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Erstellt am: 25.06.20 19:07

Ybias7804.07.20 17:28
tomtom79 schrieb:

Mir fehlen bei dir die Worte, Mio oder Mill wäre dir Abkürzung für Millionen, m ist Meter, soviel zum Thema und deinem Beruf.

Und du bringst das Ehrenamt hier ins Spiel? Das sind ehrbare Leute die das aus Überzeugung machen, aber wie passt das zum Thema?
Es ist doch schön das du Spass annder arbeitet hast aber Verantwortung sollte bezahlt werden oder bist Teamleiter von dir und dem Drucker neben dir?

Und wie kommst dann auf Mitarbeiter? Schön das hier Trolls unterwegs sind. Dazu fällt mir nur eins ein: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten" (Zitat Ende).
Jean-Marc04.07.20 17:53
pagoni2020 schrieb:

Ojeoje, da möchte ich fast mal nach Deinem Alter und Vorleben fragen, wenn Du solch steile Thesen aufstellst.

Als Kind der frühen 80er muss ich mich natürlich auf die Aussagen der Altvorderen verlassen. Manches von dem, was Du hier schilderst, deckt sich mit diesen Aussagen, anderes wiederum weniger.
Mir ging es aber auch gar nicht darum, hier Holzöfen und Zentralheizungen zu vergleichen. Das das Leben in den 60er weniger Komfort bot als heutzutage wird keiner bestreiten.

Aber meine These lautete ja nicht, dass früher alles besser war, sondern dass ein Eigentumserwerb für den Durchschnittsverdiener* im Jahr 2020 aus rein finanzieller Sicht so schwer war wie noch nie. Und diese These wird insbesondere durch den Immobilienpreisindex deutlich untermauert.
Leider sind hier Links verboten, aber der Index lässt sich für jeden easy finden.

(* Durchschnittsverdiener bezieht sich auf das Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung)

Für die 60er-Jahre gibt es leider noch keine Zahlen, der Index beginnt erst 1975, also vergleichen wir doch einfach mal die Preisentwicklung der letzten 4 Jahre der 70er und der 2010er-Jahre miteinander.

Es geht im Beispiel um ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit durchschnittlichem Grundstück.
Der Median (Index = 100) ist das Jahr 1990.

Preisindexvergleich von 1975 zu 1976: 45,2 / 46,9 (+ 1,7 Punkte)
Von 1976 zu 1977: 46,9 / 51,5 (+ 4,6 Punkte)
Von 1977 zu 1978: 51,5 / 57,0 (+ 5,5 Punkte)
Von 1978 zu 1979: 57,0 / 65,8 (+ 8,8 Punkte)

Dazu im Vergleich die Zahlen der letzten 4 Jahre:

Von 2015 zu 2016: 172,8 / 184,8 (+ 12,0 Punkte)
Von 2016 zu 2017: 184,8 / 203,2 (+ 18,4 Punkte)
Von 2017 zu 2018: 203,2 / 221,0 (+ 17,8 Punkte)
Von 2018 zu 2019: 221,0 / 237,2 (+ 16,2 Punkte)

Wir haben in den letzten Jahren also deutliche Preissprünge zu verzeichnen, wie es sie damals schlichtweg nicht gegeben hat. Zwischen 1995 (130,8) und 1998 (126,4) ist der Index sogar gefallen. Glückwunsch an jeden, der damals kaufen konnte.

In den 2000er-Jahren stagnierte die Preisentwicklung: 2000 (130,8) und 2009 (134,4).

Ab 2010 ging die Luzie dann so richtig ab, wobei das Tempo in den letzten 3-4 Jahren nochmal zusätzlich angezogen hat:

2010 = 133,9
2011 = 138,2
2012 = 143,6
2013 = 152,0
2014 = 164,3
2015 = 172,8
2016 = 184,8
2017 = 203,2
2018 = 221,0
2019 = 237,2

Jetzt kann man natürlich einwerfen, dass die Zinsen heute viel niedriger sind, aber dieser Vorteil wird dadurch wieder zunichte gemacht, dass im Umkehrschluss auch immer mehr Eigenkapital aufgeboten werden muss, um die besten Zinskonditionen auch wirklich zu bekommen. Und da hapert es halt beim Normalverdienerhaushalt immer häufiger. Kein Wunder bei dem o. g. Tempo der Preisentwicklung.

Wenn die Alten heute behaupten, die Jungen können sich nur deswegen kein Eigentum mehr leisten, weil sie zu viel konsumieren, dann ist das absolut verkürzt. Wie oben schon gesagt wurde: Nur mit Konsumverzicht ist der Sprung ins Wohneigentum bei dieser rasanten Preisentwicklung für den Durchschnittsverdiener auch nicht mehr zu schaffen.
HilfeHilfe04.07.20 18:02
Ybias78 schrieb:

Und? Meine Mutter war Reinigungskraft und hat nicht mal Mindestlohn verdient. Sollte Sie sich schämen das Sie das Geld für uns Kinder verdient hat? Ist wirklich eine merkwürdige Generation inzwischen für die das Geld mehr als der Einsatz und die Liebe für die Arbeit wert ist. Ich habe inzwischen jede Woche mind. ein Angebot einer Uniklinik oder anderes Krankenhauses, aber die Arbeit und die Umgebung ist mir doch wichtiger als die 1.000-2.000 € netto.
meine auch , deswegen habe ich ein gesundes Verhältnis zum Geld und lasse mich nich ausbeuten
danixf04.07.20 19:01
Jean-Marc schrieb:

Wie oben schon gesagt wurde: Nur mit Konsumverzicht ist der Sprung ins Wohneigentum bei dieser rasanten Preisentwicklung für den Durchschnittsverdiener auch nicht mehr zu schaffen.
Gebe ich dir grundsätzlich recht, aber es gibt auch enorm viel mehr Spielkram als damals. Wenn man mal alleine an die ganzen technischen Geräte denkt, die mittlerweile jeder besitzt. PC, Drucker, Tablets, Laptop, Handys etc... Da kommen paar T€ zusammen. Und Handys sind bei vielen maximal 2 Jahre im Einsatz. Zusätzlich wird Geld wesentlich zügiger ausgegeben im Internet. Zwei Klicks und die neuen Klamotten sind da und das ohne sich aufzuraffen aufm Samstagnachmittag. Dann gibt es laufende Kosten, die es damals nicht gab. Netflix, Spotify, AmazonPrime etc.
Das sind alles Konsumgüter, die es damals nicht gab.
Ybias7804.07.20 22:30
HilfeHilfe schrieb:

meine auch , deswegen habe ich ein gesundes Verhältnis zum Geld und lasse mich nich ausbeuten

Das ist lustig. Das ist wie bei den Erstsemestern und MöchtegernBängern. Schliesse aus Nettoreinkommen auf sein Bruttoeinkommen.
Ein Beispiel, nur für Dich:
Nettoeinkommen: 3.000 €
+ 650 € Dienstwagen
+ 500 € betriebliche Altersvorsorge
+ 1.000 € Dienstwohnung (haben davon paar)
= 5.150 € Nettoeinkommen nach Anzügen
Dazu Steuerklasse IV = Bruttoeinkommen?

Ist aber typischer Amateurfehler, das man aus dem Nettoeinkommen auf das Bruttoeinkommen versucht hoch zu rechnen und zu vergleichen. Naja, bist halt nur Bänger
pagoni202004.07.20 23:08
Jean-Marc schrieb:

Als Kind der frühen 80er muss ich mich natürlich auf die Aussagen der Altvorderen verlassen. Manches von dem, was Du hier schilderst, deckt sich mit diesen Aussagen, anderes wiederum weniger.
Mir ging es aber auch gar nicht darum, hier Holzöfen und Zentralheizungen zu vergleichen. Das das Leben in den 60er weniger Komfort bot als heutzutage wird keiner bestreiten.

Aber meine These lautete ja nicht, dass früher alles besser war, sondern dass ein Eigentumserwerb für den Durchschnittsverdiener* im Jahr 2020 aus rein finanzieller Sicht so schwer war wie noch nie. Und diese These wird insbesondere durch den Immobilienpreisindex deutlich untermauert.
Leider sind hier Links verboten, aber der Index lässt sich für jeden easy finden.

(* Durchschnittsverdiener bezieht sich auf das Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung)

Für die 60er-Jahre gibt es leider noch keine Zahlen, der Index beginnt erst 1975, also vergleichen wir doch einfach mal die Preisentwicklung der letzten 4 Jahre der 70er und der 2010er-Jahre miteinander.

Es geht im Beispiel um ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit durchschnittlichem Grundstück.
Der Median (Index = 100) ist das Jahr 1990.

Preisindexvergleich von 1975 zu 1976: 45,2 / 46,9 (+ 1,7 Punkte)
Von 1976 zu 1977: 46,9 / 51,5 (+ 4,6 Punkte)
Von 1977 zu 1978: 51,5 / 57,0 (+ 5,5 Punkte)
Von 1978 zu 1979: 57,0 / 65,8 (+ 8,8 Punkte)

Dazu im Vergleich die Zahlen der letzten 4 Jahre:

Von 2015 zu 2016: 172,8 / 184,8 (+ 12,0 Punkte)
Von 2016 zu 2017: 184,8 / 203,2 (+ 18,4 Punkte)
Von 2017 zu 2018: 203,2 / 221,0 (+ 17,8 Punkte)
Von 2018 zu 2019: 221,0 / 237,2 (+ 16,2 Punkte)

Wir haben in den letzten Jahren also deutliche Preissprünge zu verzeichnen, wie es sie damals schlichtweg nicht gegeben hat. Zwischen 1995 (130,8) und 1998 (126,4) ist der Index sogar gefallen. Glückwunsch an jeden, der damals kaufen konnte.

In den 2000er-Jahren stagnierte die Preisentwicklung: 2000 (130,8) und 2009 (134,4).

Ab 2010 ging die Luzie dann so richtig ab, wobei das Tempo in den letzten 3-4 Jahren nochmal zusätzlich angezogen hat:

2010 = 133,9
2011 = 138,2
2012 = 143,6
2013 = 152,0
2014 = 164,3
2015 = 172,8
2016 = 184,8
2017 = 203,2
2018 = 221,0
2019 = 237,2

Jetzt kann man natürlich einwerfen, dass die Zinsen heute viel niedriger sind, aber dieser Vorteil wird dadurch wieder zunichte gemacht, dass im Umkehrschluss auch immer mehr Eigenkapital aufgeboten werden muss, um die besten Zinskonditionen auch wirklich zu bekommen. Und da hapert es halt beim Normalverdienerhaushalt immer häufiger. Kein Wunder bei dem o. g. Tempo der Preisentwicklung.

Wenn die Alten heute behaupten, die Jungen können sich nur deswegen kein Eigentum mehr leisten, weil sie zu viel konsumieren, dann ist das absolut verkürzt. Wie oben schon gesagt wurde: Nur mit Konsumverzicht ist der Sprung ins Wohneigentum bei dieser rasanten Preisentwicklung für den Durchschnittsverdiener auch nicht mehr zu schaffen.
Das ist eine wirklich interessante Darstellung, Danke. ich will ja auch immer lernfähig bleiben !
Im Jahr 2006 hat ein Bekannter ein Haus verkaufen wollen und konnte zum Einen so gut wie keinen Interessenten finden, abgesehen von einem für heutige Verhältnisse lächerlich niedrig angesetzen Preis für ein richtig schönes 2,5FH.
Das identische Haus wurde dann in Teilen als ETW verkauft und bei jedem Teil konnte man die Sprünge in Preis und Nachfrage sehen; beim letzten Teil erzielt er dann nach knapp einem Tage nach der Schaltung des Inserats für die Hauptwohnung mehr, als er es 2006 erfolglos ausgeschrieben hatte. Der letzte Preis war wirklich satt und vorher unvorstellbar.
Aber - und jetzt sind wir bei Deinem Punkt, für das, was er sich dann verkaufen wollte musste er den gleichermaßen verrückten Preis zahlen.
Diese Sprünge macht i.d. Regel jein Gehalt.
Die Verrücktheit der Preissteigerung, die vlt. immer noch weiter gehen wird ist m.E. als krank zu bezeichnen und damit hast Du auch absolut recht. Mit Sparen oder Verzicht alleine passiert da Nichts; ich habe selbst Kinder evtl. in Deinem Alter und kenne daher auch deren Situation.
Meine Einwürfe dazu betrafen eher Stammtischparolen, wie Du sie als heute Betroffener hörst (spar Dein Geld, dann kannst Du bauen) oder ich sie teilweise lese (früher hatte man ruckzuck ein Haus, weil Alles einfacher war).
Es ist m.E. einfach so, dass man diese beiden Sachen in keinerlei Hinsicht vergleichen kann, das Hausbau zwar das gleiche Wort geblieben ist aber der Inhalt ein völlig anderer. Um dabei kejnem Unrecht zu tun versuche ich daher, die jeweilige Situation (heute schwierig) zu bewerten, ohne sie in den Kontext zu einer lange vergangenen Zeit in einer anderen Lebenswelt zu setzen.
preisentwicklungbruttoeinkommennettoeinkommen