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ᐅ Welche Zinsbindung bei Baufinanzierung


Erstellt am: 03.03.2021 15:27

Zaba12 03.03.2021 18:07
Wenn Du sondertilgen willst, dann die 240k aufteilen. 140k auf 15 Jahre und 100k variabel.

guckuck2 03.03.2021 18:48
Variabel ist zu teuer, nicht machen. Zudem gehört die Sondertilgung in das teuerste darlehen

nordanney 03.03.2021 19:07
Zaba12 schrieb:

Wofür braucht der TE ein Forward?
Zur Ablösung des in vier Jahren auslaufenden KfW-Darlehens, das ich nur für die Förderung mitnehmen würde.

Zaba12 03.03.2021 19:19
guckuck2 schrieb:

Variabel ist zu teuer, nicht machen. Zudem gehört die Sondertilgung in das teuerste Darlehen
Was heißt hier zu teuer? Ich habe durch Sondertilgung auf 55k€ Darlehen genau 230€ Zinsen gezahlt, weil es ein variables Darlehen war.
Wenn man die Möglichkeit hat sonderzutilgen und die standardmäßigen 5% ausgereizt sind, dann ist mal froh ein Darlehen variabel finanziert zu haben.

Pwnage619 03.03.2021 19:35
Mit variabel meinte ich die Sparrate die ich monatlich extra zur Seite lege für zb 5% Sondertilgung oder etf Sparplanplan um zb gerinere Anschlussfinanzierung aufnehmen zu müssen.

Welche Zinsbindung würdez ihr mir jetzt empfehle?
Ich tendiere zu 10 Jahre

Ich habe mal ausgerechnet wenn ich die 10 jahre mit 0,62% Zinsen und 15 Jahre mit 0,95% Zinsen vergleiche
Können die Zinsen nach den 10 jahren Zinsbindung für 5 Jahre auf ca 2% steigen da ist der break even point

Das ist doch eig sehr unwahrscheinlich das die Zinsen in 10 Jahren über 2% sind
Oder was meint ihr?

WilderSueden 03.03.2021 20:01
Die Zukunft kann keiner vorhersagen. die Zentralbanken werden sicher versuchen die Zinsen noch ein paar Jahre niedrig zu halten, aber die Frage ist wie lange sie das tatsächlich können. Wenn die Erwartung vorhanden ist dass eine Inflation kommt, werden auch entsprechende Anleihezinsen erwartet und die sind für Immobilienfinanzierung maßgeblich. Siehe letzte Woche.

Ich persönlich würde bei der Abwägung auf 15 Jahre gehen. Die Unterschiede werden nicht besonders groß sein aber dafür hat man es sicher. 2% halte ich persönlich jetzt nicht für so unrealistisch in 10 Jahren. Und ETF-Sparpläne sind zwar grundsätzlich eine gute Idee aber mit drei Haken. Erstens sind Aktien aktuell relativ hoch bewertet (auf gut deutsch: die langjährige Durchschnittsrendite ist nur begrenzt zu erwarten da in den letzten Jahren deutlich über Durchschnitt war), zweitens würden bei deutlich steigenden Zinsen (sagen wir mal 3-4%) die Aktien deutlich fallen und drittens sind Aktien grundsätzlich problematisch wenn man sie zu einem fixen Zeitpunkt auflösen muss.
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