Hallo!
Bei uns wurden kürzlich die Außenanlagen inkl. Terrasse durch einen Landschaftsgärtner angelegt. Unser Haus ist ein Holzständerhaus deshalb wurde zwischen Haus und bodengleicher Terrasse eine Sockelrinne verbaut. Es handelt sich um eine Aco Profi Line mit 25 cm Breite und 30 cm Höhe, die über die seitlichen Schlitze ins Schotterbett entwässert. Bei der Terrasse handelt es sich um Betonplatten in einem Splittbett. Die Fugen wurden mit einem Fugenmörtel verfugt sodass durch die Fugen der Terrasse keine nennenswerte Entwässerung zu erwarten ist.
Nun ist uns aufgefallen dass die Terrasse kein Gefälle hat...
Was kann schlimmstenfalls passieren und gibt es Maßnahmen die man ergreifen könnte ohne die ganze Terrasse neu zu setzen?
Ich sehe hier das Risiko dass bei einem Starkregen ein größerer Teil des Regens Richtung Haus fließt und die Rinne das Wasser nicht schnell genug durch die Entwässerungsschlitze entwässert bekommt.
Außerdem habe ich von Algenwachstum gelesen. Tritt das in der Praxis tatsächlich auf?
Aus welcher DIN oder sonstigen Vorschrift ergibt sich ganz konkret, dass ein Gefälle weg vom Haus zu den anerkannten Regeln der Technik zählt?
Bei uns wurden kürzlich die Außenanlagen inkl. Terrasse durch einen Landschaftsgärtner angelegt. Unser Haus ist ein Holzständerhaus deshalb wurde zwischen Haus und bodengleicher Terrasse eine Sockelrinne verbaut. Es handelt sich um eine Aco Profi Line mit 25 cm Breite und 30 cm Höhe, die über die seitlichen Schlitze ins Schotterbett entwässert. Bei der Terrasse handelt es sich um Betonplatten in einem Splittbett. Die Fugen wurden mit einem Fugenmörtel verfugt sodass durch die Fugen der Terrasse keine nennenswerte Entwässerung zu erwarten ist.
Nun ist uns aufgefallen dass die Terrasse kein Gefälle hat...
Was kann schlimmstenfalls passieren und gibt es Maßnahmen die man ergreifen könnte ohne die ganze Terrasse neu zu setzen?
Ich sehe hier das Risiko dass bei einem Starkregen ein größerer Teil des Regens Richtung Haus fließt und die Rinne das Wasser nicht schnell genug durch die Entwässerungsschlitze entwässert bekommt.
Außerdem habe ich von Algenwachstum gelesen. Tritt das in der Praxis tatsächlich auf?
Aus welcher DIN oder sonstigen Vorschrift ergibt sich ganz konkret, dass ein Gefälle weg vom Haus zu den anerkannten Regeln der Technik zählt?
A
ajokr202527.08.25 19:01Es gibt ein ZDB-Merkbaltt für Terrassenbeläge, leider nur gegen Geld. Anscheinend hat der Handwerker nichts dafür übrig.
1,5% Gefälle sollten es schon sein.
1,5% Gefälle sollten es schon sein.
M
MachsSelbst27.08.25 20:43Erleuchte uns, wo der Unterricht besteht?
Ein Gefälle hat konstant ausgeführt zu werden, nicht stufenweise, wellenförmig oder zufällig verteilt...
Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten, dass man sowas mit nem Laser nachmessen muss?
Ein Gefälle hat konstant ausgeführt zu werden, nicht stufenweise, wellenförmig oder zufällig verteilt...
Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten, dass man sowas mit nem Laser nachmessen muss?
H
HausbauFrage28.08.25 18:15Vielen Dank für alle Rückmeldungen.
Ich habe das erst per Wasserwaage geprüft und dann auch noch mal so gut wie möglich das Gefälle gemessen. Das liegt, je nach Messpunkt, bei ca. 0,25 % weg vom Haus.
Ich habe das erst per Wasserwaage geprüft und dann auch noch mal so gut wie möglich das Gefälle gemessen. Das liegt, je nach Messpunkt, bei ca. 0,25 % weg vom Haus.
M
MachsSelbst28.08.25 22:21Ja, dann ist das Mist. Lass dich hier nicht verrückt machen, es ist wirklich unvorhersehbar, wohin das Pendel ausschlägt.
Manchmal werden die Handwerker direkt verteufelt, manchmal dem Auftraggeber, also dir, ohne jeden Grund vorgeworfen nicht richtig "gemessen" zu haben oder dir wird die Kompetenz abgesprochen sowas überhaupt zu beurteilen..
Bei manchen Spezialisten hier bezweifle ich in der Tat auch, dass sie jemals selbst ne Wasserwaage in der Hand hatten und/oder mal ein Gefälle hergestellt bzw. mal was in Waage ausgerichtet haben... denn in der Praxis prüft jeder Handwerker seine Arbeit zunächst mal mit der Wasserwaage. Sei es der Tischler, der ne Türzarge einbaut, der Maurer, der seine gemauerte Wand prüft oder der Garten-Landschaftsbauer, der Blockstufen, Randsteine oder eben eine Terrasse setzt.
Und wenn die Luftblase innerhalb der inneren Markierungen liegt... dann gilt das als waagerecht und hat mit Gefälle rein gar nichts zu tun.
Manchmal werden die Handwerker direkt verteufelt, manchmal dem Auftraggeber, also dir, ohne jeden Grund vorgeworfen nicht richtig "gemessen" zu haben oder dir wird die Kompetenz abgesprochen sowas überhaupt zu beurteilen..
Bei manchen Spezialisten hier bezweifle ich in der Tat auch, dass sie jemals selbst ne Wasserwaage in der Hand hatten und/oder mal ein Gefälle hergestellt bzw. mal was in Waage ausgerichtet haben... denn in der Praxis prüft jeder Handwerker seine Arbeit zunächst mal mit der Wasserwaage. Sei es der Tischler, der ne Türzarge einbaut, der Maurer, der seine gemauerte Wand prüft oder der Garten-Landschaftsbauer, der Blockstufen, Randsteine oder eben eine Terrasse setzt.
Und wenn die Luftblase innerhalb der inneren Markierungen liegt... dann gilt das als waagerecht und hat mit Gefälle rein gar nichts zu tun.
W
wiltshire28.08.25 22:28HausbauFrage schrieb:
Das liegt, je nach Messpunkt, bei ca. 0,25 % weg vom Haus.Ist zu wenig.Wie ist denn der Übergang von Terrasse an Hauswand? Gibt es Kontakt zum Holzbau oder zu einer Bodenplatte oder Beton?
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