ᐅ Weg von fossilen Brennstoffen - Haus aus 1999
Erstellt am: 19.12.21 11:15
kati133729.12.21 13:44
taschenonkel schrieb:
Mich würde wirklich mal interessieren, wie sich die Stromrechnung da geändert hat. Auf dem Papier eigentlich sehr suboptimal für eine Wärmepumpe (keine Dämmung, alte Fenster, von Fußbodenheizung schreibst Du nichts).Nee sind normale Heizkörper. Ich glaube sie erzählte was von 120€ Wärmepumpenstrom-Abschlag, wenn ich es recht entsinne. Also nur für die Heizung, ohne den Haushaltsstrom.
Das ist ein 4 Personen Doppelhaushalt über 3 Stockwerke. Also unten in der Einliegerwohnung wohnt die Mutti noch mit drin, die ist auch zum Teil im Erdreich (Haus steht im Hang), ich glaube das kostet viel Energie, soll auch kommendes Jahr noch gedämmt werden.
Wirklich vergleichen mit Vorher lässt sich das schwer, da war vorher ne Ölheizung drin und Öl ist ja jetzt auch nicht gerade für den Schnäppchenpreis bekannt. Die haben noch Photovoltaik auf dem Dach, aber glaube das wird bei dem Wärmepumpe-Strom ne untergeordnete Rolle spielen, in den richtig kalten Monaten lässt ja die Leistung der Photovoltaik zu Wünschen übrig.
Deliverer29.12.21 13:47
kati1337 schrieb:
... wohnt die Mutti noch mit drin, die ist auch zum Teil im Erdreich ...Dann kostet die ja nicht mehr viel. ;-)Und nachträglich dämmen ist natürlich ungeschickt. Entweder, sie haben die Wärmepumpe jetzt stark unterdimensioniert und helfen mit Heizlüftern nach, oder sie schleppen 15 Jahre eine überdimensionierte Wärmepumpe mit sich rum...
kati133729.12.21 13:52
Deliverer schrieb:
Dann kostet die ja nicht mehr viel. ;-)
Und nachträglich dämmen ist natürlich ungeschickt. Entweder, sie haben die Wärmepumpe jetzt stark unterdimensioniert und helfen mit Heizlüftern nach, oder sie schleppen 15 Jahre eine überdimensionierte Wärmepumpe mit sich rum...Vermutlich zweiteres, wobei ich mir nicht sicher bin. Vielleicht auch ein Mittelweg bis gedämmt ist. Da war ein Energieberater mit am Start, der wird sich was überlegt haben. Dieses Jahr war's auch etwas kühler im Haus als sonst (aber auch nicht extrem - kann auch dran liegen, dass wir's zu Hause immer mollige 24°C haben), vielleicht haben die das einen Winter in Kauf genommen bis nächstes Jahr gedämmt wird. Das war wohl auf die schnelle nicht lösbar weil man da ja doch recht tief aufbuddeln muss ums Haus herum.
mayglow29.12.21 16:59
Was für Vorlauf-Temperaturen sind denn eigentlich bei sowas nötig? Braucht man da dann spezielle hochtemperatur Wärmepumpe? (ich hatte mal gelesen, dass es sowas gibt, bzw zum Beispiel bei Solewärmepumpen dann manchmal zwei Heizkreise). Oder ist das einfach ne ganz normale die dann eben etwas ineffizienter läuft? Bei meinen Eltern im Haus wird aktuell auch hin und her überlegt, weil die vorhandene Ölheizung langsam in die Jahre kommt. Bisher hatten sie Wärmepumpe eher ausgeschlossen, weil es eben keine großen Flächenheizungen gibt (sondern nur normale Heizkörper), so voll beraten lassen haben sie sich aber auch noch nicht.
Deliverer29.12.21 17:16
Das testet man am besten mit der alten Heizung aus. Anleitungen dazu gibt es zu hauf. Alles bis 50, maximal 55° Vorlauftemperatur bei NAT! ist noch vertretbar. Häufig reicht das tauschen einzelner Heizkörper.
CC35BS3829.12.21 18:15
taschenonkel schrieb:
Mich würde wirklich mal interessieren, wie sich die Stromrechnung da geändert hat. Auf dem Papier eigentlich sehr suboptimal für eine Wärmepumpe (keine Dämmung, alte Fenster, von Fußbodenheizung schreibst Du nichts).Kann man sich grob herleiten. 1000l/a an Öl sind 10.000kWh. Wärmepumpe mit HK hat COP zw. 2.5 und 3 oder noch schlechter, also 3.300 bis 4000 kWh/a. Bei 30 ct/kWh rund 1000€/a. Der COP hängt von der Vorlauftemperatur ab und ab COP 3 lohnt es sich.Ähnliche Themen