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ᐅ Wärmepumpe verträgt sich nicht mit wasserführendem Kamin


Erstellt am: 20.10.23 18:54

dertill23.10.23 12:29
RotorMotor schrieb:

Grundsätzlich glaube ich aber der Anschluss war vorher besser als jetzt.
Nein, "Neu" ist besser. denn das:
Buchsbaum schrieb:

Die Wärmepumpe sollte einen Heizkreis für sich beanspruchen. Die Photovoltaikanlage kann die Wärmepumpe gut unterstützen. Dein Kamin kann für die Warmwassererzeugung dienlich sein. Alles drei zusammen über einen Pufferspeicher laufen zu lassen ist generell schwierig.
Buchsbaum schrieb:

Den Heizkreis der Wärmepumpe kannst du doch auch vom Pufferspeicher trennen. Dann läuft die erst einmal normal.
ist Mumpitz.

Die Bivalente parallele Wärmeerzeugung mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen und Volumenströmen der Wärmeerzeuger sollte IMMER gemeinsam über einen Pufferspeicher, welcher gleichzeitig als hydraulische Weiche dient, erfolgen. Im manuell oder automatisierten nicht gleichzeitigem Betrieb kann davon abgewichen werden, in diesem Fall definitiv nicht. Dabei speisen alle Quellen in den Puffer ein und alle Senken werden aus dem Puffer bedient.

Die Anschlüsse am Puffer sollten dabei immer von oben nach unten in abfallender Temperatur über die gesamte Pufferhöhe verteilt sein.
Oben das heißeste, also die Zuleitung vom Kaminofen. Diese sollte im Betrieb immer um die 70°C haben. Der Ofen hat, wie man in der Zeichnung sehen kann, eine Rücklauftemperaturanhebung. Der kleine Kreislauf, der über das 3-Wege-Ventil dort gesteuert wird, sorgt dafür, dass das Wasser, welches den Kaminofen durchströmt, im Kreis gefahren wird, bis es die Mindestemperatur erreicht und erst dann "ausgekoppelt" wird. Dadurch ist das Wasser im Ofen nicht zu kalt, so dass am Wärmeübertrager am Ofen keine Kondensatbildung und damit Rost auftritt.
Die Leitung zum Ofen hin kann dabei auch gerne die "alte" sein, dann würde das Puffervolumen besser genutzt.

Die restlichen Anschlüsse sehen von der Einteilung nach abfallender Temperatur auch gut aus.
Jessica388 schrieb:

Ja das hatten wir letztes Jahr sogar schon. Es tut dann wahnsinnige Schläge und er pumpt kaltes Wasser zu.
Jessica388 schrieb:

Aber als wir ihn letzte Woche an hatten hab ich dann auch bei 85 Grad gedrosselt und die Durchlaufgeschwindigkeit der Pumpe höher gestellt damit das nicht mehr passiert.

Automatisierte Öfen, wie Pellet- oder Gasthermen haben eben einen Schalter der umgelegt werden kann, und bei erreichen der Zieltemperatur eben abschaltet. Der Kaminofen hat ja nun mal Brennstoff drin und das Abgas läuft über den Wärmetauscher. Der Kaminofen lässt sich dann ja nicht direkt ausschalten, sondern ist sehr träge.
Bei zu hohen Temperaturen geht dann die Kaltwassereinspritzung an, während gleichzeitig bzw. direkt danach dann das Überdruckventil auslöst (das ist das "schlagen") und das zu viel an Wasser dann ins Abwasser gibt. Ist in dem Fall dann Energie in den Abfluss, aber so gewollt. Das lässt sich vermeiden, wenn man den Kamin eben nur anmacht, wenn die Wärmeabgabe gesichert ist.
Mycraft schrieb:

Dein Beispiel zeigt sehr gut warum man in einem modernen Haus mit einer Wärmepumpe den Einbau einer Wassertasche im Kamin tunlichts unterlassen sollte.
Als technisch unbefleckter Laie, der noch nie damit gearbeitet hat, würde ich damit auch vorsichtig sein.
WilderSueden schrieb:

Die Frage ist natürlich, wie man am einfachsten aus der Sache rauskommt. Für mich klingt der Rückbau der Wassertasche nach der besten Lösung und dann einmal die Heizung ordentlich einstellen
Rückbau ist nicht nötig, nur ein bedachter Umgang, wie oben beschrieben: Ofen nur an, wenn Bedarf besteht.
Buchsbaum schrieb:

Ist es ein raumluftunabhängiger Kamin mit Luftzufuhr?
Viel Wichtiger für die Lösung: Welche Farbe hat er? Rote Kamine neigen allgemein mehr zum überhitzen, als grüne. Grüne Farbe beruhigt nämlich, besonders als Spinatsmooothie.
Buchsbaum schrieb:

Das Problem ist der Pufferspeicher und nicht deine Heizung. Hier wurden Fehler gemacht.
Ich bin ja sowas von dagegen, wenn Herr Drosten fordert, dass sich nur vorher von ihm/WHO/Bundesbehörde akkreditierte Experten zu jeweiligen Themen äußern dürfen und alle anderen einen Maulkorb verpasst bekommen. Vor diesem Hintergrund begrüße ich deinen Einwurf, würde aber einfach sagen: Nein.
Jessica38823.10.23 13:38
dertill schrieb:

Die Leitung zum Ofen hin kann dabei auch gerne die "alte" sein, dann würde das Puffervolumen besser genutzt.
Vielen lieben Dank für deine Antworten.
Das mit der „alten Leitung“ hin haben wir unseren Heizungsbauern auch gefragt, weil wir das auch am sinnvollsten halten, ist aber laut ihm nicht möglich, da der alte Anschluss ein eigener Leitungskreislauf im Puffer wäre…
Jessica38825.10.23 07:46
RotorMotor schrieb:

Das sind ja schon erstmal gute Nachrichten!
Jetzt muss man vielleicht etwas abwarten, wie sich die Temperaturen im Haus verhalten.
Wird es unangenehm warm oder kalt in bestimmten Räumen oder sogar im ganzen Haus?
Wenn ja, dann muss man gezielt nachsteuern an den Heizkreisverteilern oder der Heizkurve.
Also es ist jetzt leider im Bad zu kalt (21,5) und auch im Wohnraum ohne Ofen…
Im Bad hätten wir gerne 23-24 Grad.
Was sollen wir nun tun?
Heizkurve und Soll Temperatur anheben?
RotorMotor25.10.23 07:53
Jessica388 schrieb:

Also es ist jetzt leider im Bad zu kalt (21,5) und auch im Wohnraum ohne Ofen…
Im Bad hätten wir gerne 23-24 Grad.
Erstmal noch Grundsätzlich: In (modernen) Häusern ist kein großer Temperaturuntschied zwischen Räumen (sinnvoll) möglich.
Das liegt ganz einfach daran, dass die Dämmung nur außen ist, aber nicht zwischen den Räumen, ist.
Also überall 21 und im Bad 24 wird kaum (sinnvoll) möglich sein.
Überall 22 und im Bad 23 ist allerdings wunderbar machbar! Vielleicht auch etwas mehr Unterschied.
Jessica388 schrieb:

Was sollen wir nun tun?
Heizkurve und Soll Temperatur anheben?
Ich würde erstmal anfangen die Soll Temperatur anzuheben und die Heizkurve erst dann, wenn es bei sehr kalten Außentemperaturen dann anfängt drinnen kalt zu werden.
Wichtig ist, erstmal die Regler in den Räumen alle offen zu lassen.
Jessica38825.10.23 08:04
RotorMotor schrieb:

Erstmal noch Grundsätzlich: In (modernen) Häusern ist kein großer Temperaturuntschied zwischen Räumen (sinnvoll) möglich.
Das liegt ganz einfach daran, dass die Dämmung nur außen ist, aber nicht zwischen den Räumen, ist.
Also überall 21 und im Bad 24 wird kaum (sinnvoll) möglich sein.
Überall 22 und im Bad 23 ist allerdings wunderbar machbar! Vielleicht auch etwas mehr Unterschied.


Ich würde erstmal anfangen die Soll Temperatur anzuheben und die Heizkurve erst dann, wenn es bei sehr kalten Außentemperaturen dann anfängt drinnen kalt zu werden.
Wichtig ist, erstmal die Regler in den Räumen alle offen zu lassen.
Okay.
Wir haben jetzt in den Räumen wo wir keine Heizung brauchen (Lager, Speisekammer, Schlafzimmer) auf 2. In WZ und Bad auf 6 und im Rest auf 4…
WilderSueden25.10.23 08:10
2, 4 und 6 sind keine genormten Werte. Du musst schauen, was genau dahinter steckt. Unsere Thermostate (Busch-Jäger) arbeiten in 5-Grad-Schritten, d.h. 2 sind 10 Grad, 4 sind 20 Grad und 6 sind 30 Grad. Man fragt sich, was die Entwickler bei der Idee geraucht haben...
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