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ᐅ Variables Darlehen möglich / sinnvoll?


Erstellt am: 24.12.2020 12:19

Joedreck 26.12.2020 20:47
Mal eine Frage: Warum hat dein Mann das Auto? Braucht er es dringend in dem Preisrahmen?
Ich würde wahrscheinlich das Auto verkaufen (in der Annahme es ist auch noch in etwa soviel Wert wie die Restschuld), ein Auto für 10k kaufen und somit dreifach profitieren. Es ist etwas mehr Geld da, der Wertverlust ist geringer und es ist monatlich mehr Geld da.

Ich hab langsam das Gefühl ihr wollt euch gar nicht wirklich einschränken.

Janabalenciaga 26.12.2020 20:57
Tassimat schrieb:

Ich glaube gerechnet und gemeint war eher eine Rate von 1000€ für das Grundstück, mit 400€ Zinsen (~2,5%) und dann die 600€ Tilgung.

Wohin euer ganzes Geld versicket ist mir weiterhin schleierhaft.

Gerundete Zahlen aus aus Post 1:
Einkommen: 4300€ (Mann 2750€, Selbständigkeit 250€, Frau 1100€ Elterngeld, 200€ Kindergeld)
Ausgaben: 1260€ (280€ Auto, 100€ Konsumkerdit, 880€ Warmiete)
Rest: 3000€ pro Monat (zzgl. mehr aus Selbständigkeit, 13. Gehalt etc.)

Ist es so abwegig mal 1500 bis 2000€ zu sparen?



Lass uns zusammen weitere Zahlen vergleichen:
- Immobilienfinanzierung für ein Einfamilienhaus mit 600-800€ Rate
- Deine aktuelle Kaltmiete von 660€ für eine 65m² Wohnung.
Für mich klingt dieser Vergleich so, dass da was nicht stimmen kann. Wie klingt das für dich? Oder übersehe ich etwas?

So, mom, erstmal Aufschlüsselung zu dem Haushaltsplan:

Netto Mann: 2730€
Netto ich: 1830€
Gesamt: 4560€
Ohne 13 Gehalt, Selbstständigkeit usw.

Fixkosten Mann:

280€ - Autokredit
Miete: 880€ (mit Strom, Internet)
Handy Vertrag: 0 € (läuft über die Familienfirma)
Tiefgarage: 68€
Versicherungen (Hausrat, ADAC, GEZ): grob 50€
Tanken: 100-150€
KfZ- Versicherung: 300€ im Jahr + 100€ Steuern im Jahr: 35€ / Monat

Essen: 400-500€ (ohne Restaurants)
So bleibt ohne normale sonstige Ausgaben die im Leben unvermeidlich sind (mal Freundengeb, mal Tierarzt, usw.) lediglich 900€ übrig!

Netto ich: 1837€ (ab März 1050€ + 200€ Kindergeld =1200€)

Fixkosten ich:

2 kleine Raten: 100€ gesamt
Handy Vertrag: 45€
Fitness Studio (ist jetzt entfallen ab diesem Monat): 45€
Autoversicherung: 300€ / Quartal: 100€/ Monat
Auto Tanken: 70€ im Monat (übernimmt aber mein Mann i.d.R.)

Essen: 200€

Gesamtausgaben: 515€ mit Essen.

Bewusst uns auf alles verzichten, was zum normalen Leben gehört, haben wir bisher nicht gemacht. Zudem sind in der letzten Zeit viele größere Anschaffungen angefallen wie Kinderwagen 1500€, Kindersitz 160€, Kinderzimmer einrichten (bestimmt noch mal 1000€ weiß ich nicht), Kleidung für die Schwangerschaft, usw. Jetzt haben wir diese großen Sachen bereits besorgt und werden es schauen, wie es in den nächsten Monaten läuft, aber ja, jeder lebt unterschiedlich und hat unterschiedliche Ansprüche / Standards. Bei uns sind sie eher gehobener, auch ohne Shopping & Reisen, ernähren wir uns sicher nicht von TK-Pizza und gehen nicht in Second Hand einkaufen, und sicher wird nicht beim Baby gespart.

Wenn so ein “Leben ” in Aussicht gestellt wird für die nächsten Jahre, dann ist es kein Haus der Welt wert.

Das mit der Miete und Einfamilienhaus habe ich nicht verstanden??Die 600-800€ Monatsrate waren aufs variable Darlehen bezogen, als das was wir im Monat grob Dafür zur Verfügung hätten während meiner Elternzeit (mindestens)

Tassimat 26.12.2020 20:58
Joedreck schrieb:

Mal eine Frage: Warum hat dein Mann das Auto? Braucht er es dringend in dem Preisrahmen?
Spannender finde ich die Frage, was am Ende des Autokredits passiert? Wie alt ist das Auto, wie lange wird es noch ohne endlos teure Reparaturen laufen, und wann muss ein neues Auto finanziert werden? Am Ende des Tages ist für ein Auto ein dauerhafter Betrag fällig, entweder als Kreditrate oder als Rücklage für Neukauf bzw. Gebrauchtkauf.

Janabalenciaga 26.12.2020 21:08
Ok, mal abschließend, für uns ist es jetzt eindeutig klar geworden, dass wir mit den meisten, die sich gemeldet haben, absolut unterschiedliche Vorstellungen von Lebensqualität und Lebensstandards haben.
Es bringt auch nichts, darüber weiter zu diskutieren. Wir machen unsere Kalkulation weiter und sollte sich daraus ergeben, dass wir fürs Haus im Supermarkt auf den Möhrenpreis achten müssen oder für die Kleidung H&M im Schlussverkauf einmal im Jahr besuchen , dann ist das Thema Haus für uns ganz klar erledigt.
Dann soll es eben eine ETW werden, dafür noch mit der Lebensfreude und Willen, dem Kind etwas zu ermöglichen: gute Bücher, Disneyland, gute Kleidung, Entwicklungsgruppen, usw.

Aber mindestens dieser Ansicht hat mir dieser Diskussionsverlauf viel beigetragen und geholfen, die Sachen klarer zu sehen, bzw. zu vergleichen was die anderen teilweise fürs Haus opfern müssen. Das ist schon sehr viel wert mal son Realitätscheck zu machen

Joedreck 26.12.2020 21:15
Janabalenciaga schrieb:

Ok, mal abschließend, für uns ist es jetzt eindeutig klar geworden, dass wir mit den meisten, die sich gemeldet haben, absolut unterschiedliche Vorstellungen von Lebensqualität und Lebensstandards haben.
Es bringt auch nichts, darüber weiter zu diskutieren. Wir machen unsere Kalkulation weiter und sollte sich daraus ergeben, dass wir fürs Haus im Supermarkt auf den Möhrenpreis achten müssen oder für die Kleidung H&M im Schlussverkauf einmal im Jahr besuchen , dann ist das Thema Haus für uns ganz klar erledigt.
Dann soll es eben eine ETW werden, dafür noch mit der Lebensfreude und Willen, dem Kind etwas zu ermöglichen: gute Bücher, Disneyland, gute Kleidung, Entwicklungsgruppen, usw.

Aber mindestens dieser Ansicht hat mir dieser Diskussionsverlauf viel beigetragen und geholfen, die Sachen klarer zu sehen, bzw. zu vergleichen was die anderen teilweise fürs Haus opfern müssen. Das ist schon sehr viel wert mal son Realitätscheck zu machen
Was für mich absolut nachvollziehbar und auch komplett ok ist. Aktuell muss man sich mit einem Durchschnittseinkommen für einen Neubau wirklich einschränken. Und in Berlin und näherem Umland eben auch. Ich würde das in dem Ausmaß auch nicht wollen.
Mir selbst fallen dann aber auch Dinge wie das Recht teuer finanzierte Auto auf, der 1500€ Kinderwagen (WOW) und eben weitere Annehmlichkeiten, die dann mit dem Hauswunsch konkurrieren.
Bedenke: mit der Miete kaufst du die Freiheit, Flexibilität und Wohnraum. Auch Eigentum ist nicht zwingend immer die beste Wahl.
Unter Miete hab ich echt befreit gewohnt. Bezahlen und keine Sorgen. Wenn jetzt was ist, ist es meist direkt teuer. Das Haus verpflichtet eben auch

MayrCh 26.12.2020 21:20
Janabalenciaga schrieb:

was die anderen teilweise fürs Haus opfern müssen.
Hier liegt meiner Meinung nach euer Hund begraben. Euer bisheriges Mindset passt (Achtung, meine Meinung, und auch nicht wertend gemeint) nicht zum Thema Hausbau. "Opfern" "müssen" tut hier sicherlich niemand. Ein Hausbau keine Entscheidung, die "mal eben" getroffen wird, sondern ein Weg, der einen etwas längerfristigen Reifungs- und Vorbereitungsprozess mit sich bringt. Diesen Weg kann man gehen - muss man aber nicht. Aber dann darf man sich später auch nicht beschweren wenn man am Ende des Tages mit leeren Händen / "nur" in Miete dasteht.
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