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ᐅ 36er Ytong Außenmauer, Massivbauweise, Schimmelbildung, Dämmung


Erstellt am: 13.09.12 08:29

€uro15.09.12 13:13
o.s. schrieb:
Geht es noch etwas verständlicher?
Was erwartest Du denn? Die "Nonplusultra" Lösung zum Nulltarif?
o.s. schrieb:
Was meint ihr beiden Experten denn mit "Universal"?
Jede Äußerung, auch die von Experten, ist durch individuelle (wirtschaftliche) Hintergründe geprägt. Hierdurch bedingt unterscheiden sich nun mal auch entsprechende Äußerungen
"Universal" ist nun mal meine Betrachtungsweise. Konkurrierende Ansprüche lassen sich, nach meiner Auffassung, nur durch "Gewaltenteilung" optimal befriedigen.

v.g.
E.Curb15.09.12 13:27
Moin,

also ich sehe das ähnlich wie €uro.
Für die verschiedenen Funktionen einer Konstruktion sollten die dafür idealen Baustoffe ausgewählt werden.
Zur Lastabtragung (Statik), Schallschutz, Wärmeschutz und sommerl. Wärmeschutz. All diese verschiedenen Anforderungen können nicht mit einem einzigen Baustoff erfüllt werden.
Sicherlich steht immer die Frage im Raum : Was ist mir wichtig, worauf kann ich verzichten und welche Kompromisse bin ich bereit einzugehen ?

Ich halte eine nachhaltige Betrachtungsweise für sinnvoll. Gute Wärmedämmung, gute physikalische Eigenschaften und wenig pflegeintensiv (bezogen auf die gesamte Konstruktion)

Gruß
o.s.15.09.12 13:50
Zur Lastabtragung (Statik), Schallschutz, Wärmeschutz und sommerl. Wärmeschutz. All diese verschiedenen Anforderungen können nicht mit einem einzigen Baustoff erfüllt werden.
Porenbeton beweist das Gegenteil.

Wärmedämmziegel sind aus meiner Sicht da schon kein "einziger" Baustoff, sondern tragende Bauelemente mit innenliegender Dämmung.
Ideal ist relativ. falls ihr rentabel = effizient damit meint, okay. Ideal im Sinne von bestmöglich dagegen reine Geldverschwendung.

1. Lastabtragung (Statik) : wird berechnet. Egal welcher Wandaufbau.
2. Schallschutz: Wird nicht etwa maßgeblich durch die schwächsten Glieder (Fenster) bestimmt?
3. Wärmeschutz: Sorgt die Energieeinsparverordnung für. Weitere Verbesserungen lobenswert aber wohl in 90% der Fälle unrentabel.
4. sommerl. Wärmeschutz: Okay, ein bisschen Masse für die Temp.-Phasenverschiebung sollte schon da sein... oder automatische Verschattungssysteme (Außenjalousien)
5. nicht vergessen: Dämmung außen (WDVS) = schnellere Verschmutzung an Wetterseiten! (Instandhaltungskosten oder getrübte Optik)

Gruß
Olaf
€uro15.09.12 14:16
E.Curb schrieb:
.... All diese verschiedenen Anforderungen können nicht mit einem einzigen Baustoff erfüllt werden.
Bestätigt meine grundsätzliche Auffassung!
E.Curb schrieb:
....Sicherlich steht immer die Frage im Raum : Was ist mir wichtig, worauf kann ich verzichten und welche Kompromisse bin ich bereit einzugehen ?
Richtig, setzt allerdings voraus, dass dem Entscheider entsprechende Vorlagen (Varianten) zur Verfügung stehen.
Die Wechselwirkung zwischen Baukörper, Klimastandort, Gebäudeausrichtung, Nutzerverhalten und der daraus resultierenden, sinnvollen Anlagentechnik ist gegenwärtig häufig noch ein Fremdwort.
Immerhin haben einige, m.E. leider zu wenige, FH dieses Manko inzwischen erkannt und bieten eine gesamtheitliche und übergreifende Ausbildung dieser Notwendigkeit entsprechend inzwischen an. Leider etwas spät, aber immerhin Etwas !

v.g.
E.Curb15.09.12 15:47
o.s. schrieb:
Porenbeton beweist das Gegenteil.
mitnichten!
o.s. schrieb:

1. Lastabtragung (Statik) : wird berechnet. Egal welcher Wandaufbau.
Natürlich wird es berechnet. Doch muss ich nicht Funktion und Wirtschaftlichkeit betrachten ? Für die Lastabtragung bester Baustoff : Kalksandstein
o.s. schrieb:

2. Schallschutz: Wird nicht etwa maßgeblich durch die schwächsten Glieder (Fenster) bestimmt?
Nicht nur, wenn ich nicht gerade alte Scheunenfenster einsetze. Für den Schallschutz bester Baustoff : Kalksandstein
o.s. schrieb:


3. Wärmeschutz:
Sorgt die Energieeinsparverordnung für. Weitere Verbesserungen lobenswert aber wohl in 90% der Fälle unrentabel.
Nur mit der Energieeinsparverordnung kann ich nicht dämmen . Sie gibt den Mindestwärmeschutz vor, doch mit welchem Baustoff ich den erreiche, interessiert die Energieeinsparverordnung herzlich wenig
Bester Baustoff für den Wärmeschutz : nicht Kalksandstein
o.s. schrieb:

4. sommerl. Wärmeschutz: Okay, ein bisschen Masse für die Temp.-Phasenverschiebung sollte schon da sein... oder automatische Verschattungssysteme (Außenjalousien)
Hierbei spielt nicht nur der Wärmeeintrag durch die Fenster eine Rolle. Sondern auch der durch die Wand. Und natürlich die Speicherfähigkeit des Baustoffs.
Bester Baustoff für den sommerlichen Wärmeschutz : Kalksandstein
o.s. schrieb:

5. nicht vergessen: Dämmung außen (WDVS) = schnellere Verschmutzung an Wetterseiten! (Instandhaltungskosten oder getrübte Optik)

WDVS von außen find ich auch doof
o.s.15.09.12 16:21
Ihr Schleswig-Holsteiner habt gut reden. nicht überall in der Republik hat Zweischalig Tradition. Hier bei uns im Osten herrscht nach meinen bisherigen Recherchen folgender Wandaufbau bei GÜs vor:

1. Porenbeton 17,5 + WDVS
2. Kalksandstein + WDVS
3. Liapor-Betonfertigteile + WDVS
4. Ziegel, T10 ungefüllt

Die Aufpreise für Zweischalig sind enorm. Ein GÜ-Verkäufer vertraute mir neulich an, dass sich aufgrund der hohen Bautätigkeit und dem Mangel an fähigen Rohbauern der Preis um 50% gestiegen wäre...
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