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ᐅ Tilgungssatz ändern - Bank verlangt nun neue Unterlagen


Erstellt am: 01.10.23 17:23

Apolyxo05.10.23 09:23
kati1337 schrieb:

Wenn ihr das wirklich machen wollt mit 1% Tilgung (ich hätte da Bauchweh), dann hoffentlich nicht mehr zu hoch? Sonst braucht ihr eine Anlageform wo ihr absolut sicher an das Geld rankommt wenn eure Zinsbindung ausläuft, denn bei aktuell eher 4% bricht euch das sonst das Genick, wenn da noch viel auf der Uhr stehen sollte.

624 € sind die aktuelle Rate. Davon gehen 117 € aktuell für Zinsen ab.

Das musst du erklären. Ich rechne ausschließlich mit aktuellen Festgeld-Zinssätzen. Ich würde bei 13 Jahren niemals in ETFs gehen - das ist reines Gezocke. ETFs machen bei mir die Altersvorsorge.

Inwiefern ist das risikobehaftet? Das einzige: Man muss das Geld halt schon auch zu einem Festzins anlegen. Wer es verkonsumiert, hat natürlich verloren. Bei gutem Festzins, sind die Schulden am Ende fast 10.000 € geringer als wenn man die Rate hoch belässt oder sondertilgt. Der Plan wäre nach 13 Jahren die vollständige Ablösung des Kredits.

Aber mal angenommen, dass bis dahin was passiert und das nicht klappt: Inwiefern steht man schlechter da? Vorausgesetzt, dass das Geld auch fest verzinst gespart wird?
Zaba123 schrieb:

Dh. Ich nehme immer ein wenig Tagesgeldzins mit und habe ein gutes Gefühl, weil mein Darlehen neben der monatlichen 6,4% Tilgung immer kleiner wird.

Mach da mal die Rechnung zu auf. Ich kenne eure Kreditdaten nicht, aber je nach Situation kostet diese (rein mentale) Sicherheit 5-stellige Summen.
kati133705.10.23 09:46
Apolyxo schrieb:

Das musst du erklären. Ich rechne ausschließlich mit aktuellen Festgeld-Zinssätzen. Ich würde bei 13 Jahren niemals in ETFs gehen - das ist reines Gezocke. ETFs machen bei mir die Altersvorsorge.

Ich weiß ja nicht was eure konkreten Zahlen sind, und euer Einkommen etc. Es besteht halt immer das Risiko, dass bei der Diskrepanz bei den Zinsen der Haushaltsdienst später zum höheren Zinssatz nicht mehr passen würde. Wenn aber eh nur noch so wenig Restschuld da ist, dass ihr das in 13 Jahren volltilgen könnt, dann ist das natürlich hinfällig. Rein wirtschaftlich wäre es natürlich so gesehen "egal" ob ihr den Kredit tilgt oder das Geld anderswo anlegt und ggf durch die Anlage etwas Plus macht.
Ich bin da nur risikoavers, da ihr wenn der Kredit noch ne große Zahl auf der Uhr stehen hat am Ende der Zinsbindung, wieder drauf angewiesen seid, wie eine Bank eure Vermögenssituation bewertet. Da seid ihr quasi abhängig. Wenn ihr die Tilgung erhöht statt zu verringern, und den Kredit nach 13 Jahren durch habt, dann seid ihr auf der sicheren Seite. Wirtschaftlich ist das aber wie du schon richtig sagst ggf nachteilig.
WilderSueden05.10.23 09:50
Solange man das Geld in Festgeld anlegt und die Ersparnis nutzt, um auch den Kredit bei der Anschlussfinanzierung teilweise abzulösen, besteht kein höheres Risiko. Da man mehr Geld hat, ist die Restschuld sogar geringer.
Die einzige echte Gefahr ist, dass man das Geld zweckentfremdet. Aber da ist man für sich selbst verantwortlich
RotorMotor05.10.23 10:13
Ich hatte das mit der Währungsreform, die Tage ja schonmal dazwischen geworfen.
Von vielen wurde ds ja belächelt, aber in meinen Augen ist eine Währungsreform das einzige Risiko, wenn man mal von persönlichen Dummheiten absieht.

Ich bin wirklich kein Angsthase, aber nach einer Pandemie und einem Krieg in Europa, der eher größer statt kleiner wird, und China das um Taiwan kreist, sollte man das zumindest mal gesprochen haben.
Bei der Währungsreform 1948 wurden eben Schulden mit 10:1 umgerechnet, Guthaben allerdings mit 100:6,5.
Das heißt, wenn man statt seine 100.000 Kredit zu Tilgen 100.000 aufs Sparkonto gespart hat in der Hoffnung dann in einem Rutsch mit Sondertilgung zu arbeiten, hatte man dann eben noch 10.000 Kredit, aber halt nur 6.500 Guthaben. Wodurch einem dann 50% Guthaben für die Sondertilgung fehlten.
WilderSueden05.10.23 10:27
Wobei an der Stelle das eigentliche Problem nicht in der Umrechnung besteht, sondern in dem, was vorher kommt. Sei es Krieg, Hyperinflation, etwas anderes oder alles zusammen...da bleibt nichts, wie es war. Angefangen von der Frage nach dem Arbeitsplatz bis zur Frage, woher man sein Essen bekommt oder ob einem die Kugeln um die Ohren fliegen. Wobei der typische Hausbauer ein Alter erreicht hat, in dem er erst zum Volkssturm aufgeboten wird 😉
Apolyxo05.10.23 11:48
kati1337 schrieb:

Ich bin da nur risikoavers, da ihr wenn der Kredit noch ne große Zahl auf der Uhr stehen hat am Ende der Zinsbindung,

Verstehe ich trotzdem nicht. Am Ende der Zinsbindung (bzw. jederzeit nach 10 Jahren) sollte man alle Schäfchen im Trockenen haben und kann dann auf einen Schlag noch sondertilgen bzw. rechtlich korrekt "teilablösen". - § 489 Baugesetzbuch

Das Ganze dann eben sogar noch mit den Extrazinsen, die man erspart hat.
RotorMotor schrieb:

Währungsreform 1948

Das kann keine ernsthafte Erwägung sein. Da gab es für Immobilienbesitzer auch andere Späße: Lastenausgleichsgesetz. Ich meine, erwähnen kann man es, klar. Aber die unglaubliche Zerstörung des 2. Weltkriegs hat doch ganz andere Probleme verursacht, als dass man es als realistischen Vergleich heranziehen kann. Anders gesagt: Käme es wieder so, wären die Überlegungen zu Festgeld oder Tilgen völlig egal. Da wird man auch nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen können.
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