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ᐅ Variables Darlehen möglich / sinnvoll?


Erstellt am: 24.12.2020 12:19

Olli-Ka 27.12.2020 05:16
Janabalenciaga schrieb:

Bei mir wird es auch so sein sobald wir im Umland wohnen und das Kind zB in Berliner Kita geht ( und das wird zu 100% so sein)
Das wollt ihr Eurem Kind nicht wirklich antun...
Janabalenciaga schrieb:

Wobei bei einer ETW haben wir keinen Zeitdruck und können dafür auch etwas mehr gezielt ansparen.
Zeitdruck ist das bekloppteste überhaupt...
Janabalenciaga schrieb:

Natürlich damit Kauf einer ETW sich gegenüber dem Haus überhaupt lohnt, haben wir Preisrahmen von bis 300.000€ definiert. Momentan gibt es zwei solche Wohnungen nahe Berlin (eine davon Neubau mit Terrasse) die 250K kosten +20K Kaufnebenkosten. Ich denke, bei der Summe hätten wir eine relativ moderate Monatsrate (im Vergleich zum Hausbau) und entfallende Mietkosten
Wo gibt´s Neubau ETWs für 250K?
Bei uns werden gerade ETWs gebaut, extrem verdichtete Bauweise, da kostet ´ne 2 Zimmer ETW ab 300K € (ohne Terrasse, NRW).
Und Ihr seit jetzt schon am Jammern wegen Platzbedarf.
Ihr wollt ein Haus mit 165 m², aber ´ne ETW mit xx m² geht?
Versteh ich nicht.
Warum nicht Option 2?
Ihr habt doch super Background (laut Deiner Aussage im 1. Thema) mit Baufirma, Bauingenieur, kostenlos Material und massig Unterstützung aus der Familie usw.
Dann kleiner bauen 100 m² reichen bei 2 Kindern (Hatten wir damals auch, okay 1 Kind aber ein extra Gästezimmer war mit drin).
Gästezimmer ist eigentlich schon Luxus, die können auch auf der Couch schlafen, in einer Mini ETW werdet Ihr´s auch nicht haben.
Das bzw. ein Grundstück kaufen und in aller Ruhe vorbereiten (siehe Background), informieren (hier und anderswo).
So ist der Zeitdruck weg, die ersten 2-3 Jahre interessiert´s das Kind nicht wieviel Platz Ihr habt.
Und von den ( laut 1. Thema reichlich fließenden Zusatzeinahmen) 13. Gehälter, Einkünfte aus Selbstständigkeit usw. ordentlich mit Sondertilgung soviel wie möglich bezahlen,
Dann klappt´s auch mit dem Häuschen - die Betonung liegt hier auf Häuschen 😉
Gruß Olli

Hausbautraum20 27.12.2020 10:24
moHouse schrieb:

Wir haben mehr festes Einkommen (in den Monaten des Sparens und der Finanzierung 5,5k netto. Jetzt 6k). Ich weiß nicht mehr wie viel bei den TE durch die Selbstständigkeit rein kam

Die Selbstständigkeit ist wirklich schwer kalkulierbar, aber zur Sondertilgung kann sie ja gut verwendet werden. Es waren sonst aber halt schon ohne Elternzeit nur 4,7k netto.

Und im Vergleich zu uns habt ihr einfach sogar schon mit Kind 1000€ jeden Monat mehr (und zusätzlich hat euer Grundstück wahrscheinlich nicht 250k gekostet). Da ist doch klar, dass trotz Haus jeden Monat 1000€ in Restaurants, Kleidung, Urlaub...fließen können, die bei uns eben einfach nicht möglich sind ;-)

moHouse 27.12.2020 10:54


Ja so ist es halt bei jedem etwas anders.
Mir ging es nur darum, dass man die TE nicht komplett abschreckt vom Traum Hausbau 🙂

Ich persönlich würde auch die Option 2 (?) durchziehen. Also Grundstück kaufen und variabel finanzieren.

Neben dem Fakt, dass die Preise vermutlich steigen, kann auch einfach der Fakt dazu kommen, dass es in 2-3 Jahren nichts mehr auf dem Markt gibt.
Aktuell ist der Berliner Speckgürtel noch gelobtes Land. Da eröffnen die Gemeinden noch Neubaugebiete und es ist nicht so schwer ein Grundstück zu bekommen.
Das kann in 3 Jahren aber schon anders aussehen.
Hier im Düsseldorfer Raum (also 50km Umkreis) gibt es quasi nichts! Wenn eine Gemeinde mal ein Neubaugebiet eröffnet, gibt es 100 Bewerber pro Grundstück. Kein Witz.
Einige Gemeinden gehen schon auf Erbpacht über, bei der man durch die Pacht nach 20 Jahren schon den aktuellen Bodenrichtwert-Preis bezahlt hat. Wahnsinn!
Und da sind wir ja nicht die Einzigen hier. Im Forum liest man ja auch von einigen, die Jahrelang gesucht haben.

Die TE möchte sicher nicht in 3 Jahren dann nochmal 4 Jahre nach nem Grundstück suchen

Ysop*** 27.12.2020 11:12
Was ihr euch noch überlegen müsst: Bei eurem gewohnten Standard macht das sicherlich nicht vor dem Hausbau halt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Billiglaminat statt Marmor euer Ding ist. D. H. ihr müsstet mit überdurchschnittlichen Baukosten kalkulieren. Die etw kosten aus Berlin kenne ich nicht, aber 300k kommt mir für eine Familie zu gering vor.

ypg 27.12.2020 11:18
moHouse schrieb:

Ich persönlich würde auch die Option 2 (?) durchziehen. Also Grundstück kaufen und variabel finanzieren.
Das war Option 3.

Darum ging es auch in der Eingangsfrage.
Die Option mit der ETW verstehe ich nicht. Natürlich wäre es eine Option, aber doch keine, wenn man sie durchleuchtet: dann fällt sie ganz klar raus, weil kein Problem gelöst wird.
Janabalenciaga schrieb:

Konkret heißt es dass eine über 100m2 Wohnung in Berlin Westen oder westlichem Speckgürtel kaum zu finden ist und wenn dass gehen die Preise ab 450-500.000€ Aufwärts.
Janabalenciaga schrieb:

Natürlich damit Kauf einer ETW sich gegenüber dem Haus überhaupt lohnt, haben wir Preisrahmen von bis 300.000€ definiert. Momentan gibt es zwei solche Wohnungen nahe Berlin (eine davon Neubau mit Terrasse) die 250K kosten +20K Kaufnebenkosten.
Janabalenciaga schrieb:

1) eine ETW für ca. 250T € kaufen. Das wären dann so 80m2 und höchstwahrscheinlich nicht in Berlin, sondern Speckgürtel.
Janabalenciaga schrieb:

dann wäre die ETW doch die vernünftigste Option in meinen Augen,

Die vernünftigste ist, mal das Einfamilienhaus in vernünftiger Größe zu favorisieren.

Janabalenciaga 27.12.2020 12:07
Oh, wieder habe ich hier eine große Diskussion angeregt 🙂 Wobei, darum, wo mein Kind in die Kita geht oder über die bisher gelebten Standards / Ansprüche gibt es nichts zu diskutieren – gehört ja auch nicht zur Sache und wird von jedem anders gehandhabt. In BB gibt es kein Angebot an mehrsprachigen Kitas, darum Berlin. Aus diesem Grund wäre auch eine ETW in Berlin nicht verkehrt. Wie gesagt, am Ende ist es wichtig dass man glücklich lebt – wenn man nur im Haus sich glücklich sieht, ist es ganz klar die richtige Richtung. Ich hatte bisher nie den Traum Haus gehegt. Wobei wir beide in den Häusern großgewachsen sind, war das für mich nie ausschlaggebend. Was für mich aber ausschlaggebend ist, ist die Stadtnähe (50 km weit entfernt von Berlin ist viel zu viel, max. 25) und genug Wohnraum. Hätten wir eine gute ETW in Berlin mit 100-120m2 gefunden, wäre ich überglücklich. Sowieso bin ich nicht diejenige die nur fürs Haus lebt, wie es schon ersichtlich ist. Nur das Problem ist es halt, dass die meisten ETWs in Berlin die deutlich weniger als Haus kosten, auch deutlich kleiner sind / einen blöden Schnitt haben/ uralt sind, usw. Die zwei ETWs die ich erwähnt hatte sind reale Objekte mit Kaufpreis 250K ohne Kaufnebenkosten, allerdings an der Berliner Stadtgrenze und knapp über 80m2. Das finde ich allerdings besser als weiter zur Miete zu wohnen. Aber ja, eben auch weniger gut als ein Häuschen in einer guten Lage. Auf der anderen Seite muss ich in einer ETW meine Ansprüche nicht krass runterfahren, sparen ja, Hypothek zahlen ja, aber nach meiner Rechnung hätten wir noch Luft zum „Atmen“ und könnten deutlich ruhiger schlafen, ohne Gedanken „wie soll ich Miete zahlen“, „wie soll ich das Grundstück zahlen“, werden wir nachher Darlehen für Bau bekommen etc. Die größten Bauchschmerzen verursacht mir jetzt die Doppelbelastung durch Miete und Grundstück Kredit. Baut man gleich ein Haus, ist diese Doppelbelastung geringer und viel kurzzeitiger.

Also, am Ende werden wir uns schon für etwas entscheiden. Ganz aussichtslos schätze ich unsere Ausgangslage/Finanzlage nicht.

Zur Selbstständigkeit: meine NT zähle ich wie gesagt nicht mehr mit rein, die Reisen hatten natürlich gewisse Kosten verursacht aber meistens nur Anreisenkosten – die Verpflegung und Hotels waren vergütet. Und Reisen waren nicht zwangsweise nötig, waren mehr von mir erwünscht. Aber wie gesagt erstmal ist es aus.

Mein Mann hat einige über Jahre laufende kleine Projekte und es kommen immer neue Anfragen hinzu, es kommt nur drauf an, wie viel Zeit er zur Verfügung hat, um diese zu erledigen. Deswegen rechne ich da auch knapp nur die drei Kleinprojekte mit rein, die er einmal quartalsweise erledigt (1 Tag Aufwand) und die ihm insgesamt 6000€ im Jahr zusätzlich bringen. Ist nicht viel aber besser als nix. Es gibt auch ein größeres Projekt am Laufen, von dem er 20-25K einkassiert, aber das zähle ich nicht mit rein da es noch nicht klar ist wann genau die Realisierung stattfindet. Und die spontanen Sachen, die er im Laufe des Jahres bekommt, sind da nicht mit drin. Also, ich denke, wenn wir ab jetzt etwas kalkulierter mit den Ausgaben umgehen, wäre schon etwas möglich.

Zur Frage gemeinsames/ getrenntes Budget: angespart wird es zusammen. Aus meiner Kostenaufstellung ist es auch ersichtlich dass mein Mann die meisten größeren Sachen finanziell übernimmt, sprich, bei mir war bisher immer mehr Luft/ Möglichkeiten zu sparen. So versuche ich es jetzt durchzuziehen – im Lockdown fällt es natürlich nicht schwer, nachher wird es schwieriger, es sind aber auch gute Monate dafür um die Gewohnheiten umzustellen 🙂 Da sehe ich jetzt keinen gravierenden Unterschied, ob jeder für sich ein Konto führt oder alle Einkommen gemeinsam veranlagt sind, WENN wir uns beide am Sparprogramm halten 🙂 Und sollte das nicht der Fall sein, sollte einer von uns weiterhin Überschuss an Ausgaben haben, dann ist das Haus wohl doch nicht das richtige Ziel gewesen, und es eh nichts bringt sich durchs Sparen unglücklich zu machen. (Wenn man etwas nicht durchzieht, dann war das Ziel nicht groß genug).

Mal sehen, welche Konditionen wir fürs variable Darlehen bekommen und wie die Monatsrate in unser Budget passt. Denn ungeachtet davon, wie sparsam oder nicht sparsam man ist, Puffer zum Leben soll auf jeden Fall nach dem Abzug aller Fixkosten, Essen Kaufen, Tanken, etc. übrig bleiben.
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