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ᐅ Warum gehen die Baupreise nicht runter?


Erstellt am: 15.05.2023 08:17

KarstenausNRW 04.09.2023 17:03
Buchsbaum schrieb:

Ich habe diese Information irgend wo mal in letzter Zeit von einem Banker gelesen. Ist allerdings nicht aus der Luft gegriffen.

Ich kann nicht mehr sagen wer es mir geschrieben hatte, ist aber tatsächlich so.
OK - dann aber bei ca. 400 Banken in D nicht. Die rechnen nämlich nach unseren Vorgaben...
Buchsbaum schrieb:

Warum sollte ich daran zweifeln. Strom, Heizkosten, Versicherung, Grundsteuer, Müll, Wasser, Abwasser, Telekom, Rücklagen für Reparatur.
Ja, das läppert sich gewaltig.
Warum? Weil Du denken kannst.
Bis auf Rücklagen sind es alles Kosten, die jeder von uns tragen muss. Egal ob Mieter oder Eigentümer. Egal ob kleine oder große Immobilie. Diese Kosten sind vom Wohnort, der Familiengröße, der Objektgröße usw. abhängig. Was der Spaß kostet, kannst Du Dir ja selbst ausrechnen. Sind bei mir im Haus etwa 180-200€ im Monat.
Nur die Rücklagen für Instandhaltung kommen beim Eigentümer dazu. Dort musst Du schauen, wie Du rechnest.
Peterssche Formel für Instandhaltungsrücklage je qm/Jahr: (Herstellungskosten je qm mal 1,5) durch 80 Jahre
==> bei 400.000 Euro Baukosten für 140 qm wären das also 54€ je qm Wohnfläche ==> 630€ im Monat
2.BV: 7,10€/qm und Jahr
==> 83€ im Monat für reine Instandsetzung
gem. Verband Privater Bauherren: 1€ je qm und Monat
==> 140€ im Monat als Instandhaltungsrücklage

Die Peterssche Formel ist allerdings mehr als umstritten, da Sie quasi einen Neubau der Immobilie im Lebenszyklus unterstellt. Das ist unrealistisch.
Also halten wir uns z.B. an den Verband Privater Bauherren. Und damit (und auch der Berechnung aus der 2.BV) bist Du ganz weit weg von "igendwo mal von einem Banker gelesen".

Buchsbaum 04.09.2023 19:21
Nur eine ist, auch wenn die Bildzeitung seit Jahren eine Angstkampagne dagegen fährt, eben gerade keine Option, nämlich die Grundsteuer. Dass die insgesamt aufkommensneutral sein MUSS, das hat mal eben das Bundesverfassungsgericht sehr klar gestellt als sie die Neuregelung der Steuer eingefordert haben. Also wenn man schon eine Angstkampagne fährt, dann doch bitte keine, die in Sekunden mangels Grundlage in sich zusammenfällIt.

Ich weiß gar nicht wie naiv man sein kann. Da schreib ich nichts mehr zu.

Bis auf Rücklagen sind es alles Kosten, die jeder von uns tragen muss. Egal ob Mieter oder Eigentümer. Egal ob kleine oder große Immobilie. Diese Kosten sind vom Wohnort, der Familiengröße, der Objektgröße usw. abhängig.

Kurzes Gegenbeispiel. Wohngebäudeversicherung für ein 10 Familien Wohnhaus kostet mich etwa 600 Euro im Jahr. Was ich natürlich auf die Mieter umlege. so zahlt der Mieter im Jahr 60 Euro Wohngebäudeversicherung. Für mein Haus wo meine Familie allein drin wohnt zahle ich auch 600 Euro und zahle die selbst.

kbt09 04.09.2023 19:31
Buchsbaum schrieb:

Wohngebäudeversicherung für ein 10 Familien Wohnhaus kostet mich etwa 600 Euro im Jahr.
Das 10-Familienhaus mit 600 Euro Versicherung im Jahr ist dann wohl eher ein 10-Single-Haus.

Gebäudeversicherung des Mietshauses, in dem ich wohne und für das ich auch die Abrechnungen mache, beträgt bei 350qm Wohnfläche rund 1100 Euro/Jahr (2022 ... 2013 waren es noch knapp 650 Euro). Macht jetzt pro Jahr 3,11 Euro/qm und damit 0,26 Euro/qm/Monat.

Buchsbaum 04.09.2023 20:10
Ist auch etwas gestiegen, aber doch noch recht günstig. Die habe ich auch schon 15 Jahre. Allerdings sind es bei mir 500 qm Wohnfläche.
War ja auch nur mal als Beispiel gedacht. Die genaue Versicherungsprämie müsste ich jetzt nachsehen. können mittlerweile auch 900 Euro sein, wie gesagt, ich weiß es nicht im Detail.

Das neue Angebot für meine Wohngebäudeversicherung mit Versicherungswert 500.000 mit Photovoltaik, Nebengebäuden und Elementarschäden beläuft sich nun auf grob 580 Euro im Jahr. Das aber nur wegen der Anpassung eines seit 20 Jahren bestehenden Vertrages.

Photovoltaik ist alles mit drin, auch der Speicher falls mal der Blitz einschlägt. Oder Brand, Explosion usw.

HeimatBauer 04.09.2023 21:28
Buchsbaum schrieb:

Da schreib ich nichts mehr zu.

Das ist auch deutlich besser so, denn eine simple Googlesuche (links sind hier leider bäh-bäh) nach "Grundsteuer Bundesverfassungsgericht" oder "Grundsteuer aufkommensneutral" liefert sofort die jeweiligen Urteile welche die ganzen Angstkampagnen recht schnell pulverisieren. Nur ganz nebenbei, falls Fakten überhaupt interessieren: Die Grundsteuer ist eine kommunale Steuer, genauso wie die Gewerbesteuer. Will eine Gemeinde mal eben mehr Geld haben, kann sie recht einfach am Gewerbesteuerhebesatz drehen. Klar können Firmen abwandern - das können Privatpersonen auch. Dreht eine Kommune am Gewerbesteuerhebesatz, kräht kein Hahn danach. Dreht aktuell jemand am Grundsteuerhebesatz, stehen sofort Björn, Alice und Hubertus auf der Matte um sich als Retter der Enterbten zu profilieren. Und ganz nebenbei gibts so Kleinigkeiten wie Bundesverfassungsgericht-Urteile, die in den Angstkampagnen der selbsternannten Grundbesitzretter zwangsläufig nicht vorkommen.

Nochmal: Es gibt tausend Möglichkeiten die Steuern zu erhöhen (wie wäre es mal wieder mit einer Sektsteuer?) aber warum sich die Angstkampagne der Bild sich ausgerechnet die explizit a) aufkommensneutral und b) gerechtigkeitsorientierte Grundsteuernovelle ausgesucht hat, dafür muss man wohl ein trinsisches Interesse an der substanzlosen Verunsicherung der Bevölkerung haben.

Tolentino 04.09.2023 21:34
HeimatBauer schrieb:

wie wäre es mal wieder mit einer Sektsteuer?
Wieso wieder? Gibt's schon. Heißt nur Schaumweinsteuer. In der DDR gab's sie nicht aber sonst durchgehend seit 1902. Wurde nur von 1933-37 kurz auf 0 gesetzt.
verband privater bauherrengrundsteuermieterimmobiliewohnflächebundesverfassungsgerichtwohngebäudeversicherungobjektgrößeinstandhaltungsrücklagephotovoltaik