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ᐅ Substanzbewertung Fachwerk Ende 19. Jahrhundert, wie vorgehen?


Erstellt am: 03.10.22 09:53

Felix8703.10.22 09:53
Aktuell wird in unserer bevorzugten Wohngegend ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus mit freigelegtem Fachwerk angeboten, das wir sehr ansprechend finden.

Der Zustand wirkt auf den Bildern sehr gepflegt, Küche und Bäder so, als könnten wir direkt einziehen.

Endenergieverbrauch mit <100,00 kWh/(m²·a) Warmwasser enthalten auch ganz gut.
Laut Makler neue Gasheizung und „weitgehende Kernsanierung“ in 2005/2006.

Bisher haben wir eigentlich nur nach Bestand nach der Jahrtausendwende geschaut und fragen uns nun, wie man bei einer potentiellen Besichtigung vorgehen würde und was für Infos man in jedem Fall einholen müsste? Wen sollte man mitnehmen, damit man am Ende etwas mehr sagen kann als „schöne Holzdielen“?

Danke euch! Schönen Feiertag! 🙂
Myrna_Loy03.10.22 10:17
Frag, mit was saniert wurde. Ob die Gefache neu ausgemauert wurden und wenn ja womit. Achte besonders auf den Zustand des Schwellbalkens. Und falls das Fachwerk bemalt wurde, womit. Ob und wie gedämmt wurde.
Aber vor allem: fragt Euch selber, ob ihr in und mit so einem alten Haus leben wollt. Ihr werdet keine einzige gerade Wand haben dafür schiefe, schwingende Böden. Offene Grundrisse sind nicht machbar, da man im Fachwerk nicht einfach Wände durch Stahlträger ersetzen kann. Und großformatige Fliesen kann man auch besser lassen. So viel kann man gar nicht entkoppeln, dass die nicht reißen.
Und bei Denkmalschutz kostet alles mehr Geld. Da gibt es keine günstigen Kunststofffenster oder ein Stabmattenzaun für den Vorgarten.
SoL03.10.22 10:53
Entweder seid Ihr reich oder seht das als Hobby / Liebhaberei.

Aber rational gesehen kriegt man für das Geld zumeist höheren Wohnkomfort wenn man Alternativen in Betracht zieht.
Grundaus04.10.22 16:20
Denkmalschutz lohnt sich eigentlich nur wegen der Steuerentlastung, die du aber nicht übernehmen kannst. Schau Mal auf fachwerk.de ob du da einen Gutachter in deiner Nähe findest.
Asuni07.10.22 14:36
Grundaus schrieb:

Denkmalschutz lohnt sich eigentlich nur wegen der Steuerentlastung, die du aber nicht übernehmen kannst. Schau Mal auf fachwerk Punkt de ob du da einen Gutachter in deiner Nähe findest.

Eine sehr empfehlenswerte Seite für Fragen zu Altbauten / Fachwerkhäusern! Wir wohnen in einem Ziegelbau von 1935 - das ist nur bedingt mit einem Fachwerkhaus zu vergleichen, aber eines kann ich beisteuern: Wenn Ihr keine Handwerker / fähigen Bastler in der Familie habt oder selber seid oder kein überflüssiges Vermögen habt, von dem Ihr nicht wisst wohin damit, lasst es. An einem solchen Haus muss man ständig irgendetwas bauen, reparieren, nachschauen, überprüfen, verbessern, pflegen. Wer das nicht selber kann oder jemanden hat, der schnell und unkompliziert einspringt, wird auf Dauer nicht so glücklich mit einem solchen Haus.
karl.jonas07.10.22 20:06
Das kann man sicher auch anders sehen als und . Ich lebe in einem etwa 600 Jahre alten Fachwerkhaus (-hof) und würde hier sofort wieder einziehen. Eigentlich ist es ähnlich wie der moderne Holzständerbau, nur mit dickeren und gut abgelagerten Balken (oh, bitte darauf jetzt nicht kommentieren!). Natürlich kann man auch im FWH Wände entfernen und Balken ersetzen, oft sogar einfacher als bei Stahl und Beton. Wichtigster Nachteil ist (aus meiner Sicht), dass man keine Außendämmung machen kann (wenn man das FW sehen will). Und nein, ich bin kein Handwerker, nicht reich, und lasse die meisten Arbeiten von Fachleuten ausführen.
Bei einer Teilsanierung (Fachwerk freilegen, Balken ersetzen, Gefache ausmauern, Innendämmung erneuern) habe ich mich mal von einem Prof beraten lassen, der hier in der Nähe historische Dorfanlagen (Freilichtmuseen) betreut. In NRW macht das der LVR / Landschaftsverband Rheinland, vermutlich gibt es dort auch weitere Infos.
fachwerkhausbalkengefachewändedenkmalschutz