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ᐅ Wie bauen nach Gebäudeenergiegesetz oder EH55 oder EH 40


Erstellt am: 03.10.2023 19:32

xMisterDx 05.10.2023 08:18
Kommt drauf an, wie man den Lebenszyklus definiert. Soll ich eine Studie machen, wie superteuer Autofahren ist bzw. wie CO2-unfreundlich Elektroautos sind... Dann hab ich diverse Möglichkeiten.
Ich kann die Lebensdauer eines PKW auf 150.000km festlegen, in dieser Zeit fällt der Wert von BLP auf 0. So hat es der ADAC bis vor ein paar Jahren noch gemacht, die aktuelle Rechenpraxis kenne ich nicht.
Ich kann die Stromversorgung des Elektro-PKW rein mit Kohlestrom rechnen und behaupten, dass die Fahrzeuge ja meist abends geladen werden, wenn es keine Photovoltaik mehr gibt.
Ich kann die Lithiumproduktion und die Landschaftsschäden mit einbeziehen, beim Verbrenner aber außer Acht lassen, dass ja auch Benzin nicht in der Zapfsäule generiert wird und die Ölförderung massiv(st)e Umweltschäden in den Förderländern verursacht.

Kurz und gut:
Was ich erreichen will, kann ich in einer Studie durch die Wahl der Parameter belegen.

Insofern. Ein EH40 wird sich auf die Lebensdauer von 100 Jahren, wahrscheinlich schon auf 50 Jahre rechnen. Sofern man nicht einen Kredit zu 4% mit 1,5% Tilgung aufnimmt und der CO2-Preis sich ab 2027 so entwickelt, wie prophezeit.

Aber es bringt mir halt nix, wenn ich im zarten Alter von 80 oder 90 Jahren "break even" gehe und dann endlich Geld spare, das Leben also so richtig losgehen kann 😉
Selbst im jungen Alter von 70 Jahren wäre mir das eindeutig zu spät... und bis dahin würde ich definitiv ne hohe Rate zahlen, hätte ich EH40 gebaut, statt "nur" GEG2020... was ja auch schon kein schlechter Standard ist.

Radfahrer 06.10.2023 20:56
xMisterDx schrieb:

Sofern man nicht einen Kredit zu 4% mit 1,5% Tilgung
Ich mache da einmal eine andere Rechnung auf. Leider bin ich auf Daten bzw. Preise aus dem Internet angewiesen.

Jährliche Wartung Luftwärmepumpe laut Bosch 300€
Betriebskosten Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
180€ bei 0,32€ kWh
Jährliche Wartung mit Filter 100€
Reinigung alle 4-8 Jahre 400-800€
Entspricht 50-200€/a
Annahme 100€
Da bin ich schon bei Wartungs/Betriebskosten von 680€/a
Es läuft noch keine Umwälzpumpe und ich habe weder geheizt noch Warmwasser.
Am Ende des Jahres bewegen wir uns dann irgendwo in der Nähe von 1000€ wobei nicht mal 1/3 für die reine Heizenergie benötigt wird.
Gegenüber stellen möchte ich jetzt ein Haus aus 2004 Isolierung etwas über dem damaligen Standard U-Wert 0,33
Fenster 1,3
Heizlast 9kW
Keine Lüftungsanlage
Wartungsfreie Luftwärmepumpe
Natürlich ist der Verbrauch um einiges höher.
Wir liegen momentan bei 1850kWh
Dazu werden vll noch 900/1000 kWh für Oktober November und Dezember kommen.
Das Ganze mal 0,28€ plus 90€ Zählermiete.
Worst Case wären 900€
In 2022 waren es 728,77€ incl. Zählermiete.
Keine Ahnung wie sich EH40 auch ohne 4%Zinsen rechnen soll.

Allthewayup 06.10.2023 21:53
Ich sehe das mit den Unterhaltskosten ähnlich. In jüngeren Häusern finden sich oft viel mehr technische Geräte/Anlagen die es früher nicht in diesem Umfang gab. Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Wasserenthärtung, Hausautomationen in allen Variationen, etc. Logisch dass das auch alles Geld kostet bei der Wartung und dem Betrieb. Wir waren uns dessen aber bei der Planung bewusst und haben entsprechend Budget für die Betriebskosten eingeplant. Das sich das meiste dieser Komfortbringer niemals rechnen wird war uns auch von vornherein klar. Wir haben den Eindruck gewonnen viele können mittlerweile nicht mehr zwischen Komfortzugewinn- und echten Energieeinsparungsmaßnahmen unterscheiden und denken ein Haus mit besonders hohem Energieeffizienzstandard ist zwangsläufig mit geringeren Betriebskosten verbunden als ein Haus mit weniger gutem. Das stimmt aber nicht immer. Das kommt im Detail auf alle verbauten Komponenten an.

WilderSueden 06.10.2023 22:24
Allthewayup schrieb:

Ich sehe das mit den Unterhaltskosten ähnlich. In jüngeren Häusern finden sich oft viel mehr technische Geräte/Anlagen die es früher nicht in diesem Umfang gab. Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Wasserenthärtung, Hausautomationen in allen Variationen, etc. Logisch dass das auch alles Geld kostet bei der Wartung und dem Betrieb.
Wobei das halt alles wenig mit der Frage nach dem Energiestandard zu tun hat, insbesondere im Vergleich zwischen GEG2016 und EH40. Ich bleibe dabei: wer Zahlen in den Raum stellt, muss auch belegen, wie er dazu kommt. Das gilt umso mehr, wenn man glaubt, dass man die Lehrmeinung widerlegt hat ("bisher unterschätzt..."). Andernfalls ist das ein bloßes Gefälligkeitsgutachten für irgendjemanden.

Harakiri 07.10.2023 10:57
Radfahrer schrieb:

Wartungsfreie Luftwärmepumpe

Krasse Geschichten aus dem Paulanergarten, Folge 23.

Radfahrer 07.10.2023 12:03
Harakiri schrieb:

Krasse Geschichten aus dem Paulanergarten, Folge 23.
Na dann habe ich einen Fehler gemacht.
Die Anlage wurde mir als wartungsfreie Wärmepumpe verkauft.
Übrigens lasse ich meinen Kühlschrank auch nicht warten.
Sicherlich haben wir auch schon das eine oder andere Problem gehabt, das dürfte aber nach fast 19 Jahren normal sein.
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