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ᐅ Standard Sparkassen-Koppelgeschäft umgehen


Erstellt am: 03.04.2019 19:28

Tassimat 04.04.2019 10:20
Die bekommen bestimmt eine Provision für den Verkauf.
Worauf sich die Sparkasse einlässt hängt überwiegend davon ab wie viele Interessenten es gibt.

Alex124 04.04.2019 10:39
Mal laut gedacht...

Bei der Sparkasse finanzieren, aber mit einem flexiblen Darlehen, ist zwar sehr unüblich in Deutschland, aber gibt es. Dann eine andere Bank suchen und das Sparkassen-Darlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung direkt komplett ablösen.
Leider musst du dazu die Grundschuld umtragen bzw. übertragen lassen, was Gebühren kostet. Trotzdem sollte das doch deutlich günstiger sein, als das teure Darlehen über viele Jahre zu schlucken.

vielflieger 04.04.2019 11:21
Mein Berater, mit dem ich das gerne machen würde hat mir eben folgendes geschrieben:


Ob die Vertragsgestaltung aber zulässig ist, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Nicht nur, dass der Zinssatz überteuert ist. Auch der zwingende Abschluss einer Rsikolebensversicherung, eine Wohngebäude und Bauherrenhaftpflichtversicherung erscheinen uns sehr fraglich.

Und die Beabeitungsgebühr i.H.v. 1% für die Bewilligung bei Nichtabnahme ist nach unserem Dafürverhalten nicht rechtens.

Nach unsrrem Dafürhalten hofft die Sparkasse auf die Naivität der Kunden.

Wenn Sie im Freundeskreis einen Anwalt haben würde ich einmal kären, ob diese Vorgehensweise rechtens ist, oder ob „losgelöst vom beurkundeten Kaufvertrag“ der Darlehensvertrag (..auch ohne „Schadenersatz“ i.H.v. EUR 4.900 oder 1%) widerrufen werden kann.

So einen „Knebelvertrag“ habe ich in meiner fast 20jährigen Berufserfahrung noch nie gesehen. “

Nordlys 04.04.2019 11:27
Nun gilt nat. Vertragsfreiheit für beide Seiten. So wie ich nicht überall kaufen muss, so muss der Vk., in diesem Fall die Sparkasse auch nicht an jeden verkaufen und darf ihre Kunden bevorzugen. das muss man leider zugestehen. Ein Cashkauf jedoch, falls möglich, dürfte wohl kaum abgelehnt werden. Probieren. K.

HilfeHilfe 04.04.2019 18:19
Der kann dir schreiben was er will ! Und das mit den Versicherungen ist nicht unüblich und sogar gefordert ! Meinst du wenn die Bude Abfackelt freut sich einer ? Also Rechtsberatung bitte einen Anwalt überlasen . Und wenn du schon so aggressiv ran gehst wird das nichts . Hast du mal ausgerechnet was eee zinsunterschied bei 10 Jahren im absoluten Betrag ausmacht ?

Tassimat 05.04.2019 13:33
vielflieger schrieb:
Nicht nur, dass der Zinssatz überteuert ist. Auch der zwingende Abschluss einer Rsikolebensversicherung, eine Wohngebäude und Bauherrenhaftpflichtversicherung erscheinen uns sehr fraglich.

Dann schauen wir mal im Detail:
  • Risikolebensversicherung: 7€ pro Monat für 150.000€. Sollte man haben, wenn man im Todesfall des Hauptverdieners das Haus nicht zwangsverkaufen will.
  • Bauherrenhaftpflichtversicherung: Keine Ahnung ob es sinnvoll ist, aber laut schneller Recherche 105,95 einmalig für €500.000 € Bauvolumen über 2 Jahre.
  • Gebäudeversicherung ist immer Pflicht. Kostet vielleicht 30€-50€ pro Monat. Und diese Kosten hast du in deinen Pauschalen für Wohnnebenkosten sicherlich bereits einkalkuliert. Nebenbei: Diese Versicherung zahlst du als Mieter bereits.
Die 0.4% Prozent Zinsaufschlag für das Grundstück sind höchstens 10.000 € über 10 Jahre gerechnet. Danach schön das Sonderkündigungsrecht nutzen.

Klar ist der Zinsaufschlag ärgerlich aber kann man als Kaufnebenkosten einpreisen und gut ist.

Willst du das Grundstück haben, dann seh ich nun wirklich keine Problem. Ist halt so. Stresst du die Bank mit Forderungen, dass du beispielsweise keine Versicherungen für nötig erachtest, dann bekommst du das Grundstück nicht. Mir wäre das als Bank zu blöd. Die Zinsen werden später ganz normal verhandelt. Musst schauen was geht.

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