ᐅ Standard Sparkassen-Koppelgeschäft umgehen
Erstellt am: 03.04.2019 19:28
vielflieger 05.04.2019 13:45
Tassimat schrieb:
Dann schauen wir mal im Detail:
- Risikolebensversicherung: 7€ pro Monat für 150.000€. Sollte man haben, wenn man im Todesfall des Hauptverdieners das Haus nicht zwangsverkaufen will.
- Bauherrenhaftpflichtversicherung: Keine Ahnung ob es sinnvoll ist, aber laut schneller Recherche 105,95 einmalig für €500.000 € Bauvolumen über 2 Jahre.
- Gebäudeversicherung ist immer Pflicht. Kostet vielleicht 30€-50€ pro Monat. Und diese Kosten hast du in deinen Pauschalen für Wohnnebenkosten sicherlich bereits einkalkuliert. Nebenbei: Diese Versicherung zahlst du als Mieter bereits.
Die 0.4% Prozent Zinsaufschlag für das Grundstück sind höchstens 10.000 € über 10 Jahre gerechnet. Danach schön das Sonderkündigungsrecht nutzen.
Klar ist der Zinsaufschlag ärgerlich aber kann man als Kaufnebenkosten einpreisen und gut ist.
Willst du das Grundstück haben, dann seh ich nun wirklich keine Problem. Ist halt so. Stresst du die Bank mit Forderungen, dass du beispielsweise keine Versicherungen für nötig erachtest, dann bekommst du das Grundstück nicht. Mir wäre das als Bank zu blöd. Die Zinsen werden später ganz normal verhandelt. Musst schauen was geht.
Was genau macht dein "Berater" von Beruf?Ja, das ist ja völlig okay, das hätte ich auch vor, aber dieser Zwang ist ziemlich komisch. Ich würde gerne den Zinsunterschied ausrechnen... wenn das "nur" 10k sind, ist das wirklich ok...
Tassimat 05.04.2019 14:19
Ist das denn überhaupt ein Zwang? Du hast ein Angebot der Sparkasse, eines von wo anders.
Hast du überhaupt schon nachverhandelt? Hast du der Sparkasse das andere Angebot vorgelegt?
Hast du überhaupt schon nachverhandelt? Hast du der Sparkasse das andere Angebot vorgelegt?
vielflieger 05.04.2019 14:32
Tassimat schrieb:
Ist das denn überhaupt ein Zwang? Du hast ein Angebot der Sparkasse, eines von wo anders.
Hast du überhaupt schon nachverhandelt? Hast du der Sparkasse das andere Angebot vorgelegt?Nee, hab ich noch nicht hat, da ich unbedingt das Grundstück haben will und deshalb Angst habe, dass ich so nicht berücksichtigt werde...
Mottenhausen 05.04.2019 14:43
vielflieger schrieb:
...da ich unbedingt das Grundstück haben will und deshalb Angst habe, dass ich so nicht berücksichtigt werde...Dann ist der Fisch doch schon längst im Netz: Wer die Regeln nicht akzeptiert, wird nicht am Spiel teilnehmen dürfen. vor allem wenn es mehr Spieler gibt, als Plätze.
Blöde Situation: der Verhandlungsspielraum wird sich in Grenzen halten, da du zwar auf die Konkurrenz verweisen kannst, aber dort nichts abschließen darfst. Da lacht der freundliche Sparkassenmitarbeiter nur. Friss oder stirb. Bei uns wurden die Kosten für Abwasser/Regenwasserschacht am Notartisch erhöht. Aktion abgeblasen, viel Streiterei, am Ende haben wir eingelenkt, neuer Notartermin und neue Konditionen akzeptiert. Nützt ja nichts. Ja: man fühlt sich ausgenutzt. Runterschlucken. Weitermachen.
vielflieger 05.04.2019 14:48
Ich hatte vor, nach der Reservierungszusage mit der Sparkasse zu handeln, da es dann ja nicht mehr so einfach sein sollte mich loszuwerden, oder?
Mottenhausen 05.04.2019 14:52
Die Reservierung ist nicht das Papier wert auf dem sie steht. Unsere Reservierung beinhaltete die niedrigeren Preise für die Schächte schwarz-auf-weiß. War wertlos, Rechtsberatung haben wir vom Anwalt in Anspruch genommen, keine Chance.
Die Sparkasse kann theoretisch 100 Reservierungen auf das selbe Grundstück rausgeben und nur mit einem den Vertrag machen. Leider.
Die Sparkasse kann theoretisch 100 Reservierungen auf das selbe Grundstück rausgeben und nur mit einem den Vertrag machen. Leider.
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