in dieser Größenordnung. Da muss schon das Grundstück deutlich billiger bzw. kleiner werden oder das Haus, was darauf errichtet werden soll. So ehrlich muss man dann schon zu sich selber sein, das ist aber auch normal. Ihr wärt jedenfalls nicht die Ersten, bei denen aus dem Schloss ein Schlösschen wird.
 
Naja, "hohe Kante" ist gut. Von dem vorhandenen Eigenkapital wird auch direkt was für die anzuschaffende Küche abgezogen. Eine Liquiditätsreserve von mindestens 5.000,- Euro pro Person sollte dann auch noch da sein. Da bleibt dann nicht mehr all zu viel "auf der hohen Kante", was man notfalls wirklich noch in den Hausbau einbringen könnte. Wenn da noch was unvorhergesehenes dazukommt, heißt es direkt nachfinanzieren.

Mit Eurem Einkommen ist ein Neubau durchaus drin, aber sicher nicht in dieser Größenordnung. Da muss schon das Grundstück deutlich billiger bzw. kleiner werden oder das Haus, was darauf errichtet werden soll. So ehrlich muss man dann schon zu sich selber sein, das ist aber auch normal. Ihr wärt jedenfalls nicht die Ersten, bei denen aus dem Schloss ein Schlösschen wird.
Hier ein Beispiel, den ich heute vom Finanzberater bekommen habe (hat bei mehreren Banken nachgefragt).

1. Bank: 100% Finanzierung; 15 Jahre Zinsbindung; Eff. Zins: 2,1 %. Hat unser Grundstück nicht als EK akzeptiert, da das Grundstück über sie finanziert wird. Und mit der Erhöhung des Bodenrichtwertes geht sie nicht mit. Ist unsere Hausbank. Werde mit ihr aber noch reden.

2. Bank. Unter 80% Finanzierung; 20 Jahre Zinsbindung, eff. Zins: 1,21%. Hat das Grundstück mit dem aktuellen Bodenrichtwert akzeptiert.

Der ca. 1%ige Zinsunterschied ist schon enorm.

War das erste Angebot. Gehe natürlich noch zu mind. 3 weiteren Finanzberatern. Ich denke bei euch wird es ähnlich sein bei 100% Finanzierung. Wenn ihr über 100% finanziert wollt (Kaufnebenkosten), dann wird es noch teurer.
 
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Also für mich wäre das so alles nichts. Ich vergleiche mal nochmal mit meinem eigenen Beispiel, da unser Einkommen ähnlich ist und wir auch 1200 zum Abzahlen aufbringen. Das klappt grundsätzlich ganz gut, ABER wir haben nur 220K Kredit aufgenommen und werden mit maximal 25K Zinszahlungen nach ca. 15-20 Jahren schuldenfrei sein. Wenn ich nun aber bedenke, dass wir das 450K Kredit aufgenommen hätten wäre es mir nicht sehr wohl, da bei gleicher Rate und angenommen Zinssatz von 1,2% (den ihr wohl kaum bekommen werdet) nach 20 Jahren bereits über 70K Zinsen bezahlt und eine Restschuld von über 180K stehen haben werdet. Das bedeutet das ganze Projekt würde uns am Ende ein Vielfaches kosten und wir hätten noch ewig Schulden, wenn schon die ersten Sanierungen wieder fällig sind. Da müssten wir uns dann wohl noch mehr verschulden. Für mich wäre das nix. Btw wir haben trotz Haus und Kind bei dem Einkommen über 1300 zur freien Verfügung, also das geht schon, daran scheitert es nicht. Ich sehe eher Probleme bei der Restschuld und den hohen Zinskosten. Allerdings habe ich auch ein Geschäftsauto und muss nichts für den Sprit zahlen, das muss man wohl noch ggf. als Vorteil berücksichtigen
 
Also für mich wäre das so alles nichts. Ich vergleiche mal nochmal mit meinem eigenen Beispiel, da unser Einkommen ähnlich ist und wir auch 1200 zum Abzahlen aufbringen. Das klappt grundsätzlich ganz gut, ABER wir haben nur 220K Kredit aufgenommen und werden mit maximal 25K Zinszahlungen nach ca. 15-20 Jahren schuldenfrei sein.
Das muss ja nicht das Ziel sein es in 15-20 Jahren zu schaffen Der TE hat ja idealerweise gut 30 Jahre Zeit dafür und prinzipiell ein sicheres Beamteneinkommen an seiner Seite (Option fast Vollzeit Frau trotz Kleinkind für beide gangbar?). Knapp machbar wäre es bestimmt für manche, aber es wird holprig. Stichwort teure Autos.
Ohne viel EK hat man nun aber nicht den Luxus, "nur" 220.000 Euro aufzunehmen. Jetzt kann er zunächst 100.000 Euro ansparen, aber das wird Jahre dauern. Angenommen die Preisentwicklung der letzten Jahre setzt sich fort, kann er da kaum gegen ansparen. Bei 400.000 sind die "üblichen" 5% mehr pro Jahr genau das, was er schaffen könnte.
Geht die Entwicklung der Bau- & Immobilienpreise in eine andere Richtung, und folgt der allgemeinen wirtschaftlichen Lage zeitversetzt, ist eh alles anders. Die nächsten Monate werden mehr dazu zeigen.
 
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