ᐅ Wie befestige ich IKEA Metod Hängeschränke sicher bei Altbauwänden?
Erstellt am: 11.11.21 07:23
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tiba10Hallo zusammen, ich benötige konkrete Tipps, wie man IKEA Metod Hängeschränke sicher an Altbauwänden befestigen kann. Die Wände sind hier noch massiv gemauert, teilweise mit unregelmäßigem Putz, und ich habe Bedenken, dass typische Dübel oder Schrauben nicht halten oder die Wand beschädigt wird. Welche Befestigungssysteme oder Methoden sind empfehlenswert, um die Schränke fest und dauerhaft zu montieren, ohne dass sie mit der Zeit Gefahr laufen, sich zu lösen? Auch Hinweise zu Art der Dübel, Schrauben oder mögliche Verstärkungen an der Wand wären super hilfreich. Danke schon mal!
Zunächst solltest du prüfen, um welche Art von Altbauwand es sich genau handelt: tragender Ziegel, Kalksandstein, Lehm oder eine gemauerte Wand mit Putz. Für Metod Hängeschränke ist wichtig, dass die Lasten von mindestens 20-30 kg pro Schrank sicher getragen werden. Bei massivem Mauerwerk funktionieren spezielle Metallspreizdübel oder chemische Verbundanker am besten. Achte darauf, dass die Schrauben nicht zu kurz sind, mindestens 70 mm in die Wand. Falls der Putz bröckelig ist, den Bereich freilegen und direkt in den Stein bohren. Alternativ empfehle ich auch das Anbringen einer stabilen Holzlatte (mind. 24 mm dick), die mit Schwerlastankern an der Wand befestigt wird. Dann kann der Hängeschrank daran verschraubt werden, was Lasten besser verteilt und eine sichere Montage garantiert. Damit verhinderst du, dass die Last punktuell auf brüchigen Putz trifft.
Interessant, palenar. Aber kann man nicht argumentieren, dass eine Holzlatte die Wand nur punktuell belastet, auch wenn sie verteilt? Wenn der Putz an mehreren Stellen brüchig ist, besteht doch das Risiko, dass die Anker nicht ausreichend Halt finden. Vielleicht wäre eine zusätzliche Verstärkung durch eine Loch-/Metallplatte sinnvoll? Ich würde außerdem empfehlen, das Gewicht der befüllten Schränke realistisch einzuschätzen – oft unterschätzt man die Belastung durch vollgepackte Küchenutensilien.
faso31 schrieb:
Aber kann man nicht argumentieren, dass eine Holzlatte die Wand nur punktuell belastet, auch wenn sie verteilt?Das ist richtig, nur dadurch verteilst du die Last in der Horizontalen ein Stück weit besser als mit Einzelankern. Eine Lochplatte wäre theoretisch auch gut, aber oft zu aufwändig und optisch nicht gewünscht in einer Küche. Wichtig ist, dass die Holzlatte aus massivem, durchgetrocknetem Holz besteht und wirklich mit mindestens drei verteilten Schwerlastankern befestigt wird. Dadurch entsteht eine Kombination aus stabiler Unterkonstruktion und fester Wandbefestigung.faso31 schrieb:
Ich würde außerdem empfehlen, das Gewicht der befüllten Schränke realistisch einzuschätzenDas ist ein sehr wichtiger Punkt. Ich empfehle immer, mindestens 30 kg pro Schrank plus ein Sicherheitszuschlag von 50% anzusetzen. Gerade ergiebige Gewürze, Gläser oder Kühlautomatiken können das Gewicht schnell anheben.Falls es mehr Info gibt zur Beschaffenheit der Wände, können wir noch gezielter beraten.
Danke für eure bisherigen Antworten. Die Wände sind aus rot gebrannten Ziegeln mit Kalkputz, der an einigen Stellen etwas bröckelt, vor allem an den oberen Bereichen, wo die Schränke hin sollen. Eine Holzlatte als Verteiler habe ich noch nicht in Betracht gezogen, klingt aber sinnvoll, besonders wenn die Dübel direkt in den Backstein verankert werden. Wie lang und dick sollte die Latte mindestens sein? Und welche Art von Schrauben nehmt ihr für die Verbindung zwischen Holzlatte und Schränken?
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