Hallo liebe Mitglieder im Hausbau-Forum,
wir haben endlich ein Grundstück gefunden! Ich freue mich also sehr, hier ab nun aktiv zu werden und hoffe auf ganz viel Schwarm- und Erfahrungswissen. Wir stehen noch ganz am Anfang. Gebaut wird ein Doppelhaus mit einer größeren Seite für uns (ca. 11x8m) und einer kleineren Seite (ca. 7x8m). Jetzt haben wir die Wahl, welche Seite des Grundstücks wir für uns nehmen. Hat jemand Tipps?
Es handelt sich um ein Eckgrundstück, ich habe eine Skizze angehängt. Das kleine schwarze Viereck oben ist die Gartenhütte des Nachbars, das große Eck rechts ist das Nachbarhaus. Die Straße im Westen hat einen Bürgersteig, die Grundstücke an dieser Straße haben eher niedrigere Zäune/Hecken. Ich bin mir nicht sicher ob es da eine Vorschrift (höchstens 1,5m o.ä.) gibt. Gegenüber dieser Straße befindet sich nur eine Kuhweide (Bauernhof). Die Straße im Süden hat keinen Bürgersteig, hier sind die Grundstücke sehr eingewachsen mit hohen Hecken - meist befinden sich an der Straße ein Carport, eine Holztüre zum Grundstück und eben hohe Hecken.
Das Eckgrundstück selbst ist nicht ganz gerade geformt, süd-westlich befindet sich ein kleiner öffentlicher Parkplatz (3 Stellplätze). Wir hätten natürlich gern so viel "Einfamilienhaus-Charakter" wie möglich. Den größten Garten und mehr "Ruhe" hätten wir, wenn wir unsere Haushälfte in den Norden positionieren. Das bedeutet aber für die Zufahrt: entweder eine sehr lange schmale Zufahrt an der kleinen Haushälfte vorbei (startend beim Bürgersteig) oder eine Südzufahrt, und das mag ich eigentlich auch gar nicht, wenn der Postbote auf die Terrasse gucken kann. Wählen wir unsere Haushälfte im Westen, ist unser Garten durch den öffentlichen Parkplatz eingeschränkt und ggf. kann man uns da auch mehr in die Fenster (auch oben) gucken - aber dafür wäre ein normaler Stellplatz und ein normaler Vorgarten möglich und wir hätten nur an einer Seite Nachbarn was ja auch von Vorteil sein kann. Was würdet ihr tun?
wir haben endlich ein Grundstück gefunden! Ich freue mich also sehr, hier ab nun aktiv zu werden und hoffe auf ganz viel Schwarm- und Erfahrungswissen. Wir stehen noch ganz am Anfang. Gebaut wird ein Doppelhaus mit einer größeren Seite für uns (ca. 11x8m) und einer kleineren Seite (ca. 7x8m). Jetzt haben wir die Wahl, welche Seite des Grundstücks wir für uns nehmen. Hat jemand Tipps?
Es handelt sich um ein Eckgrundstück, ich habe eine Skizze angehängt. Das kleine schwarze Viereck oben ist die Gartenhütte des Nachbars, das große Eck rechts ist das Nachbarhaus. Die Straße im Westen hat einen Bürgersteig, die Grundstücke an dieser Straße haben eher niedrigere Zäune/Hecken. Ich bin mir nicht sicher ob es da eine Vorschrift (höchstens 1,5m o.ä.) gibt. Gegenüber dieser Straße befindet sich nur eine Kuhweide (Bauernhof). Die Straße im Süden hat keinen Bürgersteig, hier sind die Grundstücke sehr eingewachsen mit hohen Hecken - meist befinden sich an der Straße ein Carport, eine Holztüre zum Grundstück und eben hohe Hecken.
Das Eckgrundstück selbst ist nicht ganz gerade geformt, süd-westlich befindet sich ein kleiner öffentlicher Parkplatz (3 Stellplätze). Wir hätten natürlich gern so viel "Einfamilienhaus-Charakter" wie möglich. Den größten Garten und mehr "Ruhe" hätten wir, wenn wir unsere Haushälfte in den Norden positionieren. Das bedeutet aber für die Zufahrt: entweder eine sehr lange schmale Zufahrt an der kleinen Haushälfte vorbei (startend beim Bürgersteig) oder eine Südzufahrt, und das mag ich eigentlich auch gar nicht, wenn der Postbote auf die Terrasse gucken kann. Wählen wir unsere Haushälfte im Westen, ist unser Garten durch den öffentlichen Parkplatz eingeschränkt und ggf. kann man uns da auch mehr in die Fenster (auch oben) gucken - aber dafür wäre ein normaler Stellplatz und ein normaler Vorgarten möglich und wir hätten nur an einer Seite Nachbarn was ja auch von Vorteil sein kann. Was würdet ihr tun?
N
nordanney04.02.26 08:53jolovyn schrieb:
(Wir leben übrigens aktuell direkt neben unseren eigenen Vermietern, das einzige, was uns nervt, ist das Getrampel anderer Mieter über uns. Von daher möchten wir unbedingt eigene Doppelhaushälfte-Wohneinheiten und keine Einliegerwohnung.)Wer sagt, dass eine Wohnung übereinander angeordnet sein muss? Und noch etwas - schau mal hier im Forum nach Beiträgen "Getrampel der Eigentümer der anderen Doppelhaushälfte nervt ungemein, wie bekommen wir den Lärm weg?". Ach ja, auch die Beiträge mit "wie hoch kann ich mit Mauer auf der Terrasse zwischen den Doppelhaushälfte bauen, weil der andere Nachbar immer so laut ist?".
Du weißt nie, wer in der anderen Hälfte ist. Da wäre ich mit pauschalen "das stört nicht" Aussagen vorsichtig...
jolovyn schrieb:
Aber ich habe doch schon im Eingangspost geschrieben, das wir eine Familie mit zwei Kindern sind. Sorry für den Unmut.Sorry, zwar nicht im ersten Post, aber ich habe es gefunden.
jolovyn schrieb:
Mag mir jemand sagen, wie ich hier die Funktion finde, auf Beiträge direkt zu antworten?Markier den Beitrag oder Satz, dann erscheint der Zitat-Button und Du kannst die Zitate einfügen.
Ok.. ich finde es jetzt nicht schlimm, wenn man sich damit auseinander gesetzt hat und es finanziert bekommt, wenn man sich für nahe Nachbarn entscheidet. Ob sich das Ding selbst trägt, weiß ich nicht so. Letztendlich muss man ja auch Steuern zahlen und Mieter können schnell wieder ausziehen, weil es eben nur ein Zwischenwohnen wird. Dann wird wieder renoviert werden, und ja, kann man absetzen.
Ihr müsst selbst wissen, wie Ihr reagiert, wenn die Hälfte als Mietobjekt nicht gepflegt wird wie etwas eigenes. Aber es gibt ja auch gute Mieter.
Zu der Lage an sich: Ich hatte selbst ein Endreihenhaus mit Westgarten. Nicht jedes Haus wird nach Süden ausgerichtet, nicht jedes Haus erscheint auf dem ersten Blick als gut ausgerichtet. Alles hat seine Licht- und Schattenseiten. Und jeder Jeck fordert anderes an seinem Haus.
Unsere Garage war damals 200 Meter entfernt. Ja, die Häuser hatten nur Gehweg, die Stellplätze vor den Zeilen gelegt. Das war wenigstens ein ruhiges Wohnen ohne Blech im Vorgarten, dafür die Sackkarre vor der Haustür. Und auch jetzt im Einfamilienhaus hat eine Sackkarre Vorteile. Das bedeutet nicht, dass ich nicht verstehe, dass man das vermeiden will, Kleinkinder und Einkäufe in einem Bollerwagen zu transportieren. Allerdings werden die Kinder, wenn das Haus gebaut ist, auch aus dem Alter von jetzt draußen sein. Und so groß ist das Grundstück ja nun auch nicht.
Aber es ist halt kein Beinbruch und völlig natürlich, wenn man zw Haustür und Carport etwas Weg hat. Wege gehören zu einem Haus wie die Terrasse oder ein Gartenhaus/Müllplatz
Worauf ich aufmerksam machen will: Macht das alles nicht zu eng. Auch der eine Pkw wird eventuell größer, man will Türen auf beiden Seiten öffnen, und man hat den Fuhrpark an Zweirädern, der sich nicht automatisch vom Schuppen zur Straße bewegt, sondern muss mit Tornister geschoben werden. Da ist etwas Spielraum, auch für das Eingangspodest, ein Mehrwert ggü. ein Meter mehr an Rasenfläche.
Aber ich denke: es ist noch viel Zeit, sich das ein oder andere vor Augen zu führen, zu verändern und zu verschieben.
jolovyn schrieb:
Getrampel anderer Mieter über uns.Das wird dann die Treppe nebenan sein.
ypg schrieb:
Markier den Beitrag oder Satz, dann erscheint der Zitat-ButtonVielen lieben Dank!
Auch für die Einblicke und Erfahrungen, das hilft sehr weiter. Ein Risiko bleibt natürlich immer - tatsächlich ziehen Bekannte von uns jetzt nach zwei Jahren wieder aus ihrem Neubau Einfamilienhaus aus, wegen der Nachbarn! Das ist aber wirklich ein krasser Fall.
Wir sind, auch dank der Diskussionen hier, ein ganzes Stück weiter mit unseren Überlegungen! Wir haben beschlossen, dass wir die Mieter auf jeden Fall einen anderen Eingang/eine andere Straßenseite nehmen lassen. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, s. Anhang (und ignoriere die Hilfszahlen die ich mir dazu notiert hatte). Wir tendieren zur ersten Version, und das ist eine reine Gefühlsentscheidung ehrlich gesagt, wir finden diese Straße irgendwie sympathischer als die andere Straße haha... Die Mieter dürfen sich dann wirklich eine Sackkarre anschaffen oder so, ganz wie sie wünschen 😉 Und falls wir wirklich von den Nachbarn auf der Terrasse zu genervt sind, haben wir immerhin die Möglichkeit, einmal um die Ecke zu rutschen und die Abendsonne in Ruhe zu genießen. Ich nehme mir zu Herzen, nicht zu eng zu planen und werde jetzt für beide Versionen nochmal Grundrisse für innen erstellen etc.
jolovyn schrieb:
Meine Aussage dass es nicht so einfach ist richtete sich auch eher gegen die Bollerwagen-Idee von ant, solange ich so etwas planerisch vermeiden kann, würde ich das gerne tunMeine "Bollerwagen-Idee" richtete sich lediglich ihrerseits gegen Deine Denkverknotung, wegen eines kurzen Taschenschleppweges die sebstgenutzte Haushälfte neben den Stellplatz zu platzieren. Übrigens 11ant, liebe vyn ;-)
Das Rüsseltier hat nichts mit Ameisen zu tun, auch wenn die Avatarbilder hier aktuell nicht sichtbar sind.
jolovyn schrieb:
Wir bauen ein Doppelhaus, weil die Grundstückspreise hier absurd hoch sind und der Bebauungsplan Doppelhäuser erlaubt. Weil sich die kleinere Hälfte +/- selbst tragen soll, können wir den Preis unserer Hausseite so um einen sechsstelligen Betrag drücken und gleichzeitig Vermögensaufbau betreiben, ggf. auch einem unserer Kinder später Wohnraum zur Verfügung stellen. Nachdem wir nun mehrere Jahre selbst unter dem Wohnraummangel hier gelitten haben, möchten wir allein deshalb schon den Platz ausnutzen und so anderen Menschen zu einem Dach über dem Kopf verhelfen.Das ist nobel und wohnungswirtschaftlich sinnvoll. Für den Vermögensaufbau ist Kleinvermieterei in der Losgröße 1 Wohneinheit jedoch ein Hornberger Schießen und hat tatsächlich realistisch einen +/- Nullsummenspiel Horizont. Das mit dem Wohnraum für die Kinder könnte umgekehrt attraktiver sein: die Kinder gleich als Bauherren und Eigentümer einsetzen, das spart u.a. später Erbschaftssteuern. Dann seid Ihr selber Mieter, allerdings Eurer Kinder (oder einer Familienstiftung). Kinder sind (auch steuerlich) rechtsfähig ab Geburt, mein ehemaliger Steuerberater mietet sein Kanzleigebäude von seinen Kindern.
jolovyn schrieb:
(Wir leben übrigens aktuell direkt neben unseren eigenen Vermietern, das einzige, was uns nervt, ist das Getrampel anderer Mieter über uns. Von daher möchten wir unbedingt eigene Doppelhaushälfte-Wohneinheiten und keine Einliegerwohnung.)nordanney schrieb:
Wer sagt, dass eine Wohnung übereinander angeordnet sein muss? Und noch etwas - schau mal hier im Forum nach Beiträgen "Getrampel der Eigentümer der anderen Doppelhaushälfte nervt ungemein, wie bekommen wir den Lärm weg?". Ach ja, auch die Beiträge mit "wie hoch kann ich mit Mauer auf der Terrasse zwischen den Doppelhaushälfte bauen, weil der andere Nachbar immer so laut ist?".
Du weißt nie, wer in der anderen Hälfte ist. Da wäre ich mit pauschalen "das stört nicht" Aussagen vorsichtig...Richtig, zu Schallproblemen wegen Mörtelbatzen- und Treppenverankerungs-Schallbrücken zwischen Reihenhäusern gibt es hier zahlreiche Beiträge. Im übrigen ging es in meinem Vorschlag darum, daß die Mieter unter und neben Euch wohnen, Nachbarn unter sich hört man kaum trampeln.
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