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ᐅ WDVS mit Betonbau oder Sichtbeton?


Erstellt am: 14.04.2017 10:41

alegend 15.04.2017 10:30

erstmal danke für die Blumen uns gefällt dieser Entwurf (war der 2. - mit kleinen Änderungen zum 1. ....hier gab es statt der Terrasse einen Balkon der für uns nicht geeignet war) auch sehr und trifft unserer Anforderungen auf den Kopf. Wir hatten ja eingangs einen anderen Architekten mit einem Entwurf beauftragt - was dabei herauskam war für uns mehr als fragwürdig - daher haben wir sofort die Zusammenarbeit beendet.
Die Systeme von Dennert Massivhaus - ich habe mir das mal angesehen aber kann es mir nicht so ganz vorstellen wie es letztendlich außen aussehen wird da ja die meisten Musterobjekte in Putz sind
Was ich mich auch frage ist bei solch einem Bau ein Architekt in Phase 1-8 von nöten?
Habe eben noch etwas weiter recherchiert und bin auf eine vielleicht interessante Lösung gestoßen - Meinungen hier würden mich interessieren.
Sieht für mich hervorragend aus und stammt von REC-Bauelemente Berlin. Hier gibt es quasi Betonplatten in Stärken ab 15 mm - das würde für mich bedeuten ich könnte eine Monolithischen Bau mit Ziegel bauen und als "Verkleidung" diese Platten nutzen. Frage ist auch hier Kosten? Wobei ich denke dass die relativ hoch ausfallen werden. Man müsste halt Kosten für Putz und co. gegenrechnen. Vorteil wäre auch evtl. eine andere Gestaltung (farblich und Struktur) innen vs. außen.

Zum Thema Sandwichbauweise: Wenn hier dünne Wände vorgefertigt werden - wie dick wir der ganze Aufbau dann werden? Baubiologisch wahrscheinlich eine der unbedenklichsten Möglichkeiten da ja Beton und Dämmung innenliegend. Die Variante mit "verlorener Schalung" und erforderlicher außen aufzubringender Dämmung hat ja wieder den Nachteil dass ich irgendwas "hohles" außen ankleben muss (WDVS). Oder habe ich hier einen Denkfehler?

11ant 15.04.2017 16:03
alegend schrieb:
Wir hatten ja eingangs einen anderen Architekten mit einem Entwurf beauftragt - was dabei herauskam war für uns mehr als fragwürdig - daher haben wir sofort die Zusammenarbeit beendet.

Wenn Ihr nochmal Inspirationen bei Details braucht: im Oeuvre von Valerio Olgiati (bzw. seines seligen Vaters Rudolf, der im Stil etwas organischer gebaut hat) dürfte sich einiges finden.
alegend schrieb:
Die Systeme von Dennert Massivhaus - ich habe mir das mal angesehen aber kann es mir nicht so ganz vorstellen wie es letztendlich aussen aussehen wird da ja die meisten Musterobjekte in Putz sind

Live gesehen habe ich die noch nicht, aber die haben ihr Werk in Bayern – vielleicht kannst Du sie dort ja mal anschauen.
alegend schrieb:
Was ich mich auch frage ist bei solch einem Bau ein Architekt in Phase 1-8 von nöten?

Ein Bau beginnt beim Vorentwurf und braucht eine Bauleitung. Welchen Gang dieses Menüs glaubst Du weglassen zu können, respektive möchtest kühn Dein eigenes Glück daran versuchen ?
alegend schrieb:
Habe eben noch etwas weiter recherchiert und bin auf eine vielleicht interessante Lösung gestoßen - Meinungen hier würden mich interessieren.

Ähnliches hatte ich Dir ja schon vorgeschlagen, nun erwärmst Du Dich dafür in einer anderen Darreichungsform, als Platten / „Wandfliesen“. Meine Meinung ändert das nicht: ich halte es für eine gute Alternative.
alegend schrieb:
REC-Bauelemente Berlin. Hier gibt es quasi Betonplatten in Stärken ab 15 mm - das würde für mich bedeuten ich könnte eine Monolithischen Bau mit Ziegel bauen und als "Verkleidung" diese Platten nutzen. Frage ist auch hier Kosten? Wobei ich denke dass die relativ hoch ausfallen werden. Man müsste halt Kosten für Putz und co. gegenrechnen. Vorteil wäre auch evtl eine andere Gestaltung (farblich und struktur) innen vs. aussen.

Ich würde, je unmittelbarer Materialien aufeinanderfolgen, bevorzugt ähnliche Materialgattungen wählen. Zwischen diese Beton-Wandplatten würde ich also eher Gasbeton setzen. Ziegel mag Dir da emotional ein bißchen mehr „Material aus biologischem Anbau“ sein – klimatische „Mitarbeit“ darfst du von Ziegeln aber höchstens hinter Putz (m.M.n. eigentlich sogar nur hinter Lehmputz) erwarten, aber wohl kaum in einen „Castorbehälter“ aus Betonplatten eingekesselt. Das wäre dann wirklich nur ein kosmetisches „Biosiegel“.
alegend schrieb:
Zum Thema Sandwichbauweise: Wenn hier dünne Wände vorgefertigt werden - wie dick wir der ganze Aufbau dann werden? [...] Die Variante mit "verlorener Schalung" und erforderlicher aussen aufzubringender Dämmung hat ja wieder den Nachteil dass ich irgendwas "hohles" aussen ankleben muss (WDVS). Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Ich erkläre es nochmal ganz langsam: bei einer Wand aus „Ortbeton“ braucht man eine Schalung aus „Holzplatten“, zwischen die der Beton gegossen wird. Diese Schalung wird danach abgenommen, also nicht Teil der Wand, und kann wiederverwendet werden.

Bei einer Variante der Sandwich-Betonwand besteht diese „Schalung“ aus Betonplatten, die nachher als Oberfläche beider Seiten Teil der Wand werden, daher der Name „verlorene Schalung“. Sie sind dicker als Schalbretter, jede der beiden Scheiben etwa so dick wie eine Wand bei einer Beton-Fertiggarage. Man muß sie mit einem vor Ort „eingefüllten“ Betonkern füllen, da sie allein nicht ausreichend tragfähig wären.

Dann hat man aber thermisch eine Betonwand, was eine Dämmung erfordert, die dann außen aufgebracht und verputzt (oder verblendet) wird. Die Innenseite kann Sichtbeton bleiben.

Füllt man in eine ähnliche Konstruktion keinen Beton ein, sondern eine Dämmschicht, dann hat man ja keinen tragfähigen Kern in der Mitte. Daher muß dann eine der vorgefertigten Betonscheiben (die innere) selbst diese Funktion übernehmen (und entsprechend dicker ausfallen). In der Gesamtdicke nimmt sich das nichts, sondern nur in der Lage der Dämmschicht (die evtl. innen ein anderes Material sein kann als wenn man sie außenliegend anordnet).

Auch im Gesamtgewicht ändert es eigentlich nichts, welche dieser beiden (von noch mehr) Varianten man wählt. Aber uneigentlich schon: wird eine dünne und eine dicke Betontafel vorgefertigt, dann wiegt dieses zu transportierende Element natürlich mehr, als wenn man zwei dünne Betontafeln vorfertigt und die schwere mittlere Betonschicht erst auf der Baustelle eingefüllt wird. Sowohl für den Transport als auch für das Handling im Werk bedeutet das geringere Maximalgrößen der Wandtafeln. In – allerdings nur beispielhaften – Zahlen gesagt: wo von der Variante „verlorene Schalung“ eine 12 m lange Wandtafel noch aus einem Stück sein kann, muß man sie bei der „schwereren“ Variante schon auf zwei Elemente „verteilt“ herstellen.

Die Gesamtstärke würde ich im normalen Rahmen. d.h. etwa zwischen 35 und 42 cm, erwarten.
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