ᐅ Welche Steine zum Hausbau?
Erstellt am: 17.10.2010 11:57
Bauexperte 09.12.2010 08:45
Hallo,
Freundliche Grüße
blurboy schrieb:Bei einem 36,5er Stein ist das Thema Schallschutz imho vernachlässigbar; wir aber kommst Du darauf, dass Porenbeton bei der Statik Probleme verursachen sollte?
...aber auch in Hinblick auch Schallschutz und Statik ist der Stein eher suboptimal.
Freundliche Grüße
blurboy 09.12.2010 09:28
Also beim 36.5er Stein mag der Schall sicher nicht mehr so durchdringen, dennoch ist der Stein in der Hinsicht wesentlich schlechter wie andere, und das Hauptaugenmerk liegt da auch eher bei dünnen Innenwänden, wo man wohl keinesfalls Porenbeton empfehlen sollte.
So und Thema Statik, nat. bekommst du mit einen 36,5 oder 40er Porenbeton beim Einfamilienhaus noch keine Probleme, aber andere Steine weisen höher Rohdichten auf was sich wiederum positiv z.b. auf (innenliegende) Tragwände bemerkbar macht, weil man diese dann wesentlich dünner wählen kann.
Das einzigst positive, was ich an den Stein sehe ist die leichte Verarbeitung (dafür bin ich aber nicht zuständig) und das Dämmverhalten (welches ich heute auch mit gedämmten Bims- oder Porotonstein erreiche oder eben wie gesagt mit Kalksandstein + WDVS)
So und Thema Statik, nat. bekommst du mit einen 36,5 oder 40er Porenbeton beim Einfamilienhaus noch keine Probleme, aber andere Steine weisen höher Rohdichten auf was sich wiederum positiv z.b. auf (innenliegende) Tragwände bemerkbar macht, weil man diese dann wesentlich dünner wählen kann.
Das einzigst positive, was ich an den Stein sehe ist die leichte Verarbeitung (dafür bin ich aber nicht zuständig) und das Dämmverhalten (welches ich heute auch mit gedämmten Bims- oder Porotonstein erreiche oder eben wie gesagt mit Kalksandstein + WDVS)
Bauexperte 12.12.2010 12:08
Hallo,
Jeder Bauherr entscheidet individuell, welches Material er verbauen möchte; die meisten seriösen BU bieten im Rohbau kostenneutrale Alternativen an. Poroton hat unbestreitbar seine Vorteile, aber eben auch seine ebenso unbestreitbaren Nachteile - gleiches gilt für Bims oder Kalksandstein. Alleine schon durch die Tatsache, dass ein WDVS verbaut werden _muß_, es sich ergo vortrefflich in einer Plastikfolie lebt ... eine Lüftung zwingend ist... etc. ...
Wenn Du sachlich mit mir diskutieren möchtest, bin ich gerne dazu bereit; einseitige Betrachtungsweisen gehören nach meiner Überzeugung aber nicht dazu.
Freundliche Grüße
blurboy schrieb:... schon mal davon gehört, dass es den Stein in unterschiedlichen Dichten gibt? Das Leichtbauweise im DG gegenüber allen Steinen - einschließlich Kalksandstein - der Vorzug gegeben werden sollte?
... und das Hauptaugenmerk liegt da auch eher bei dünnen Innenwänden, wo man wohl keinesfalls Porenbeton empfehlen sollte...So und Thema Statik, nat. bekommst du mit einen 36,5 oder 40er Porenbeton beim Einfamilienhaus noch keine Probleme, aber andere Steine weisen höher Rohdichten auf was sich wiederum positiv z.b. auf (innenliegende) Tragwände bemerkbar macht, weil man diese dann wesentlich dünner wählen kann..
blurboy schrieb:Ich habe etwas gegen Verallgemeinerung ebenso wie gegen eine einseitige Betrachtung...
...Das einzigst positive, was ich an den Stein sehe ist die leichte Verarbeitung (dafür bin ich aber nicht zuständig) und das Dämmverhalten (welches ich heute auch mit gedämmten Bims- oder Porotonstein erreiche oder eben wie gesagt mit Kalksandstein + WDVS)
Jeder Bauherr entscheidet individuell, welches Material er verbauen möchte; die meisten seriösen BU bieten im Rohbau kostenneutrale Alternativen an. Poroton hat unbestreitbar seine Vorteile, aber eben auch seine ebenso unbestreitbaren Nachteile - gleiches gilt für Bims oder Kalksandstein. Alleine schon durch die Tatsache, dass ein WDVS verbaut werden _muß_, es sich ergo vortrefflich in einer Plastikfolie lebt ... eine Lüftung zwingend ist... etc. ...
Wenn Du sachlich mit mir diskutieren möchtest, bin ich gerne dazu bereit; einseitige Betrachtungsweisen gehören nach meiner Überzeugung aber nicht dazu.
Freundliche Grüße
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